Guten Morgen

In Düs­sel­dorf nehmen erste Schnel­lim­bisse kein Bargeld mehr an. Da scheint man als Kunde auch in Vor­leis­tung gehen zu müssen. Aber endlich mal ein Artikel, der meine Mei­n­ung auch enthält:

Cari­na Peret­zke vom Han­delsver­band ken­nt die Vorteile aus Sicht der Gas­tronomen und Händler. Der Kun­den­wun­sch sei aber ein ander­er: „Der Kunde will entschei­den, ob er mit Karte oder Bargeld bezahlt“, sagt sie. Nach wie vor hänge der Deutsche an seinem Bargeld: Das Bezahlen ist anonym, nie­mand kann nachver­fol­gen, wo der Kunde was gekauft hat. Außer­dem meinen Bargeld­be­für­worter, mit Scheinen und Münzen einen besseren Überblick über Aus­gaben zu haben.

Falls nopch jemand täglich Comics in seinem Fee­dread­er braucht, hier lang. [via]

Michael See­mann hat schon im März seine These von den 5 Phasen der Dig­i­tal­isierung raus­ge­hauen. So schwach und beliebig ich die Darstel­lung auch finde, im Hin­terkopf behält man sowas. [via]

Und während ich mir die Frage stelle: Wann kommt die näch­ste große Dig­i­tal­welle? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

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Gute Nacht

Das Alt­pa­pi­er von René Martens ist heute fast ein Klas­sik­er und gehört drin­gendst gele­sen. Zur Causa FAZ lädt Gauland zum 70sten Geburt­stag ein:

Let­ztlich hat die FAZ einen alten Wegge­fährten ein­ge­laden. Als Gauland Her­aus­ge­ber der Märkischen All­ge­meinen war — von 1991 bis 2005 — gehörte diese noch zum FAZ-Reich. Warum er — nach­dem er in sein­er Eigen­schaft als christ­demokratis­ch­er Staatskan­zlei-Chef der sog. Affäre Gauland ihren Namen gegeben hat­te — über­haupt für geeignet gehal­ten wurde für den Job bei der MAZ, wäre auch noch mal zu klären. Jeden­falls: Zu ein­er Medi­en­be­trieb­s­fig­ur ist Gauland über­haupt erst im FAZ-Imperi­um gewor­den. In seinem zweit­en Kar­ri­ereschnitt in den Medi­en wirk­te er dann — unter anderem — als Pow­er-Kolum­nist beim Tagesspiegel. 

Es ist wohl die richtige Zeit, um sich mal die Heizung im Wohnz­im­mer erk­lären zu lassen. [via]

Kinder­ernährung ist ein heiß umkämpftes The­ma, wie ich ger­ade wieder auf Face­book fest­stelle, wo eine Gesun­des-Essen-für-Babys-Blog­gerin Süßigkeit­en als Alter­na­tive zu frischem Obst und Gemüse anpreist — zumin­d­est die des Her­stellers, für den sie Wer­bung macht.

Und während ich mir die Frage stelle: Wie nen­nt man denn Leute, die frei­willig Green­wash­ing für andere betreiben? fahre ich den Rech­n­er runter.

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