Guten Morgen

Morgenkaffee

Manch­mal schreibt man auch bei n‑tv ganz gut. Wie zum Beispiel zur Äußerung Don­ald Trumps über die Eltern eines gefal­l­enen US-amerikanis­chen Sol­dat­en, die für Hillary Clin­ton eine Rede gehal­ten haben:

So nan­nte die “New York Times” die Kon­fronta­tion einen uner­warteten und möglicher­weise “auss­chlaggeben­den Flamm­punkt” für der Präsi­dentschaftswahl im Novem­ber. Bewahrheit­et sich das, hät­ten ein gebür­tiger Pak­istan­er und seine Frau bewirkt, was poli­tis­che Geg­n­er bish­er nicht geschafft haben: zu zeigen, dass Trumps schrille antimus­lim­is­che Rhetorik nicht eine anonyme Gruppe trifft. Sie trifft einzelne Menschen.

Ezra Klein sieht das ähn­lich:

Trump lis­tened to a speech by the bereaved father of a fall­en Mus­lim sol­dier and used it to slan­der the fall­en soldier’s fam­i­ly. That was his response. That is his character.

Und während ich mir die Frage stelle: Ist ein amerikanis­ch­er Präsi­dentschaft­skan­di­dat schon mal so gestolpert und durchs Ziel gekom­men? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

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Lesezeichen vom 01.08.2016

  • Zeit online: Wir leben­den Juden | Cha­jms Sicht “Also, Petrowska­ja und Grjas­nowa schreiben wirk­lich her­vor­ra­gende Texte, auch, aber nicht vor­rangig dafür, dass sie erst rel­a­tiv spät deutsch gel­ernt haben. Die sollte man lesen, bevor man sie pauschal in irgendwelche Töpfe schmeißt. Mir fehlt übri­gens in der Diskus­sion Ali­na Bron­sky, ger­ade für diejeni­gen, die glauben, von Autoren jüdis­ch­er Zuge­hörigkeit the­ma­tisch immer das­selbe zu lesen.<br><br>
    Ein Prob­lem habe ich allerd­ings mit dem Feuil­leton­be­griff des Intellek­tuellen. Ich habe Per­so­n­en ken­nen gel­ernt, die ich dem uni­ver­sitären Begriff des Intellek­tuellen zurech­nen würde, nur ken­nt die außer­halb ihres Fach­bere­ichs kaum jemand, weil sie ihre Zeit nicht dafür hergeben wollen, in Massen­me­di­en aufzu­tauchen. Da wür­den Leute wie Haber­mas und Biller nicht unbe­d­ingt zugehören.”
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Guten Morgen

Morgenkaffee

Schon vor ein paar Tagen hat Clemens J. Setz über das Ver­schwinden von Den­nis Coop­ers Blog geschrieben. Man ist ja fast geneigt, was von dem zu lesen.

Wenn über Män­ner so geschrieben würde wie es über Frauen getan wird, es läse sich so.

Auf der Krim wird die poli­tis­che Lage mal wieder etwas aufge­heizter.

Und während ich mir die Frage stelle: Wozu hostet noch jemand ein ihm wichtiges Blog bei Google? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

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Guten Morgen

Morgenkaffee

Die Olymp­is­chen Spiele sind zuende, an mir ziem­lich vor­bei gegan­gen. Für Christoph Wolf ist “The dri­ver wronged the way” der sinnbildlich­ste Satz der Ver­anstal­tung.

Christof Siemes unkt, durch die hohen Kosten kön­nten die Par­a­lympics zusam­menges­tichen werden.

Gert Möbius hat ein Buch über Rio Reis­er, seinen Brud­er, veröf­fentlicht.

Und während ich mir die Frage stelle: Will jet­zt wirk­lich jemand den Schluss aus den Olymp­is­chen Spie­len in Rio ziehen, man sollte sie nicht in ärmeren Gegen­den stat­tfind­en lassen? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

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Guten Morgen

Morgenkaffee

Das FBI sucht jet­zt Drohnen-Killer in der Gamer-Szene.

Amy Sharp wird in Aus­tralien gesucht und, weil ihr das Such­fo­to nicht gefällt, schickt sie ein besseres.

Barcelonas Bürg­er­meis­terin Ada Colau hat einen Beschä­mungszäh­ler über die Anzahl auf dem Seeweg gestor­ben­er Flüchtlinge installiert.

Und während ich mir die Frage stelle: Warum gibt es noch keine Spende­nak­tion für sichere Seewege? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

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