Jensen, Caroline L. — Frau Bengtsson geht zum Teufel

Die Autorin hat wohl in Schwe­den vor diesem Mach­w­erk mit ein­er Pornobe­ichte Erfolg gehabt. Mein Inter­esse weck­te dieses Werk durch das Youtube-Video. Beim Lesen dieses Gott-Teufel-Haus­frau-Schinkens wartete ich immer irgend­wie darauf, dass der große Witz noch um die Ecke schaut — vergebens. Eine nette, kurzweilige Unter­hal­tung bietet der Schmök­er, aber wieso ich den gele­sen habe, weiß ich hin­ter­her eigentlich nicht mehr so genau.

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Guten Morgen

Morgenkaffee

Herm hat da aber mal wun­der­hüb­sche Fotos in sein­er thüringis­chen Wald­heimat geschossen.

Der Spiegel­blog kri­tisiert die Ebo­la-Berichter­stat­tung des ehe­ma­li­gen Nachricht­en­magazins.

Michael Spreng ver­ab­schiedet Klaus Bölling, den er für den besten Regierungssprech­er der Bun­desre­pub­lik hält.

Und während ich mir die Frage stelle: Worüber der Spiegel wohl in 10 Jahren so berichtet? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

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Guten Morgen

Morgenkaffee

Tom Schwede ist ein Food­blog­ger-Bash­ing-Artikel beim Spiegel nicht so gut bekommen.

René Pönitz wun­dert sich nach­haltig über die aktuelle säch­sis­che Imagekam­pagne. Die habe ich auch schon am Zürich­er Flughafen auf großen Mon­i­toren gese­hen und nicht wirk­lich verstanden.

Rolf hat das Pod­cas­ten wieder begonnen und inter­viewt den Teck­len­burg­er Bürg­er­meis­ter Ste­fan Stre­it.

Und während ich mir die Frage stelle: Wird es wirk­lich schon Zeit, das Schweiz­er Banken­we­sen anzuzapfen? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

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Lokführerstreik

Ich vertrete mir kurz vor dem Essen­er Haupt­bahn­hof die Füße und tre­ffe auf einen Zug­be­gleit­er, der sich ger­ade eine Zigaret­ten­pause gönnt.

“Na, mor­gen großer Streiktag?”

- “Na, das wer­den wir mal sehen. Genau weiß noch kein­er, was mor­gen los ist. Eigentlich alles ein ganz großer Schwachsinn. Und wenn die sich mor­gen wieder wie beim let­zten Mal zum Grillen verabre­den, die Lok­führer, dann weiß ich nicht, ob das nicht noch ein­mal Ärg­er gibt.”

“Der Vor­sitzende der GDL war ja früher auch Lokführer.”

- “Der war ja schon in der DDR so ein hohes Tier. Aber den Wis­sel­s­ki oder wie der heißt, den küm­mert es doch einen Scheiss, ob die Leute hin­ter­her 3% mehr oder 5% mehr bekom­men. Sie kön­nen mor­gen aber auf jeden Fall den RE2 nehmen, die fährt.”

“Aber wenn nach so ein­er Ankündi­gung nicht gestreikt wird, macht man sich auch irgend­wie unglaubwürdig.”

- “Ich muss ja sowieso mor­gen antreten, ich darf nicht streiken. Sie kön­nen auch über Biele­feld fahren. Der RE6 fährt auch. Je nach­dem, wohin Sie wollen.”

“Nanu? Wieso dür­fen sie nicht streiken?”

- “Ich bin beim Sub­un­ternehmen angestellt. Wir kom­men mor­gen hier zum Bahn­steig, und dann wird uns gesagt, wo wir fahren. Oder wir rauchen uns stun­den­lang eine. Das wird eine Scheisse. In Deutsch­land müssen Sie Mil­lio­nen auf der hohen Kante haben oder sie haben die Arschkarte.”

“Ein Sub­un­ternehmen, das ihren Angestell­ten Namenss­childer der Deutschen Bahn zur Ver­fü­gung stellt?”

- “Gut, ne?”

“Ganz großes Kino.”

- “Ja, die Bahn ist halt inzwis­chen ein wirtschaft­sori­en­tiertes, nee, warten Sie, wie heißt das noch? Ein kostenop­ti­mieren­des Unternehmen. Ich muss jet­zt wieder rein. Schö­nen Abend noch!”

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Jürgen Kehrer: Kein Fall für Wilsberg

buchleserWeit­er­er Schritt in meinem Vorhaben, ein­mal die Wils­berg-Romane durchzule­sen: Der vierte Schmök­er der Rei­he . Ein Indus­trieller eines Vororts von Mün­ster wird ermordet aufge­fun­den. Seine Fir­ma ist in Waf­fen­liefer­un­gen ver­strickt und er hat ein per­sön­lich­es Geheim­nis. Sämtliche Fig­uren bis auf Wils­berg bleiben far­b­los, der Fall haut einen nicht vom Hock­er, Lokalkolorit ist auch kaum gegeben, einzig die Mord­meth­ode bleibt vielle­icht etwas im Hin­terkopf. Anson­sten geht sich dieser Text im Rausch alltäglich­er Infor­ma­tio­nen ziel­sich­er unter. 

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Guten Morgen

Morgenkaffee

Von der gestri­gen Infor­ma­tion, dass Unternehmen über Lux­em­burg Steuern in Mil­liar­den­höhe, eins­paren, ist wohl auch die Huff­in­g­ton Post betrof­fen.

Passende Grafik zum Entsol­i­darisierungsvor­wurf beim aktuellen Lok­führer-Streik.

Eben schreibt Dave Win­er noch, dass seine Twit­ter-Tools auf so wenig Res­o­nanz gestoßen sind, schwup­ps ver­wen­det man bei Twit­ter sein Lit­tle Pork Chop, wodurch man län­gere Texte per Eingabe­maske direkt als mehrere Tweets abfeuern kann.

Bei den West­fälis­chen Nachricht­en kann man ger­ade miter­leben, wie deren Jour­nal­is­ten intern in die Enge getrieben wer­den.

Kleine Über­sichts­grafik, wo Syrische-Flüchtlinge aufgenom­men wur­den.

Und während ich mir die Frage stelle: Wie lange lassen sich Arbeit­er es noch gefall­en, dass die Oberen der­art arro­gant auf sie ein­treten? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

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Der Igel im Nebel

Wenn Eltern früher in der Sow­je­tu­nion ihre Kinder mal wieder so richtig fer­tig machen woll­ten, dann ließen sie sie Trick­filme für Erwach­sene schauen. Zum Beispiel: Der Igel im Nebel .

Ein Igel ist mit Waren­je im Beu­tel auf dem Weg zu seinem Fre­und, dem Bären, um Sterne zu zählen, wird von einem Uhu erschreckt, den er als “Psy­cho” betitelt, ren­nt einem weißen Pferd in den Nebel hin­ter­her, bei dem es ihm inter­essiert, ob es ertrinkt, wenn es im Nebel ein­schläft, fällt auf der Suche nach seinem ver­loren gegan­genen Beu­tel in einen Fluß, kommt den­noch irgend­wie beim Bären an, über­re­icht ihm seinen Beu­tel und endet als Demen­zkranker. Zwei Wochen später wird er von Pilzsamm­lern ent­deckt oder so.

Im Stadtzen­trum von Kiew wurde 2009 eine Stat­ue des Igels errichtet. Kein Witz.

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