Nervling — Wahahansinn

01. Dauer­sauer Man muss sich schon ein­lassen auf Nervling, das macht der Eröffn­er klar. Das Lied ist ein fast typ­is­ch­er Rat­ge­ber­song mit mitunter flaschem Text, was aber musikalisch aus­ge­merzt wird.
02. Deine Schuhe Startet her­vor­ra­gend, plätschert dann etwas ein­tönig weit­er. Zum Abtanzen alle­mal gut.
03. Hier kommt kein­er lebend raus Schön­er Zweige­sang, ändert das The­ma nicht son­der­lich, haut aber musikalisch gut rein.
04. Erd­beeben Lebens­freude ausstrahlen­der Wach­mach­er.
05. Frei sein Ein biss­chen rauer, ein biss­chen dreck­iger, aber da geht noch was.
06. Selb­st­ge­spräch Bei­s­tands­bal­lade. Ist okay, aber kein Höhep­unkt, wed­er im Lied noch für die Plat­te.
07. Mein Froind Schräger, rauher Song, der etwas an Remm­ler erin­nert.
08. Weil die Welt mich liebt Schön­er Mund­har­monikaein­satz, schön­er Refrain, sehr gut.
09. Das war’n wir Noch ne gute Num­mer. Schw­er­mütige Bal­lade, aber mal was anderes.
10. Schick­sal Bestes Lied zum Schluss, nichts schon Vorgekautes, nichts zu Plattes, wun­der­bar.
11. Peep­toes Schram­mel­song als Rauswer­fer.

Solides Nervling-Album, von den es dutzende weit­ere geben darf. Etwas mehr Mut zu Gren­zthe­men, etwas schnutziger darf es zuge­hen, das würde die musikalis­che Kun­st­fer­tigkeit der Band sich­er tra­gen.

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