Neu im Bücherschrank(36): Thyde Monnier – Liebe – Brot der Armen

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Tja, ich glaube der Zusatz „Liebe“ zu Le pains du pauvres ist etwas verfehlt und lässt das Buch zu verkitscht erscheinen. Dabei ist das bekannteste Werk der Autorin

die durch zwei Generationen führende Chronik der Familie Desmichels, ihres sozialen Niedergangs und Wiederaufstiegs, aber auch ihrer Leidenschaften unter der heißen Sonne Südfrankreichs. Der von seinem reichen Vater wegen seiner Neigung zur Tochter eines Scherenschleifers enterbte Antoine lebt mit seiner Frau Arnaude und seinen drei Söhnen kärglich aber blutvoll als Holzfäller und Kohlenbrenner auf dem Grand-Cap bei Toulon, bis der Weltkrieg schicksalhaft den Familienkreis sprengt und schließlich der heimkehrende jüngste Sohn Ollivier Sylvaine, die von ihm geliebte Tochter eines reichen Gerbereidirektors, heiratet. Diese zarte und innige Liebesgeschichte gehört zum schönsten der neueren französischen Literatur. Das umfangreiche Lebenswerk Thyde Monniers ist ein provenzalisches Gegenstück zu den Romanzyklen Balzacs, Zolas, Martin du Gards und Jules Romains.

Mehr über das Buch gibt es bei zeit.de zu lesen: „Ob du lachst, ob du weinst, es muß weitergehen…“.

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