Oktoberlese

  • Lion Feucht­wanger — Die Geschwis­ter Opper­mann Etwas lan­gat­mig anfan­gen­der, aber schnell hell­sichtig Fahrt aufnehmender Klas­sik­er über eine jüdis­che Kauf­manns­fam­i­lie im Jahr 1933, als Hitler die Macht übern­immt und die deutsche Gesellschaft Auflö­sungser­schei­n­un­gen zeigt. Hat keinen Staub ange­set­zt, im Gegen­teil. Angsichts des Erstarkens des Recht­spop­ulis­mus in Deutsch­land erschüt­tert die Lek­türe:

    Wider­sinn und Lüge war, was die Machthaber dieses Reich­es tat­en und was sie ließen.

Daten abgrasen mit Lockes Arbeitstheorie?

Die Vor­sitzende von Angela Merkels Dig­i­tal­rat, Katrin Sud­er, ruft zum all­ge­meinen Daten­sam­meln auf:

Die Idee, dass den Deutschen ihre Dat­en im Sinne eines Dateneigen­tums gehören kön­nten, hält Sud­er für nicht prak­tik­a­bel. In der FAS ver­wies sie dabei auf den Philosophen John Locke: “Wer die Arbeit aufwen­det, dem gehört der Mehrw­ert. Aber das Sam­meln der Dat­en ist in den Zeit­en des Inter­net of Things keine Arbeit,

Gute Nacht

Eine Masern­erkrankung zieht nach sich, dass das kom­plette Immun­sys­tem über Monate geschwächt wird, wenn man dem ver­link­ten Text mal Glauben schenken darf.

Youtu­ber merken, dass sie von der Willkür Youtubes abhän­gen und protestieren mit der IG Met­al:

Der Arbeit­srechtler Björn Gaul von der Wirtschaft­skan­zlei CMS Hasche Sigle zieht in Zweifel,

Guten Morgen

In Düs­sel­dorf nehmen erste Schnel­lim­bisse kein Bargeld mehr an. Da scheint man als Kunde auch in Vor­leis­tung gehen zu müssen. Aber endlich mal ein Artikel, der meine Mei­n­ung auch enthält:

Cari­na Peret­zke vom Han­delsver­band ken­nt die Vorteile aus Sicht der Gas­tronomen und Händler. Der Kun­den­wun­sch sei aber ein ander­er: „Der Kunde will entschei­den, ob er mit Karte oder Bargeld bezahlt“,

Gute Nacht

Das Alt­pa­pi­er von René Martens ist heute fast ein Klas­sik­er und gehört drin­gendst gele­sen. Zur Causa FAZ lädt Gauland zum 70sten Geburt­stag ein:

Let­ztlich hat die FAZ einen alten Wegge­fährten ein­ge­laden. Als Gauland Her­aus­ge­ber der Märkischen All­ge­meinen war — von 1991 bis 2005 — gehörte diese noch zum FAZ-Reich. Warum er — nach­dem er in sein­er Eigen­schaft als christ­demokratis­ch­er Staatskan­­zlei-Chef der sog.

Guten Morgen

Die Bun­desregierung erwägt die Abschaf­fung des Heil­prak­tiker­berufes. Mir scheint, dass da aber auch sehr der Wun­sch Vater des Gedanken ist.

Die New York Times analysiert, wie Don­ald Trump das US-amerikanis­che Präsi­den­te­namt in 11.000 Tweets verän­derte.

Kon­stan­tin Klein hat sich den weltweit sich­er­sten E‑Mail-Dienst ange­se­hen und ist ernüchtert.

Und während ich mir die Frage stelle: Was machen eigentlich die Heilthe­o­retik­er?

Gute Nacht

Die Thüringis­che CDU will mit der AfD anban­deln und irri­tiert damit den eige­nen Bun­desvor­stand. Aus sowas sind schon Abspal­tun­gen ent­standen.

Face­book ver­passt sein­er Face­­book-Marke, nicht der Seite, ein neues Logo. Die wis­sen irgend­wie nicht, wo vorne ist.

Ich hat­te ja schon erwäh­nt, dass das Probe­abo von uebermedien.de mich nicht gepackt hat,

Guten Morgen

Klaus Stuttmann ahnt was vom neuen Logo der CDU Thürin­gen.

Die Zukun­ft von Fri­day for Future ist gesichert: Zwei Drit­tel aller nationalen Kli­maschutz­pläne sind ungenü­gend.

Ken Levine kon­sta­tiert, dass die Fernseh­sai­son in den USA dieses Jahr keinen neuen Hit her­aus­ge­bracht hat.

Und während ich mir die Frage stelle: Wann hat­ten die Deutschen denn zulet­zt mal einen Fernse­hhit?

Guten Morgen

Heute mor­gen habe ich der Prinzessin mal Pfannkuchen zum Früh­stück gemacht. Die sind glück­lich ver­putzt wor­den.

Ost­deutsche und west­deutsche Fam­i­lien unter­schei­den sich heutzu­tage noch in fol­gen­der Hin­sicht:

Jedes zweite Kinder unter drei Jahren besucht im Osten eine Kita, im West­en nur jedes dritte.

Michael Wulinger schnappt auf, was der Oberrab­bin­er Michel Gugen­heim zu lib­eralen Juden meint:

»Sie kön­nen eine pos­i­tive Rolle spie­len,

Gute Nacht

Die Lit­er­aturnobel­preise sind ger­ade vergeben wor­den und die merk­würdi­ge Wahl regt die Ken­ner des Fach­es nicht mehr auf, spätestens seit­dem Lit­er­at­en epochaler Meis­ter­w­erke schlicht von der Jury ignori­ert wor­den sind. Zu einem der ersten, der Jahrzehnte als heißer Anwärter gehan­delt wurde und leer aus­ging, zählt Her­mann Lohen­fed­er. Flusskiesel erin­nert anlässlich­seines 115. Todestages an dessen Jahrhun­dertro­man Die Dörgelpölze.