Lesezeichen vom 18.03.2018

  • Deniz Yücel über die Haft und die Türkei: „Die Wut habe ich im Knast gelassen“ — taz.de
  • Dieter Schnaas: Spahn und Söder — Die neue Union “Die The­men­sau, die Jens Spahn ver­gan­gene Woche durchs Medi­en­dorf ritt: „Nie­mand müsste in Deutsch­land hungern, wenn es die Tafeln nicht gäbe“ — und: Mit Hartz IV habe „jed­er das, was er zum Leben braucht“. Zwei typ­is­che Spahn-Sätze. In ihnen geht es nicht um Erken­nt­nis­gewinn und diskur­sof­fene Anschlussfähigkeit, son­dern um die Aktivierung von Ressen­ti­ments — um die Selb­stab­schließung des Vorurteils durch die Affir­ma­tion des Selb­stver­ständlichen.”
  • Ste­fan Locke zur Tel­lkamp-Debat­te: In einem freien Land “Ger­adezu infam wird das Gerede von der Gesin­nungs­dik­tatur, wenn es sich auf die Geschichte beruft. Die „Char­ta 2017“, die Tel­lkamp nach den Tumul­ten auf der Frank­furter Buchmesse im Herb­st als ein­er der Ersten unterze­ich­net hat, ist eine einzige Anmaßung – vor allem, weil sie sich in die Tra­di­tion der tsche­choslowakischen Bürg­er­rechts­be­we­gung „Char­ta 77“ stellt. ”

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