Guten Morgen

Das Sozialle­se­un­ternehmen von Christoph Kappes und Sascha Lobo, Sobooks, wurde eingestellt.

Mehmet G. Daimagüler stellt her­aus, dass Alexan­der Gauland nicht nur begrif­flich, auch inhaltlich kom­plett daneben liegt.

Im poli­tis­chen Berlin möchte man den US-Botschafter Grenell schnell­st­möglich loswer­den.

Gestern lief Hass ist ihr Hob­by in der ARD, eine Berichter­stat­tung über Has­strolls auf Twit­ter und YouTube. Kann man der Machart wegen kri­tisieren, aber dem Autor ist schon beim Kopf­schüt­teln zuzus­tim­men, dass einige Leute schon ziem­lich geis­teskranke Hob­bies haben.

Und während ich mir die Frage stelle: Gibt es in jed­er Gen­er­a­tion dieselbe Art Vollp­fos­ten? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Guten Morgen

Die Fußball-WM der Her­ren rückt näher, da sollte man sich mal durch­le­sen, was Jens Wein­re­ich daran so krim­inell find­et.

Wer ist Opfer im Bamf-Skan­dal? Eine Soap-Opera mit weit­eren Teilen.

Oma Rosie plant ihren Geburt­stag.

Die Bun­desregierung will sich passend zur Geräuschverdich­tung der WM Gelder in die Taschen stopfen — nichts gel­ernt, meint Robert Roß­mann.

Und während ich mir die Frage stelle: Kann die Bun­desregierung nicht mehr als eine Unver­schämtheit unter den WM-Schutzschirm brin­gen? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Otto — Kleinhirn an alle

Mit Otto — Der Film und Otto — Der neue Film hat Otto Kind­heit­sklas­sik­er hin­gelegt. Als ich ihn später sah, merk­te ich allerd­ings, dass ihm der Witz, den ich an den Fil­men so mochte, stark flöten gegan­gen war. Die späteren Filme sah man noch mit Wohlwollen und ein wenig Kind­heitswehmut an frühere Zeit­en, aber die guten Witze waren weg. Ich mochte noch Otto — Die Serie, die aber beim Pub­likum durch­fiel, und hat­te irgend­wann das Gefühl, dass die wirk­lich guten Witze auf das Kon­to sein­er Mitau­toren anzurech­nen war. Die Liveauftritte und die Zwerge­filme schaute ich mir gar nicht mehr an, ohne zu unter­drück­en, dass Otto weit­er­hin der Spaßvo­gel war, der jede Stim­mung aufzuhellen ver­mochte.

Und so plätschert auch diese “Otto­bi­ogra­phie” dahin, mit kaum Witz, kaum Inter­esse des Autors an anderen Leuten, nie­mand wird in die Pfanne gehauen, nie­mand beson­ders her­vorge­hoben. Stattdessen rack­ert sich Otto an berühmten Kol­le­gen ab, mit denen er aber so gut wie nichts zu tun hat­te. Ottos Welt ist aus­ge­pol­stert mit Füll­ma­te­r­i­al und weichge­spült, was er auch ein­räumt, die Frage ist nur: Warum? Und so genau inter­essiert einen die Antwort dann auch nicht.

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Guten Morgen

Die CDU stellt ihr Schaf­fen bezüglich des vorgeschla­ge­nen EU-Leis­tungss­chutzrechts hem­mungs­los unter den Schef­fel deutsch­er Ver­leger und die SPD taucht unter, ver­weigert eine Analyse des kom­plett gescheit­erten und nach hin­ten los­ge­gan­genen deutschen Leis­tungss­chutztechts für Pres­sev­er­leger, denn:

Google (besitzt) als einzige Such­mas­chine eine unent­geltliche Lizenz der VG Media. Dies wird regelmäßig als Wet­tbe­werb­sverz­er­rung und Stärkung der monopolähn­lichen Sit­u­a­tion des deutschen Such­maschi­nen­mark­tes beurteilt.

Mit dem EU-Leis­tungss­chutzrecht kön­nte Upload­fil­tern und das Ver­bi­eten von Links Tür und Tor geöffnet wer­den.

Wie man sich dage­gen wehren kann, beschreibt Julia Reda von der Piraten­partei.

So lange man noch rechtssich­er ver­linken darf: Johannes Kuhn und Beate Wild darüber, das Nachricht­en in den USA eine Form des Real­i­ty TVs gewor­den sind.

Und während ich mir die Frage stelle: Was haben die Ver­leger denn gegen die CDU in der Hand? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Lesezeichen vom 12.06.2018

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Lesezeichen vom 13.06.2018

  • Gipfel in Sin­ga­pur: Trumps bizarres Video für Kim ” Viele Anwe­sende bei der Pressekon­ferenz von US-Präsi­dent Don­ald Trump nach dem Gipfel glaubten, dass diese Bilder zu einem Pro­pa­gan­davideo Nord­ko­re­as gehörten. Doch es ist ein von Trump in Auf­trag gegeben­er Hol­ly­wood-Trail­er für die Geschichte, die er schreiben möchte: “Nur eine kleine Zahl von Men­schen wird einen bleiben­den Ein­fluss hin­ter­lassen. Und nur sehr wenige wer­den Entschei­dun­gen tre­f­fen, die ihre Heimat erneuern und den Lauf der Geschichte verän­dern.””
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Guten Morgen

Judith Kerr wird heute 95 Jahre. Her­zlichen Glück­wun­sch!

Har­ald Schmidt hat ein­er Schweiz­er Inter­net­seite ein Inter­view gegeben und wenig­stens kann ich mit sein­er Hal­tung zu Böh­mer­mann, er hätte nie Alt­meier um Hil­fe bit­ten sollen, was anfan­gen:

Das ist für einen Satirik­er der Genickschuss. Weil das ja auch eine Über­springung der Gewal­tenteilung ist. Ein Poli­tik­er kann sich ja nicht in ein Gerichtsver­fahren ein­mis­chen.

ARD-Fußball­ex­perte Hajo Sep­pelt fliegt nicht nach Rus­s­land, weil er es für zu gefährlich hält. Warum Har­jo Sep­pelt rus­sis­ch­er Staats­feind ist, das kann man hier nach­le­sen.

Und während ich mir die Frage stelle: Was wird die FIFA jet­zt wohl sagen? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Lesezeichen vom 15.06.2018

  • Der “Gruben­hund” der Titan­ic: Satire darf alles “In der Folge war die Satiretech­nik „Gruben­hund“ immer wieder ein beliebtes Mit­tel, um aufzuzeigen, wie leicht Medi­en auf Falschmel­dun­gen rein­fall­en. Und das macht den „Gruben­hund“ eben – wie auch Hürt­gens Tweet – nicht zu „Fake News“, son­dern im Gegen­teil zur War­nung vor eben solchen Falschmel­dun­gen. Das Ziel von Satire ist es nicht, Mei­n­un­gen zu manip­ulieren oder Stim­mung zu machen, son­dern Redak­tio­nen und Leser darauf hinzuweisen, kri­tisch mit Nachricht­en umzuge­hen.”
  • Der eigentliche BAMF-Skan­dal – erst der Ruf­mord, dann die Recherche? | beck-com­mu­ni­ty
  • Film über G20-Polizeige­walt: Wen­depunkt Schanzen­vier­tel — taz.de “Ein linkes Filmkollek­tiv hat die Proteste zum G20-Gipfel aufgear­beit­et. Die Doku­men­ta­tion ist eine Abrech­nung mit dem Sicher­heitsstaat.”
  • Linke Samm­lungs­be­we­gung: Inter­na­tionale ohne Sol­i­dar­ität | ZEIT ONLINE Mely Kiyak: “Sollen Wagenknecht und Lafontaine doch sagen, was sie anstreben. Näm­lich, endlich ein­mal Führer ein­er links-nation­al­is­tis­chen, anti­amerikanis­chen, pro-rus­sis­chen, flüchtlings-und migra­tions­feindlichen Partei mit Min­dest­lohn und Ver­mö­genss­teuer zu wer­den. Kurz: Rosa Lux­em­burg und Karl Liebknecht für Arme – arme Deutsche, wohlge­merkt. ”
  • Anis Amri und die Rigaer Straße: Eine Frage der poli­tis­chen Pri­or­itäten — taz.de “Hat die Polizei die Observierung des Bre­itschei­d­platz-Atten­täters eingestellt, um sich auf die Räu­mung der Rigaer Straße zu konzen­tri­eren?”
  • Nuk­lear­er Win­ter: Atom­krieg ist eine noch düm­mere Idee als bish­er gedacht — Spek­trum der Wis­senschaft Lars Fis­ch­er: “Mehr als 10 000 Atom­bomben gibt es auf der Welt — doch wie viele davon kön­nte ein Land ein­set­zen, ohne sich selb­st mas­siv zu schaden? Wis­senschaftler haben nachgerech­net.”
  • Union­sstre­it: Lässt die CSU wegen der Flüchtlingspoli­tik die Koali­tion platzen? — Main-Post Uli Bach­maier: “Beze­ich­nend für die Stim­mung in der Land­tags-CSU wie in der Staat­sregierung ist, dass ein der­ar­tiges Szenario dort kein­er­lei Schreck­en mehr ent­fal­tet. Ob ein Bruch mit der Kan­z­lerin und CDU-Chefin der CSU langfristig nütze oder schade – wer wisse das schon? Kurzfristig aber gebe es für die CSU in Bay­ern keinen anderen Weg, „son­st ist die AfD irgend­wann bei 20 Prozent“. Deshalb ste­he fest, so heißt es aus dem Vor­stand der Land­tags­frak­tion, dass es „eine schnelle Entschei­dung geben muss“. Die Marschroute laute „max­i­male Kon­fronta­tion“ – entwed­er Merkel gibt nach und schwenkt auf See­hofers Kurs in der Flüchtlingspoli­tik ein oder sie ist „schneller Geschichte, als ihr lieb sein kann“. Eine mögliche Kom­pro­miss­formel wie zulet­zt im Stre­it um eine Ober­gren­ze für Flüchtlinge gebe es nicht.”
  • Antrag auf Parteitag: Die Linke, Syrien und das Gift­gas | faktenfinder.tagesschau.de “Die OPCW hat erneut einen Bericht über Gift­gas in Syrien vorgelegt. Die UN hat­ten zuvor mehr als 30 Ein­sätze doku­men­tiert. Doch auf dem Parteitag der Linken wurde behauptet, es gebe gar keine Beweise.”
  • Micky Beisen­herz: Es gibt kein richtiges Jubeln im falschen “Heute präsen­tieren sich deutsche Nation­al­spiel­er lächel­nd mit Autokrat­en wie Erdo­gan, die Ägypter um Mo Salah schar­wen­zeln deko­ra­tiv wie Cor­gies um den tschetschenis­chen Tyran­nen Kady­row (selb­st für Putin so etwas wie Putin) herum — Kim Jong Un muss fast ent­täuscht gewe­sen sein, dass ihm statt Mes­si nur ein schlecht gekämmter Orang Utan geschickt wurde. Der Kapitän der mexikanis­chen Nationalelf ist mut­maßlich­er Geld­wäsch­er der Dro­gen­mafia und seine Teamkol­le­gen nehmen ihn nur deshalb nicht ins Gebet, weil sie zu beschäftigt sind, sich bei ihren Frauen für eine Orgie mit 30 Pros­ti­tu­ierten zu entschuldigen.”
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