Süddeutsche Zeitung — Der große Jahresrückblick 2013

Zum Jahresüber­gang habe ich mal diesen Schmök­er angeschafft, auf dass einem nicht lang­weilig wird zwis­chen den Jahren. Wurde es aber eh nicht. Wenn ich es richtig sehe, ist dieser Jahres­rück­blick der zweite sein­er Art seit­ens der Süd­deutschen Zeitung. Er bein­hal­tet, so weit ich sehe, alle nen­nenswerten Ereignisse des ange­laufe­nen Jahres bis Anfang Dezem­ber 2013. Eine aktuelle Aus­gabe find­et sich als “Dig­i­tal Zugang”, der eine App-Ver­sion online für Nutzer von Apple- oder Android-Geräten ist. Ich als Fire­fox-Nutzer schaue also in die Röhre.

The­ma­tisch sind die Artikel von Johannes Boie über den NSA-Skan­dal und von Hans Leyen­deck­er über Uli Hoeneß inter­es­sant, der Rest, so weit ich ihn gele­sen oder über­flo­gen habe, ver­liert sich in Beschrei­bun­gen — so auch Josch­ka Fis­ch­er über den Unter­gang der FDP. Die Beschrei­bun­gen der meis­ten Artikel kom­men einem schon sehr geläu­fig vor. Es fehlen ein wenig gute Analy­sen und frisch­er Wind für Leute, denen eine Zeitung nicht Medi­um Nr. 1 ist und die sich online ausken­nen.

Rest­los ent­täuscht die optisch und inhaltlich zusam­mengewür­felt wirk­ende Rubrik Die besten CDs, Büch­er, Filme und Apps des Jahres auf lediglich zwei grafisch bre­it aus­gelegten Seit­en. Before mid­night ist ein Film des Jahres? Eye­Em eine App des Jahres? Das Unge­heuer von Terézia Mora und F von Kehlmann sind Büch­er des Jahres?

Der Schmök­er ist trotz dank einiger guter Beiträge neben viel Über­flieg­barem ein pass­abler Begleit­er auf unserem Don­ner­balken und erhält fol­glich von fünf möglichen Klorollen:

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