Morgenkaffee

Das Fernsehen ist ein Lean-Back-Medium, meint zumindest ARD-Programmdirektor Volker Herres. Ich weiß ja nicht, wann Sie sich das letzte Mal bei einer Freitagabendschmonzette zurückgelehnt haben, kann aber für meine Person sagen: Noch nie. Mir kommt noch ab und zu die Tagesschau auf den Schirm, da lehne ich mich auch nicht gerade zurück, aber ansonsten mache ich das, was Jugendliche eben auch mit dem ARD-Programm machen: Ignorieren. Dabei kann es nun auch vorkommen, dass ich mich mal zurücklehne, aber dann ist auch der Fernseher aus.

Und während ich mir die Frage stelle: Gibt es auch Lean-Forward-Medien? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

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  • Zirkus Charles Knie ohne Elefanten und Tiger in Ibbenbüren: PETA sieht erste Anzeichen für Umdenken – "Erstmals seit mehreren Jahren sind weder Elefanten noch Großkatzen wie Tiger und Löwen in der Show zu sehen, für deren Zurschaustellung das Zirkusunternehmen in den letzten Saisons permanent von Bürgern und Tierschützern kritisiert wurde. […] PETA sieht in der Entscheidung, die umstrittensten Dressurnummern einzustellen, erste Anzeichen für einen Sinneswandel bei den Verantwortlichen von Charles Knie. Die Tierrechtsorganisation appelliert nun an das Unternehmen, die verbleibenden Wildtierdressuren mit Seelöwen, Kängurus und Zebras ebenfalls aufzugeben und die Tiere an anerkannte Auffangstationen zu übergeben."<br>
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Morgenkaffee

John Oliver hat die Krankenhausschulden von 9000 Menschen in Texas mit einer Belastung von fast 15 Mio. $ für 60000$ übernommen und dann in den Wind geschossen.

Michael Saager behandelt beim fluter den Essay Zwischen mir und der Welt von Ta-Nehisi Coates, der mittlerweile auf deutsch erhältlich ist.

Sowas gibt’s auch RTL(!)west macht einen sachlichen Bericht über die Drogenszene am Düsseldorfer Hauptbahnhof.

Und während ich mir die Frage stelle: Setzt sich in den USA wohl mal durch, dass der amerikanischer Traum der Albtraum anderer ist? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

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  • Schriftsteller aus der DDR Hermann Kant wird neunzig "Wenn er danach von Erich Loest oder von Wolf Biermann sprach und schrieb, also von denen, die sich von ihm die Verteidigung der Interessen Literaturschaffender gegen die SED versprochen haben mochten und die er enttäuschte, indem er seiner politischen Sache in Gestalt von deren offiziellen Sachwaltern bis zur Selbstverleugnung diente, dann nahm er die Haltung des Zeitgenossen ein, der getan haben wollte, was er tun konnte und musste, und zog dabei öffentlich ein dickes Fell von der Stange an, das ihm auch im Rückblick nicht steht."
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Aja, in Ibbenbüren werden laut Käseblatt 30% der Ladenlokale schließen.

Jeder dritte Laden in Ibbenbüren macht zu. 30 Prozent – und das sind seriöse Prognosen, die von seriösen Uni-Instituten erstellt worden sind – aller Geschäfte auch in Mettingen, Recke, Hörstel oder Hopsten schließen. Für immer.

Quelle? Seriöse Prognosen von seriösen Instituten vom Hörensagen zitiert, die genau genommen, was anderes sagen. Aber hey, 10% oder 30%, wo ist da schon der Unterschied?

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Die Stadt Düsseldorf hat etwas mehr als 6200 Einwohner nach ihrem Sicherheitsempfinden befragt. Sonderlich repäsentativ kommt mir das nicht vor, da auch in der öffentlichen Darstellung nicht mehr über die Befragten gesagt wird als ihre Anzahl, die knapp 1,1% der Düsseldorfer entspricht. Auch über die Vorgehensweise bei der Befragung erfährt man wenig. Ein gewisser Unterhaltungswert stellt sich ein, mehr auch nicht.

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