Ich habe vor Kurzem den De-Correspondent-Podcast gehört, in dem es um deren Erfolgsstrategie ging, mit der sie in den englischsprachigen Raum expandieren wollen. Kurz gesagt: Texte mit Ausblick, was aus dem Thema werden kann, schreiben. Die optimistische Herangehensweise mag ich, auch wenn ich glaube, dass sie z.B. in Deutschland, wo man mehr auf die Faktenlage steilgeht, nicht so fruchten wird.

Und damit sind wir beim Deutschen Klon, den Krautreportern, die es immer noch gibt, die aber von einem Erfolg, wie ihn De Correspondent hat, nur träumen dürfen. Liegt vielleicht auch auf der Drögheit der Texte, z.B. diesen hier über die durch den NSU-Prozess belebte rechte Szene in Zwickau, der ernüchtert, der aber auch nicht erhellt.

In der Schweiz startet in dieser Kategorie ab 2018 Republik und die Schweizer fürchten jetzt schon, dass das Ding zu links sein könnte.

Und während ich mir die Frage stelle: Was muss ich mir unter „zu links für die Schweiz“ vorstellen? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

Continue Reading

Zum Dezemberanfang eröffnen wir hier unseren Bücheradventskalender: 24 Mal das Türchen aufmachen bedeutet, 24 Bücher sind zu entdecken bis Weihnachten – gute und misratene. Dieser Schmöker hat zumindest in der Filmversion in den 1970er Jahren die Männerherzen höher schlagen lassen. Ob die Textvorlage dieses Schmachtfetzens heute noch wen hinter dem Ofen herlockt, ich weiß es nicht.

Continue Reading