Manch­mal kommst du hin­ter die Frauen auch nicht hin­ter. Da sitzen wir gemütlich beim Nach­barn zum Geburt­stags­feiern in großer Runde und seine Frau spielt sich halt gast­ge­berisch etwas auf — soll sie doch. Mein­er Hold­en miss­fällt sowas immer gle­ich, sie mag’s leise geord­net, nicht über die Strenge schla­gend, bedacht — sie wis­sen schon: spießig halt.

Nur geht mir sowas immer am Aller­w­ertesten vor­bei, was die Hüh­n­er da begack­ern. Mir klagte mein Nach­bar das Leid mit seinen Toskana-Ter­rassen­fliesenfu­gen. Die Fliesen sind erst vor 2 Jahren neu ver­legt wor­den, bei dem Regen wären die aber irgend­wie auseinan­der gegan­gen. Er wüsste gar nicht warum, ob’s am Regen läge? Oder an den Fliesen?

Ich meinte dann, sicher­lich etwas auftrumpfend, Nee, nix Regen, der Fugenspach­tel sieht allo­plas­tisch aus, dein Fugen­meis­ter hat da wohl krudes Zeugs verfugt.

Meine Holde war schon den ganzen Abend fuch­sig auf die Haush­er­rin, manch­mal kön­nen sich Frauen ja nicht so riechen. Da baut sich dann sowas von eine Abnei­gung auf, das kriegt man manch­mal gar nicht mit. Ver­standen hat meine Holde aus mein­er Äußerung wohl, dass ich nicht der Fugenspach­tel siehr allo­plas­tisch aus, son­dern mich auf die Seite der Nach­barin geschla­gen und gesagt hätte, seine alte Schachtel sähe phan­tastisch aus und dampft ab — ohne irgen­dein weit­eres Wort mit mir zu wech­seln.

Solche Kindereien muss sie dann aber echt mit sich selb­st aus­machen. Mit dem Nach­barn musste ich eh noch die Spiel­regeln unseres Kick­tipp­spiels aus­machen, schließlich startet heute die Bun­desli­ga wieder. Da braucht man Ner­ven für,

ihr Philibb

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MorgenkaffeeSte­fan Nigge­meier zweifelt an der Aus­sagekreft von 47.000 verkauften Welt-Online-Abos.

Land of the free: Der E‑Mail-Dienst, den Whistle­blow­er Edward Snow­den gerne ver­wen­det hat, schließt unter Druck der US-Behör­den. Der Besitzer des Dien­stes, Lavar Lev­i­son meint:

Solange es keine klaren Aktio­nen des Kon­gress­es oder der Jus­tiz gibt, kann ich nur jedem drin­gend davon abrat­en, pri­vate Dat­en einem Unternehmen anzu­ver­trauen, das direk­te Beziehun­gen zu den Vere­inigten Staat­en hat.

Der Off­shore-Wind­park Rif­f­gat kann wegen ausste­hen­der Weltkriegsmu­ni­tion­sent­fer­nun­gen erst 2014 in Betrieb gehen. Die Kun­den zahlen dafür.

Und wäh­rend ich mir die Frage stel­le: Wann kom­men die Amis wohl mal auf den Trichter, ihre Mails nicht mehr in den USA zu spe­ich­ern? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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