Guten Morgen

Ulrich Plen­z­dorf wäre heute 85 gewor­den. Wie toll fand ich doch Die neuen Lei­den des jun­gen W., auch wenn es schon ein älter­er Film war, als ich das Stück das erste Mal ken­nen lernte. Irgend­wie aber jung geblieben.

Julian Assange zeigt Anze­ichen, gefoltert wor­den zu sein. Schon bei der Ver­schlep­pung aus der ecuado­ri­an­is­chen Botschaft machte er ja einen angeschla­ge­nen Ein­druck. [via]

Wollte Edward Munch statt dem Schrei ein­er Per­son vielle­icht eigentlich einen Hund malen? Jason Kot­tke kriegt das Bild nicht mehr aus seinem Kopf.

Räu­ber­pis­tole des Tages: Bus­fahrer und Fahrgast bekebbeln sich während der Fahrt, nach­dem es dem Fahrgast zu kalt war. Man ruft die Polizei.

Statt eines Fre­un­des und Helfers, erin­nert sich Sabine H., sei dann freilich Oberkom­mis­sar Mar­tin B. erschienen. Der habe sie sofort öffentlich gedemütigt, laut­stark als Säuferin, notorische Diebin und Schwarz­fahrerin tit­uliert. Sie habe sich über das Ver­hal­ten B.s auch noch vor Ort bei dessen Kol­le­gin beschw­ert, aber die habe bloß mit den Achseln gezuckt und geant­wortet: „So iss­er halt!“

Und während ich mir die Frage stelle: Warum betont nie­mand mehr, dass Polizis­ten auch Kam­er­aden sein sollen? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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