Guten Morgen

Morgenkaffee

Frontal21 berichtet über Schle­ich­wer­bung auf Inter­net­seit­en. Und es kom­men lauter Leute vor, die ich über­haupt nicht kenne, über die ich aber auch nicht stolpere.

Der Vorschlag ste­ht im Raum, ARD und ZDF nach neuseeländis­chem Vor­bild zu reformieren Die Frage ist hof­fentlich wirk­lich nur noch wie und nicht ob.

Sowas brauche ich auch noch: Kaf­fee, Müh­le, Fil­ter und Bech­er in einem. Um es dann irgend­wann zu dem andern Kram zu stellen. 

Und während ich mir die Frage stelle: Müssen wir uns Sor­gen machen über die Bil­dung von Inter­net­be­nutzern? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

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Lesezeichen vom 3. Juni 2015

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Lesezeichen vom 4. Juni 2015

  • PGP-Erfind­er Phil Zim­mer­mann : “Die NSA kommt über­all rein”
  • Julia Louis-Drey­fus: I’ll Go If I Don’t Have To Talk
  • Jus­tiz: Emrah und seine Brüder — DER SPIEGEL 19/2015 “Clau­dia Dantschke schreibt den Eltern Drehbüch­er, sie ler­nen Sätze auswendig. Es klingt sim­pel, aber es funk­tion­iert. “Heimweh haben alle”, sagt sie. […] Die Men­schen müssten endlich ver­ste­hen, dass sie junge Män­ner wie Emrah nicht an den Islam ver­lieren, son­dern an den mil­i­tan­ten Islamismus”
  • “Die große Mei­n­ungsvielfalt in der deutschen Presse ist Geschichte” Thomas Meier: “Als erstes müssen wir erken­nen, dass die Medi­en in ihrem Rin­gen um Aufmerk­samkeit oft zu ein­er verz­er­ren­den und ober­fläch­lichen Wieder­gabe poli­tis­ch­er und gesellschaftlich­er Ereignisse neigen. […] Der andere Punkt ist, dass Medi­en mit­tler­weile sehr stark gesellschaftlich selek­tiv sind. Bes­timmte The­men, zum Beispiel soziale Fra­gen wie Armut, Ungle­ich­heit, Exk­lu­sion, das Leben und Lei­den der unteren Klassen, kom­men in ihrer Berichter­stat­tung prak­tisch nicht mehr vor. […] Und der dritte Punkt ist, dass Medi­en, wie es etwa bei der let­zten Bun­destagswahl oder bei den Angrif­f­en auf den ehe­ma­li­gen Bun­de­spräsi­den­ten Wulff zu beobacht­en war, ver­suchen, poli­tisch mitzumischen.”
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Guten Morgen

Morgenkaffee

Nach­dem ich Felix Schwen­zels evan­ge­lis­tis­chen Beitrag über das Indieweb durchge­le­sen habe, habe mich mal die Web­men­tions hier aktiviert. Kommt mir ein­er­seits wie Schwanzmessen vor, ander­er­seits denke ich, Blogs soll­ten inten­siv­er verlinken.

Philipp Felsch spricht über die Eige­nart der Men­schen in den 60ern, statt mit Smart­phones mit Philoso­phie-Büch­ern rumger­an­nt zu sein.

Michael Spreng meint, der Abgang von Gre­gor Gysi sei Wass­er auf die Mühlen von Angela Merkel.

Und während ich mir die Frage stelle: Wie indie ist Indie? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

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Guten Morgen

Morgenkaffee

Wo ich ger­ade etwas gnu­so­cial auf Herz und Nieren teste, erin­nere ich mich an die gute alte Zeit, in der es noch bleep­er und wamadu gab. Und damals wusste man bei der WamS noch, wie man ordentlich twit­tert:

Es geht nicht nur darum, anderen beim Twit­tern zuzuse­hen, son­dern Beiträge zu kom­men­tieren, auf inter­es­sante Fund­sachen im Web zu ver­weisen und neue Ideen einzubringen. 

Ich hätte ja gedacht, dass sei eine Bloggerregel.

Vor 10 Jahren wurde Ismail Yasar im Zuge der NSU-Mord­serie in Nürn­berg ermordet. Schon damals gab es einen Zeu­gen­hin­weis auf den NSU.

Ben war auf dem Word­Camp 2015 in Köln, das scheint der Beschrei­bung nach bess­er gewe­sen zu sein als die Bar­camps, die ich dieses Jahr besucht habe. Vielle­icht tue ich mir das näch­stes Jahr an, ger­ade aber eher schnautzevoll.

Lyrisch: Wiglaf Drostes Buchrezen­sion über eine Bob-Dylan-Biogra­phie.

Sehr schön: Die Har­ry-Pot­ter-Rei­he kön­nte eigentlich von einem psy­chisch erkrank­ten Kind han­deln.

Und während ich mir die Frage stelle: Liegt die Kraft von Blogs darin, sich in Sätzen länger zu fassen? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

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