Morgens um fünf ist es auch noch zu früh zum Podcasten, dann schaut man besser in seinen Feedreader und haut in die Tastatur. Und da sieht man denkwürdige Sätze von Stefan Niggemeier in einem ihm eigenen Stil über Hans-Urich Jörges, den, ich meine, zu Die Woche-Zeiten, gerne gelesen habe:

Was Hans-Ulrich Jörges annimmt, nimmt er nicht bloß an; er hält es für das, was man annehmen muss, und damit ist es von einer Tatsache für ihn im Grunde nicht mehr zu unterscheiden.

Düsseldorf hat den Klimanotstand ausgerufen, mal schauen, was daraus wird. Zumindest kann man neuerdings auch von Düsseldorf aus direkt nach Las Vegas fliegen.

Dem Seehofer Horst ist Twitter zu platt und gehässig und deswegen wird es von ihm wohl auch keinen dritten Tweet mehr geben.

Und während ich mir die Frage stelle: Was würde Jörges aus Seehofers Twitterei machen? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

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Kleine Bibelkunde in der HHU mit dem Bundesgesundheitsminister:

„Und wie steht es mit der Legalisierung von Cannabis, um der Kriminalisierung entgegen zu wirken?“, wollte ein Medizinstudent wissen. „Die Frage höre ich häufig und ich kenne alle Argumente“, stellte Jens Spahn klar. Zum Beispiel, dass Alkohol ja auch nicht verboten sei. „Jesus hat Wasser zu Wein gemacht, nicht Gras zum schwarzen Afghanen“, versuchte es der Minister mit Humor

Na, da wäre Jesus ja auch schön blöd gewesen, denn im Gegensatz zu Wein gab es Cannabis damals wohl in Hülle und Fülle, die Leute badeten geradezu darin:

das Salböl, das die ersten Christen verwendet hätten, habe große Mengen einer Substanz namens Keneh-Bosum enthalten. Dabei, schreibt Bennet im US-Magazin „High Times“, handele es sich nach Erkenntnissen von Wissenschaftlern um ein Cannabis-Extrakt, das zusammen mit Kräutern in Olivenöl gelöst wird. In der hebräischen Original-Version der Bibel wiederum stehe ein Rezept für das heilige Salböl, das die äußerst großzügige Verwendung von Keneh-Bosum empfiehlt.

„Die Gesalbten der alten Zeit badeten förmlich in dieser potenten Mixtur“, meint Bennett.

Insofern besteht die Frage, ob dieses Wasser-für-Wein-halten-Ding nicht auch während einer Rauscherfahrung stattfand, und gar nichts sich verwandelte, oder vielleicht nur dadurch, dass da einer die Karaffen vertauscht hat oder einer in die Wasserkaraffen gepieselt hat und keiner wollte zugeben, was er da genau trank.

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