Jens Spahn, Jesus und die Sache mit dem Hasch

Kleine Bibelkunde in der HHU mit dem Bundesgesundheitsminister:

„Und wie steht es mit der Legalisierung von Cannabis, um der Kriminalisierung entgegen zu wirken?“, wollte ein Medizinstudent wissen. „Die Frage höre ich häufig und ich kenne alle Argumente“, stellte Jens Spahn klar. Zum Beispiel, dass Alkohol ja auch nicht verboten sei. „Jesus hat Wasser zu Wein gemacht, nicht Gras zum schwarzen Afghanen“, versuchte es der Minister mit Humor

Na, da wäre Jesus ja auch schön blöd gewesen, denn im Gegensatz zu Wein gab es Cannabis damals wohl in Hülle und Fülle, die Leute badeten geradezu darin:

das Salböl, das die ersten Christen verwendet hätten, habe groĂźe Mengen einer Substanz namens Keneh-Bosum enthalten. Dabei, schreibt Bennet im US-Magazin „High Times“, handele es sich nach Erkenntnissen von Wissenschaftlern um ein Cannabis-Extrakt, das zusammen mit Kräutern in Olivenöl gelöst wird. In der hebräischen Original-Version der Bibel wiederum stehe ein Rezept fĂĽr das heilige Salböl, das die äuĂźerst groĂźzĂĽgige Verwendung von Keneh-Bosum empfiehlt.

„Die Gesalbten der alten Zeit badeten förmlich in dieser potenten Mixtur“, meint Bennett.

Insofern besteht die Frage, ob dieses Wasser-für-Wein-halten-Ding nicht auch während einer Rauscherfahrung stattfand, und gar nichts sich verwandelte, oder vielleicht nur dadurch, dass da einer die Karaffen vertauscht hat oder einer in die Wasserkaraffen gepieselt hat und keiner wollte zugeben, was er da genau trank.

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