Guten Morgen

Morgenkaffee

Melody Kramer meint, man solle Nachricht­en für Leute, die ger­ade aus­ge­bran­nt sind, anders auf­bere­it­en.

Eine fün­fteilige Pod­cast­serie erzählt die Geschichte des Teenagers Bilal, der als Kind in Ham­burg ankommt und in die Fänge eines Ter­ror­net­zw­erkes gerät.

Beim Spiegel denkt man, die Welt wartet auf das Ange­bot, ein­mal am Tag kurz und knack­ig über alles mit Videos und Tex­ten und so informiert zu wer­den — sowas wie eine Tagess­chau.

Ein Win­­dows-Plu­g­in gekauft, das gar nicht funk­tion­iert und ich auch – selb­st hätte es funk­tion­iert — eigentlich gar nicht brauchte. Das ist der Win­ter­abend­plug­in­blues.

Guten Morgen

Morgenkaffee

Medi­en zu kri­tisieren macht auch nicht immer Spaß. Nehmen wir mal das Lokalblättchen mein­er Heimat­stadt. Da ist ein gewiss­er Ton gewollt und danach richt­en sich die, die für das Blatt schreiben. Und weil das so ist und weil sich in deren Artikelschreiberei so gese­hen auch nichts ändert und ver­mut­lich nichts ändern wird — weswe­gen möchte man das kri­tisieren?

Belgium second

Lesezeichen vom 03.02.2017

  • Cumhuriyet Die Jour­nal­is­ten der türkische Zeitung “Cumhuriyet” arbeit­en unter starkem psy­chis­chen Druck, seit ihre Zeitung im Herb­st vorigen Jahres Präsi­dent Erdoğan ihre Führungsspitze ver­haften ließ.
  • »Fre­itag«: Nicht mit Toden­höfer “26 Jahre lang war ich Autor des »Fre­itag«: Leitar­tikel, Essays, Inter­views, Reporta­gen und über lange Jahre eine Sportkolumne, ja, sog­ar für das Vor­läuferblatt »Volk­szeitung« habe ich schon geschrieben.

Melissa McCarthy as White House Press secretary Sean Spicer

Guten Morgen

Morgenkaffee

Der Man­ta aus Man­ta Man­ta ste­ht jet­zt im Haus der Geschichte.

Hen­drik Zörn­er meint, Spiegel darf Trump als Enthaupter der Frei­heitsstaat­ue brin­gen, weiß aber nicht, ob das langfristig eine gute Idee war.

Ulrich Horn wun­dert sich, dass Mar­tin Schulz’ Ret­ro­pol­i­tik so gut ankommt.

Alternative zu Fakten

Das Lokalblättchen mein­er Heimat­stadt hat eine son­der­bare Kam­pagne ges­tartet, deren Inhalt es ist, dass die Jour­nal­is­ten ihrer Zeitung ange­blich keine Fake-News ver­bre­it­en. Einen dazu gehöri­gen Ausspruch, den man bei der Zeitung offen­bar für richtig hält, habe ich etwas genauer unter die Lupe genom­men:

Zu Fak­ten gibt es keine Alter­na­tive.

Das ist schlicht falsch. Die Alter­na­tiv­en zu Fak­ten sind Mei­n­un­gen.

Lesezeichen vom 09.02.2017

Lesezeichen vom 10.02.2017