Es ist ein Irrglaube, Studenten würden sich über Bücher freuen, auf denen irgendetwas mit Studenten steht, und es ist eben so einer, dass etwas gut schmeckt, nur weil es hipp daher kommt. Diese Rezeptesammlung ist weder einfach, raffiniert, noch schmeckt irgendetwas so, dass man es zweimal kochen wollte. Für tatsächlich gute Tipps besuche man lieber das Kochstudio.

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Also, frei heraus gesagt: Ich bin kein Spezialist fĂĽr klassische Musik. Uns hat dieses Konzert, das zusammen mit der Violinistin Ryoko Yano gegeben wurde, sehr gefallen. Bei der Rheinischen Post klingt das dann so:

Seit Jahrzehnten streitet die Fachwelt, ob fĂĽr das Allegro ma non troppo, den ersten Satz dieses groĂźartigen Werkes, das Allegro oder das „ma non troppo“ wichtiger ist. Betont man das Allegro, gewinnt der Satz an Intensität, betont man dagegen das „ma non troppo“, lässt sich das melodiöse Element stärker herausheben. Die Solistin entschied sich fĂĽr ein getragenes, gemächliches Tempo.

Was uns nur aufgefallen ist: Es wird lange geklatscht bei derartigen Klassikabenden, gefĂĽhlt eine halbe Stunde. So begeistert wirkte das Publikum gar nicht, aber was weiĂź ich schon.

[ Camerata Louis Spohr, 14.10.2017, Tonhalle, DĂĽsseldorf, 300 Zuschauer ]

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