Guten Morgen

Morgenkaffee

Heute kann man sich für die Katholische Kirche ja wieder einmal richtig schön fremdschämen oder direkt schämen, wie man’s mag, wenn man Kardinal Meisner zuhört:

Wo werden denn Frauen wirklich öffentlich ermutigt, zu Hause zu bleiben und drei, vier Kinder auf die Welt zu bringen? Hier müsste man einsetzen und nicht – wie es jetzt Frau Merkel tut – nur die Zuwanderung als Lösung unserer Demografieprobleme präsentieren.

Überhaupt ist Schulbildung für Frauen überbewertet, sollen die doch Kinder kriegen. Nein, Spaß bei Seite, es ist schon befremdlich, wie die Führung der Katholischen Kirche offenbart, dass ihnen das Alltagsleben ihrer Mitglieder ein Buch mit sieben Siegeln ist. Ich weiß gar nicht, wieso solche Leute überhaupt noch ernst genommen weden.

Jürgen Klopp schießt im Guardian gegen Bayern und Real: Man würde in Dortmund nicht auf die Idee kommen, wie bei Bayern und Real zu arbeiten, und dabei nicht an die Steuern zu denken.

Bei der FAZ schießt man dagegen mal gegen Berlin:

[…] der Zorn, der Berlins Regierenden Bürgermeister so viel wuchtiger trifft als zum Beispiel jene, die fürs Debakel der Hamburger Elbphilharmonie verantwortlich sind, hat genau darin seine Ursache: dass man Leuten, die nicht einmal in der Lage sind, den Bau ihres eigenen Denkmals zu beaufsichtigen, auch sonst nicht mehr zutraut, die Probleme der großen und armen Hauptstadt in den Griff zu bekommen.

Und während ich mir die Frage stelle: Wann endet eigentlich mal diese großstädtische Großherrlichkeit? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

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