Okinii

Das japanische Restaurant Okinii zählt zu den angesagtesten japanischen Restaurants in Düsseldorf. Für den einzelnen Gast ist das aber nicht unbedingt von Vorteil: Es ist durch die ausgezeichnete Auslastung des Restaurants etwas laut, die Kellner sind dauernd unterwegs. Dafür kriegt man viel auf die Gabel.

Zu Beginn des Restaurantbesuchs standen wir pünktlich zur Tischbestellung mit einer Horde anderer Gäste vor dem Eingang. Dann wird man von einem Kellner zum Tisch geführt, ein weiterer erklärte uns geduldig und problemlos auch auf englisch, wie mal per iPad die Gerichte bestellt. Bucht man ein 25-€-All-you-can-eat-Menu kann man nach Herzenslust fast alles durchprobieren, was die Karte zu bieten hat. Und ohne langes Warten kann man dann auch reinhauen.

Allerdings ist dieses Restaurant nichts für Leute, die sich für’s Essen und für eine Unterhaltung Zeit nehmen wollen: Durch das nur alle 15 Minuten mögliche Bestellen von in der Menge kleiner Speisen, muss man relativ oft zum iPad greifen. Zusammen mit der eh schon erheblichen Grundlautstärke des gut besuchten Restaurants, erstickt der Versuch eines etwas tiefergehenden Gesprächs im Keime. Die Getränkepreise sind ordentlich und die braune, süßliche Soße, die es bei unheimlich vielen Gerichten gibt, ist irgendwann penetrant.

Wer einen Restaurantbesuch etwas abenteuerlich mit iPad-Bestellmöglichkeit mag, wodurch man keine Kellner heranwinken muss, und gerne viel auf dem Teller sehen möchte, der ist hier vollkommen richtig. Die Karte bietet viele unterschiedliche Gerichte, auch Gegrilltes, Überraschendes wie Spargel und Butterfisch, kleine Highlights, aber sonderlich exquisit ist das Essen nicht.

Daher vergeben wir von 5 möglichen Düsselblogkochlöffeln:

[ Okinii, ImmermannstraĂźe 35, 40201 DĂĽsseldorf ]

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