Morgenkaffee

Manch­mal braucht man auch 100 Aus­gaben bis man mal meint, dass der Grund­post­ti­tel irgend­wie blöde ist. Der Titel dieser Kolumne hieß ja immer Guten Mor­gen und immer, wenn ich spät dran war, aber noch was zu posten hat­te, ließ ich das sein, weil ich meinte: Men­sch, ist ja gar kein Mor­gen mehr. Aber im Nor­den sagt man ja Moin zu jed­er Gele­gen­heit, was ich grundsyn­pathis­che finde, Kaf­fee trinke ich auch nach 12 Uhr Mit­tags und daher habe ich mal alle Titel umbetitelt.

Hen­drik hat heute mor­gen in Düs­sel­dorf der Schnee über­rascht und ich grüble etwas, ob ich diese Hal­testelle nicht kenne.

Ger­ade hole ich noch Sachen aus dem let­zten Jahr nach, aktuell die 30ste Folge von Sträter Ben­der Stre­berg. In die neue Pod­cast­serie des ehe­ma­li­gen Radio Bas­tards habe ich reinge­hört, läuft noch nicht so knack­ig wie die alten Fol­gen, hat aber Entwick­lungspo­ten­tial.

Und während ich mir die Frage stelle: War’s schon mal so lange so warm und zog noch Schnee nach sich? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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  • Papier­lose – Kiesel­Blog “Was tun mit den vie­len Papier­losen? Vielle­icht gibt es Antworten im papier­losen Büro?” Da müsste man mal fra­gen.
  • AKW Bruns­büt­tel: Ein langer Weg bis zum Abriss “Außer­dem gibt es im AKW noch eine weit­ere Baustelle: Die Mitar­beit­er bergen immer noch ros­tige Atom­müllfäss­er aus den unterirdis­chen Lager­räu­men. (…) “Die Ursache ist, dass feucht­es Mate­r­i­al einge­füllt wor­den ist. Das hat den Rost aus­gelöst”, sagte Umwelt­min­is­ter Robert Habeck”
  • Emmanuel Macron unter­stützt Angela Merkels Flüchtlingspoli­tik „Kan­z­lerin Merkel und die ganze deutsche Gesellschaft waren auf der Höhe unser­er gemein­samen Werte. Sie haben unsere kollek­tive Würde gerettet, indem sie notlei­dende Flüchtlinge aufgenom­men, unterge­bracht und aus­ge­bildet haben.“
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Dieses Jahr bin ich ja früh dran, meine Blogroll auszu­mis­ten. Elf Abgänge sind zu verze­ich­nen, eine Adressän­derung und kein Zugang. Aber da kommt sich­er noch etwas. Im Laufe des ver­gan­genen Jahres kam mit Jelisa Cas­tro­dales neuem Blog ein wun­der­schön­er Neuzu­gang, sowas kommt immer etwas über­raschend. Erst dachte ich, elf Abgänge wären viel, aber let­ztes Jahr hat­te ich 17 und dieses Jahr wur­den ein paar schon länger nicht mehr upge­datete Blogs raus. Da ist die Wahrschein­lichkeit, dass da noch mal was kommt, auch ein­fach nicht so groß.

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Morgenkaffee

Auf in den Kampf: Essen­er Einzel­händ­lerin legt sich mit Jeans-Fir­ma G‑Star an, weil deren Pro­duk­te durch Kinder­ar­beit hergestellt wur­den.

Eine ambi­tion­ierte Leseliste für 2017 hat Ben da erstellt — so ganz ohne über­raschende Neuankömm­linge.

Glumm ging rein und set­zte einen Kaf­fee auf.

Und während ich mir die Frage stelle: Warum ist Tee eigentlich nicht so ein Mor­gen­trend­getränk in Deutsch­land gewor­den? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Let­ztes Leben­sze­ichen des Deutsch-Rap­pers aus 2016. Im Schnell­durch­gang die Songs, zu denen jew­eils Instru­men­talver­sio­nen gere­icht wer­den:
1. Cops Jaja, der Sänger ver­di­ent viel, nen­nt seine Fre­undin wieder Bitch, sagt Gäng und Bäng, das Niveau erhebt sich nicht vom Fuß­bo­den. Der Weg­gang von Warn­er war wohl nicht so gewollt — immer­hin mal eine Info.
2. Peanuts Das­selbe The­ma wie in Song 1, die Pause hätte man auch weglassen kön­nen.
3. Anno Domani Geld, Geld, Lam­borgh­i­ni, ver­packt in einem lah­men Track.
4. Sterne Huch, auf ein­mal ist Geld nicht mehr so wichtig, eine Sän­gerin besingt die Aus­flugsprob­leme ein­er Viertk­läss­lerin: Ich ste­he alleine im Regen und wie weit dauert das noch?
5. Gold Schnellerer Track, der aber auch nichts Neues bringt: Hek­tis­ches Rum­ta­ta und ein iden­titäs­suchen­der Sprechge­sang, der gegen die böse Gesellschaft Durch­hal­teparolen set­zt.

Nach ganzen 14 Minuten ist die Chose zu Ende, am Ende lei­der viel früher.

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Kri­tik von NC auf rap.de

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  • Ford und Co.: Kuschen US-Konz­erne jet­zt vor Don­ald Trump? “„Ameri­ka wird nicht flo­ri­eren, indem Konz­erne gezwun­gen wer­den, unwirtschaftliche Investi­tio­nen zu täti­gen“, schrieb das nor­maler­weise den Repub­likan­ern nah­este­hende Finanzblatt „Wall Street Jour­nal“ in einem Leitar­tikel.”
  • Halit Yoz­gat — Schwierige Aufar­beitung des Kas­sel­er NSU-Mordes “Gut 100 Zeu­gen und 1500 Akten­stücke. Dazu ein ehe­ma­liger Ver­fas­sungss­chützer, der sehr wahrschein­lich lügt und eine Lan­desregierung, der vorge­wor­fen wird, die Aufk­lärung des Mordes an dem 21-jähri­gen Inter­net­cafébe­sitzer Halit Yoz­gat zu erschw­eren. Kann der NSU-Unter­suchungsauss­chuss in Hes­sen die Wahrheit ans Licht brin­gen?”
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Morgenkaffee

Der Türkisch­er Mod­ezar Bar­baros Şansal hat nach ein­er lau­nis­chen Sil­vester­grußbotschaft erst mal eine qua­si staatlich verord­nete Ver­pügelungsak­tion bekom­men.

Tati fasst Neu­jahrsvorsätze.

Das ZDF bietet sein­er Jour­nal­istin Birte Meier, die das ZDF wegen Ungle­ich­bezahlung angeklagt hat, wohl einen Ver­gle­ich an — wenn sie den Sender ver­lässt.

Und während ich mir die Frage stelle: Wie chau­vi ist das ZDF? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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So langsam komme ich mal mein­er Able­seliste hin­ter­her: Dieses Buch bein­hal­tet Semi­ya Şimşeks Beschrei­bung des Lebens und der Ermor­dung durch die NSU ihres Vaters, Enver Şimşek, den Fol­gen für ihre Fam­i­lie und erbärm­liche Rolle, die der deutsche Staat bei der Aufar­beitung gespielt hat und immer noch spielt.

Wir schreiben das Jahr 2017, der Mord an Enver Şimşek liegt 16 Jahre zurück, und der Prozess gegen das let­zte Mit­glied der für die dazuge­hörende Mord­serie ver­ant­wortliche Gruppe, geht dem Ende ent­ge­gen. Und den­noch ist es erschreck­end, wie viele wichtige Fra­gen hierzu offen sind und vielle­icht bleiben.

Dieses Buch ver­schafft einen Ein­blick in die Sit­u­a­tion, wie sie sich für beteiligte Fam­i­lien­ange­hörige, darstellt. Es ver­liert sich nicht in kitschi­gen oder anders sach­frem­den Beschrei­bun­gen, son­dern fokussiert sich auf die Tat und ihre Nach­wirkun­gen. Abgeschlossen wird es von ein­er juris­tis­chen Ein­schätzung der Angele­gen­heit durch die Anwälte von Semi­ya Şimşek, die aus ihrer Sicht noch mal klar machen, um was für einen poli­tis­chen Skan­dal es hier eigentlich geht. Das es bei der ganzen Sache noch keinen einzi­gen Rück­tritt eines zuständi­gen Beamten gegeben hat, ist nicht min­der ver­wun­der­lich, eher aus­sagekräftig.

Ein Plä­doy­er für Gerechtigkeit und dafür, in der Katas­tro­phe Stärke zeigen zu kön­nen.

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