Guten Morgen

Morgenkaffee

Das Fußball-WM-Halbfinale gestern eignete sich endlich dazu, mal etwas Fußballfieber zu entwickeln, auch wenn ein 7:1 Deutschlands gegen Brasilien von den Toren her nicht nach Spannung aussah. Aber die Tragik und die Lust, den Untergang Brasiliens zu erklären, steckt dann schon an. Die internationalen Pressestimmen sind da aber wenig erklärend. Verstanden habe ich Oliver Kahn, der meinte, das die Gastgeber-Elf unter dem immensen gesellschaftlichen Druck, der auf den Fußball projiziert wurde, implodiert wäre.

Michael Spreng hält die geplante PKW-Maut für Ausländer in Deutschland schlichtweg für Irrsinn, während man beim Verfassungsblog überhaupt die Rechtmäßigkeit einer solchen Maut anzweifelt.

Dieser Qualitätsjournalismus, von dem ja so oft die Rede ist, hat herausgefunden, dass Gerühte von irgendwelchen Leuten besagen, dass der SPD-Politiker Michael Hartmann Crystal Meth genommen habe, was man zunächst als Geständnis des Politikers dargestellt hat.

Und während ich mir die Frage stelle: Braucht man wirklich noch diesen Journalismus, der in operativer Hektik ständig Müll zu Seriosität erklärt hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

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