Guten Morgen

So schnell habe ich, glaube ich, auch noch nicht mein Theme gewech­selt. Vorher bin ich von einem Theme mit ein­er Optik, die etwas mit dem Geist der Seite zu tun hat­te, zu einem reduziert­eren Theme gewech­selt, das mehr das schnelle Lesen unter­stützen sollte. Jet­zt habe ich eins, das bei­des abfängt.

Clau­dia Mäder reibt sich etwas an der Redeweise von Leuten, die sich für den Kli­maschutz einsetzen: 

Einst­weilen darf man von den­jeni­gen Leuten, die das Klimaprob­lem konkret anzuge­hen ver­sprechen, eine sin­nvolle Aus­druck­sweise erwarten – eine Sprache, die den ratio­nalen Anspruch der Protest­be­we­gung ernst nimmt, anstatt ihn mit magis­chen Meta­phern zu unterwandern.

Kann man, man kann auch ein­fach beim Zuhören auf die Inhalte acht­en, denn manch­mal versper­rt Metaphorik Inhalte und damit auch den Erfolg eines Sprechers.

In mein­er Heimat­stadt will RWE kün­ftig Importkohle ver­heizen.

In der Rei­he Humans of New York kommt ein Berlin­er Bulemik­er zu Wort und lässt den schö­nen Satz fallen:

Man ver­passt so viel vom Leben mit dem Kopf in der Toilette.

Und während ich mir die Frage stelle: Wie lange hält sich wohl mein Nau­tikpro­gramm? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

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Lesezeichen vom 22. Oktober 2019

  • Andrej Reisin: Von wegen „Nazi-Meth­o­d­en“: Die falsche Insze­nierung von Bernd Lucke als Opfer „Nun kehrt Lucke also an die Uni zurück, als wäre nichts gewe­sen. Dass ein gescheit­ert­er Parteigrün­der und Predi­ger des reinen Wassers des Neolib­er­al­is­mus selb­st doch lieber den Wein des sicheren Beamten­ver­hält­niss­es trinkt, stößt eini­gen übel auf. Doch das gel­tende Recht räumt ihm diese Möglichkeit ein.“ 
  • Aliens aus der Petrischale „Im Paris­er Zoo gibt es ein beson­deres Wesen zu bewun­dern: Blob. Der Einzeller ist wed­er Pflanze noch Tier, hochin­tel­li­gent und kann sich gut ori­en­tieren. Inter­es­sant ist aber auch sein Paarungsverhalten.“
  • Paul Mun­zinger: Im Befan­genendilem­ma Es ist schon eine aben­teuer­liche Geschichte, wie die Entschei­dung, ein Bat­terieforschungszen­trum an die Außen­seit­er­be­wer­bung von Mün­ster und Osnabrück zu vergeben: „Die Grün­dungskom­mis­sion ist gescheit­ert, entschei­den muss die Poli­tik — in Per­son von Her­bert Zeisel aus dem BMBF, der ein möglich­es Votum durch ihn pro Mün­ster zuvor als “nicht kom­mu­nizier­bar” beze­ich­net hat­te. Zeisel erwägt, das Ver­fahren abzubrechen und neu aufzuset­zen. Doch das würde wertvolle Zeit kosten. Er führt deshalb drei “zusät­zliche” Aspek­te ein, die das BMBF heute nicht als neue Kri­te­rien ver­standen wis­sen will, son­dern als Ver­feinerung der beste­hen­den. Sie laut­en: Kom­pe­tenz der beteiligten Köpfe, volk­swirtschaftlich­er Nutzen, ökol­o­gis­ch­er Ansatz. Die Bewer­ber erhal­ten nicht mehr die Gele­gen­heit zu reagieren. In allen drei Bere­ichen liegt Mün­ster vorne, entschei­det Zeisel noch am sel­ben Tag. Ein­er der Trümpfe: das Recy­cling-Konzept in Ibben­büren.“ Alle Bewer­ber gle­ich gut? Dann bevorzu­gen wir die, die weiße Schuhe anhat­ten bei der Bewer­bung. War nur ein­er? Supi! 
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