Ziemlich kurz nach dem letzten Album erscheint dieser Nachkömmling. Dabei handelt es sich allerdings auch nur um eine autogetunte Nabelschau einer nicht erzählenswerten Existenz, wobei das Autotune so unbeholfen wirkt wie das Einsetzen englischer Wörter („Ich war so krass broke“). Es geht immerhin nicht mehr um seine gefloppte Schulkarriere, aber wenn das spätere Leben sich nur noch darum dreht, dass man Alben verkauft, in denen es darum geht, dass man in der Lage ist, Alben zu verkaufen, bleibt nur die Frage, wen das ernsthaft interessieren sollte. Die sprachlichen Unzulänglichkeiten, das apathische Rumfahren in dekadenten Luxuskarren und das chronische Rumgeheule über das eigene Opferdasein sollen ein Outlaw-Image zementieren, das seitens der Erwachsenenöffentlichkeit im Grunde doch nichts anderes ist als berechtigte Nichtbeachtung. Nach 27 Minuten hat der uninspirativ hektisch vorgetragene Einheitsbrei ein zu spätes Ende.

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Trump hat seinen Parteigenossen, dem Übergriffe auf Minderjährige vorgeworfen werden, nicht als Senator Alabamas durchbekommen. Jetzt wird das Regieren für ihn schwerer, aber auch das Durchkommen in den USA mit einer Vergangenheit sexueller Übergriffe.

Der Flusskiesel hat einen ganz wichtigen Installationstipp.

Ulrich Horn meint, die Vertreter im deutschen Bundestag seien ihr Geld nicht wert.

Und während ich mir die Frage stelle: Was hätte Trump anstellen müssen, um sofort rausgeworfen zu werden? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

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  • BBC übt sich in „False Balance“ "Frau Dittert, worüber haben Sie sich in dieser Woche in den Medien am meisten geärgert?<br><br>
    Über die Brexit-Berichterstattung der BBC. Wieder einmal wurde ein großer Teil der wertvollen Sendezeit damit vertan, rechten Populisten wie Nigel Farage und anderen fanatischen Brexiteers das Wort zu geben, ohne sie wirklich mit ihren Lügen zu konfrontieren. Für diese Art des hilflosen BBC-Journalismus gibt es auch schon ein Wort in Großbritannien: „False Balance“. "
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