Ich habe vor Kurzem den De-Correspondent-Podcast gehört, in dem es um deren Erfolgsstrategie ging, mit der sie in den englischsprachigen Raum expandieren wollen. Kurz gesagt: Texte mit Ausblick, was aus dem Thema werden kann, schreiben. Die optimistische Herangehensweise mag ich, auch wenn ich glaube, dass sie z.B. in Deutschland, wo man mehr auf die Faktenlage steilgeht, nicht so fruchten wird.

Und damit sind wir beim Deutschen Klon, den Krautreportern, die es immer noch gibt, die aber von einem Erfolg, wie ihn De Correspondent hat, nur träumen dürfen. Liegt vielleicht auch auf der Drögheit der Texte, z.B. diesen hier über die durch den NSU-Prozess belebte rechte Szene in Zwickau, der ernüchtert, der aber auch nicht erhellt.

In der Schweiz startet in dieser Kategorie ab 2018 Republik und die Schweizer fürchten jetzt schon, dass das Ding zu links sein könnte.

Und während ich mir die Frage stelle: Was muss ich mir unter „zu links für die Schweiz“ vorstellen? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

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Zum Dezemberanfang eröffnen wir hier unseren Bücheradventskalender: 24 Mal das Türchen aufmachen bedeutet, 24 Bücher sind zu entdecken bis Weihnachten – gute und misratene. Dieser Schmöker hat zumindest in der Filmversion in den 1970er Jahren die Männerherzen höher schlagen lassen. Ob die Textvorlage dieses Schmachtfetzens heute noch wen hinter dem Ofen herlockt, ich weiß es nicht.

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Die Bewertung dieses Schmökers überlasse ich mal einem anonymen Leser:

Dieses Buch, das in der Originalversion 19,80€ kosten soll, ist katastrophal schlecht und gehört zum Schlechtesten, was ich je gelesen habe. Glücklicherweise habe ich es als Mängelexemplar für 4€ gekauft, denn das Ding wandert sofort in die Altpapiertonne. Null Handlung, null Spannung, langatmig und vorhersehbar. Der Autor würde besser Wetterberichte schreiben, dafür könnte es reichen.()
Gibt es in Verlagen eigentlich keine Lektoren mehr, die solchen Mist verhindern sollten? Oder wird nun jeder Quatsch gedruckt? Nach Lektüre von diesem Megamist drängt sich mir dieser Eindruck tatsächlich auf.

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  • Der Bundesparteitag der AfD und die Pflicht der Parteien, Medienberichterstattung zuzulassen | Verfassungsblog "Die AfD hat versucht, nur Journalistinnen und Journalisten zu ihrem Bundesparteitag zuzulassen, die sich einverstanden erklären, dass besonders sensible Angaben über ihre rassische und ethnische Herkunft, politische Meinungen, religiöse oder philosophische Überzeugungen, Gewerkschaftszugehörigkeit, Gesundheit oder Sexualleben von der AfD gespeichert werden. Welche ehrenwerten Motive kann eine politische Partei für solch ein Ansinnen haben? Die AfD hat keine Antwort auf diese Frage gegeben"
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Der Feuilletonprediger der 90er wirkt irgendwann im Buchregal dann doch so angestaubt, dass man ihn aussortiert, weil man eh noch ein E-Book dieser Ausgabe irgendwo rumfliegen hat. Wickert schreibt sicherlich süffig, entwickelt aber keine philosophisch handfeste Basis, von der aus er moralphilosophieren könnte. So bleibt all dies Gerede ein wohlwollendes Tappen im Dunkeln.

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