Morgenkaffee

Ulrich Horn zeichnet die Bundeswahldystopie von Angela Merkel.

Malte Welding deckt auf, dass eine PR-Agentur via Twitter und Internetseite Antifeminismus mit merkw√ľrdigem j√ľdischen Unterton betrieben hat. So in der Art: Schei√üe bauen und dann auf sein fehlendes R√ľckgrat verweisen.

Kleine Internetwelle: Kolja Mensing interviewt den Betreiber einer illegalen B√ľchertauschb√∂rse und erntet f√ľr das Erw√§hnen der betreffenden Internetseite Kritik. JEHOVA! JEHOVA!

Und während ich mir die Frage stelle: Ist das Internet was Gutes? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

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Sapperlott, da is Kirmes schon wieder vorbei. Ich bin ja nur kurz dr√ľber und abends am Vertriebenen-Stand stehengeblieben. Und wie ich da gerade auf fr√ľher, nech, die gute alte Zeit ansto√üen wollte, kommt mir da Hoppe-Wielages Eugen vom Liegenschaftsamt um die Bierzeltstange entgegen.

„Moin Eugen, was macht das Knie, die Familie, und was gibt das denn nun mit dem Opus Magnus?“

– „Tach Hubert, danke der Nachfrage. Bist der erste, der mich heute nach Magnus fragt. Schmeckt denn das Bier schon? Na, wollnma nicht so sein. K√∂nnte ins Rollen kommen.“

„Die Bagger oder das Gerede?“

– „Das Gerede ist doch die ganze Zeit im Gange. Aber die Bagger auch erst sp√§ter, erst m√ľssen ja die Tanks raus.“

„Was denn f√ľr Tanks?“

– „Soweit ich wei√ü, sind da noch Tanks im Boden. Hinten haben die doch fr√ľher ihre Zugmaschinen selber betankt. Die m√ľssen erst raus. Kostet auch noch ne Stange Geld, kannstn Haus f√ľr bauen, f√§llt aber jetzt auch nicht mehr ins Gewicht bei dem Kaufpreis.“

„War der so schwindelerregend?“

– „Die Bank wollte halt den H√∂chstbietenden, nicht den mit dem Konzept. Machste nichts dran bei den Anzugtr√§gern.“

„Und wie war das mit der Kirmesbegehung?“

– „Die h√§tten besser auch vorher noch zusammen einen getankt.“

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Hefft de Nahbersche Hilde mi vertellt, dat unner de Magnusplaggen ne ole Tankstell is. Kan ik daor mien Traktor tanken? He fohrt met allet, ik kan daor auk bi Aldi Salatöl kopen. Russt woll, aver he fohrt dan äs een Ferrari.

Bi us in de Naberschop ward een niege Maststall baut. Wenn ik met mien Klönkast en Dwidder Fotos affnehmen kan, maak ik auk Fotos. Dan kan jau sik dat maol ankieken, de niege Maststall.

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Pas¬≠send zum j√ľdi¬≠schen Neu¬≠jahrs¬≠fest gas¬≠tierte die Ams¬≠ter¬≠dam Klez¬≠mer Band am ver¬≠gan¬≠ge¬≠nen Mitt¬≠woch im D√ľs¬≠sel¬≠dor¬≠fer Zakk. Mit pop¬≠pi¬≠ger Kles¬≠z¬≠mer Musik, rus¬≠si¬≠schen St√ľ¬≠cken und nie¬≠der¬≠l√§n¬≠di¬≠schem Rap heizte man dem D√ľs¬≠sel¬≠dor¬≠fer Publi¬≠kum ein, so dass die¬≠ses aus¬≠ge¬≠las¬≠sen tanzte und (!) sogar klatschte.

So oder so wird uns die Band wohl noch √ľber den Weg lau¬≠fen. Wegen der 15-Jahrs-Jubil√§umstour, die man seit meh¬≠re¬≠ren Jah¬≠ren bestrei¬≠tet oder wegen ihres neuen Albums. Schaumer¬≠mal.

[Ams¬≠ter¬≠dam Klez¬≠mer Band, D√ľs¬≠sel¬≠dorf, Zakk, 04.09.2013, 200 Zuschauer]

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Morgenkaffee

Frank Rieger pl√§diert in der FAZ daf√ľr, die Geheimdienste aufzul√∂sen, wenn sie sich nicht kontrollieren lassen.

Beim Spiegel wundert man sich, dass die Bundesregierung 972 Mio. Euro f√ľr Berater ausgegeben hat.

Auch das wirbt nicht unbedingt f√ľr’s W√§hlen-gehen: NDR kassiert Bericht √ľber SPD-Politiker auf Gehei√ü von CDU-Politiker.

Und w√§h¬≠rend ich mir die Frage stel¬≠le: Fordert der gemeine Amerikaner eigentlich √Ąhnliches von der Politik? hole ich mir erst¬≠mal noch einen Kaffee.

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Am 12. Oktober stellt Christian Steiffen erstmals der √Ėffentlichkeit sein allererstes Album Arbeiter der Liebe vor. Und wir lassen uns nicht lumpen und veranstalten ein kleines Gewinnspiel.

Steifengewinnspiel

Zu gewinnen gibt es:

1. Preis 2 Karten f√ľr das Christian-Steiffen-Konzert am 12.10. 2013 in der Kleinen Freiheit in Osnabr√ľck.
2. Preis Die Maxi-CD von Christian Steiffen mit den Welthits Ich hab die ganze Nacht von dir getr√§umt, Sexualverkehr, Ich f√ľhl mich Disco und Eine Flasche Bier.
3. Preis Das Buch „Zweierkisten“ von Meike Winnemuth und Peter Praschl aus unserer B√ľcherkiste. War nix anderes mehr da.

Wie kann man teilnehmen?

Teilnehmer k√∂nnen Lose erwerben, aus denen ein Gewinnerlos gezogen wird. 1 Los gibt es f√ľr jeden, der einen Kommentar hier hinterl√§sst, 2 Lose f√ľr einen Facebook-Beitrag „Ich m√∂chte zum Steiffen http://ibbtown.com/13632“ (Text darf angepasst werden, Link muss bleiben) und 3 Lose f√ľr einen Blogbeitrag, der auf diese Seite verweist. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Das Gewinnspiel endet am 30. September um 23:59 Uhr. Gewinner werden benachrichtigt. Viel Gl√ľck!

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Morgenkaffee

Wiwo-Redakteur Sebastian Mattes wird Chefredakteur der deutschen Ausgabe der Huffington Post. Eine interessante Personalentscheidung gleich zu Anfang.

Wer auf die CD-Release-Party von Christian Steiffen m√∂chte: Hier gibt’s ein Gewinnspiel.

Malte Welding √§rgert sich √ľber Angela Merkels Wischiwaschi-Haltung zum Thema Adoptionsrecht von gleichgeschlechtlichen Paaren.

Und w√§hrend ich mir die Frage stelle: In was f√ľr eine L√ľcke will die Huffpo da eigentlich sto√üen? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

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Morgenkaffee

Anfang des Jahres war ich in den USA und ein russischst√§mmiger Amerikaner erz√§hlte mir, wie beunruhigend es f√ľr ihn sei, wie amerikanische Gehirnw√§sche auf seinen Sohn erfolgreich wirke.

Dieser wolle gerade unbedingt Soldat werden, egal in welchen Konflikt er so gezogen werde. Schlie√ülich ginge es um die Verteidigung des eigenen Landes. Als Alternative k√∂nne er sich vorstellen, auf Grund seiner j√ľdischen Zugeh√∂rigkeit f√ľr Israel in den Krieg zu ziehen. Und sowas aus dem Mund eines 17j√§hrigen.

Aber diese Art erfolgreicher Gehirnw√§sche kann man gerade auch bei Eric T. Hansen in der ZEIT nachlesen, der einem Brief Putins in der New York Times antwortet. Amerika sei das einzige Land, dass au√üenpolitisch mutig Verantwortung f√ľr die Welt √ľbernehmen w√ľrde. Wirtschaftspolitische Interessen, V√∂lkerrecht und Machterhaltungsgehabe knipst Hansen so einfach wie einen Lichtschalter aus und merkt gar nicht, dass die Strategie, seine Untertanen m√∂glichst naiv zu belassen, damit sie nicht aufbegehren, auch bei ihm aufgeht. Das ist dieselbe Situation wie beim Autofahrer auf der Autobahn, der in den Nachrichten h√∂rt, ein Geisterfahrer sei unterwegs, und meint: „Einer? Hunderte!“

Und während ich mir die Frage stelle: Wann fangen die Amerikaner eigentlich mit diesem Auf-Linie-trimmen an? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

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Morgenkaffee

Ein Drohnenangriff auf Angela Merkel und Thomas de Maizière ist gescheitert.

Beim Altpapier stellt man mal die Unparteilichkeit des ARD-„Journalisten“ Sigmund Gottlieb heraus:

In der „Tagesschau“ ‚Äď das ist diese Sendung, in der keine Meinungsumfrageergebnisse gezeigt werden, damit man sie nicht f√§lschlicherweise f√ľr eine Nachricht h√§lt ‚Äď stellte er dem Wahlsieger, CSU-Chef Horst Seehofer, und den Spitzenkandidaten der anderen im Landtag vertretenen Parteien einige Fragen, die mit Gottliebs erstem Satz ganz gut zusammengefasst sind:

„Herr Ministerpr√§sident, Gl√ľckwunsch!“

Ulrich Horn sieht in der j√ľngsten Steinbr√ľck-Aktion einen Hinweis, dass der SPD-Slogan „Das WIR entscheidet“ wohl so ernst gar nicht genommen wird .

Und während ich mir die Frage stelle: Wann nimmt die Politik denn sich selbst wieder ernst? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

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