Lesezeichen vom 01.08.2016

  • Zeit online: Wir leben­den Juden | Cha­jms Sicht “Also, Petrowska­ja und Grjas­nowa schreiben wirk­lich her­vor­ra­gende Texte, auch, aber nicht vor­rangig dafür, dass sie erst rel­a­tiv spät deutsch gel­ernt haben. Die sollte man lesen, bevor man sie pauschal in irgendwelche Töpfe schmeißt. Mir fehlt übri­gens in der Diskus­sion Ali­na Bron­sky, ger­ade für diejeni­gen, die glauben, von Autoren jüdis­ch­er Zuge­hörigkeit the­ma­tisch immer das­selbe zu lesen.<br><br>
    Ein Prob­lem habe ich allerd­ings mit dem Feuil­leton­be­griff des Intellek­tuellen. Ich habe Per­so­n­en ken­nen gel­ernt, die ich dem uni­ver­sitären Begriff des Intellek­tuellen zurech­nen würde, nur ken­nt die außer­halb ihres Fach­bere­ichs kaum jemand, weil sie ihre Zeit nicht dafür hergeben wollen, in Massen­me­di­en aufzu­tauchen. Da wür­den Leute wie Haber­mas und Biller nicht unbe­d­ingt zuge­hören.”

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