• Zum 100. Geburtstag von Mala Zimetbaum: Die Heldin von Auschwitz "Heimlich allerdings schnitt sich Mala Zimetbaum, auf der Lagerstraße wartend, mit einer Rasierklinge die Pulsadern auf. (..) Als der SS-Bewacher es merkte und sie hindern wollte, schlug sie blutend auf ihn ein. Die Symbolik der Szene ist sehr stark, denn nun klebte im Gesicht des Nazis, wie auch an seinen Händen, Blut. (…) sie ist als Heldin gestorben, aber gekannt wird ihr Name heute kaum. Keine Straße, kein Platz, keine Schule ist in Deutschland nach ihr benannt. Ihres 100. Geburtstags am 26. Januar, einen Tag vor dem Gedenktag für die Opfer des Holocaust, wurde nicht gedacht. Dabei hat sie das Menschsein und die Liebe verteidigt, in Auschwitz, in der Hölle also."
  • Hermann Heidegger: „Er war ein lieber Vater“ | ZEIT ONLINE "ZEIT: Welche Veröffentlichung Ihres Vaters spricht Sie am meisten an?<br><br>
    Heidegger:Der Feldweg. Oder Vom Geheimnis des Glockenturms. Ich gebe ehrlich zu, dass ich Sein und Zeit bis heute nicht verstehe."
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Bibbi

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  • „Die haben mich gehetzt wie ein Tier!“ "Die Schauspielerin Monika Lundi zeigte ihren Kollegen Burkhard Driest wegen Vergewaltigung an. Das Gerichtsverfahren wird zum Schauprozess. Allerdings gegen das mutmaßliche Opfer Lundi. Am 28. Juli 1980 wird Driest von einem kalifornischen Gericht verurteilt: Zu einer Geldstrafe über 500 Dollar, wegen Körperverletzung. Der Vorwurf der Vergewaltigung wurde fallengelassen. EMMA hat damals mit Lundi ein Interview geführt und mit dem Fall getitelt. Er veranschaulicht, wieso Frauen bis heute Angst davor haben, ihr Schweigen zu brechen."
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Weder können wir es gerade fassen oder glauben, noch denken wir, dass wir richtige Worte finden. Das ganze Team wünscht den Angehörigen alle Kraft, die sie brauchen.

Wir verlieren einen Menschen, der mit Sicherheit kein einfacher Charakter gewesen ist, der aber wie kaum ein zweiter Potentiale in anderen Menschen erkennen und fördern konnte, die andere Leute nicht einmal ansatzweise bemerkt haben. So verhalf er immer wieder Projekte ins Leben, die es ohne ihn niemals gegeben hätte. Ohne seine Begeisterung und seinen Widerstand gegen Bremser wäre Ibbenbüren heute eintöniger. Einige Menschen hätten niemals begriffen, was in ihnen steckt. Wir haben versäumt, ihm das zu sagen, wir haben versäumt, das in seiner Gesamtheit zu würdigen.

Scheiße.

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