Guten Morgen

Morgenkaffee

Großes Kopf­schüt­teln ist heute Mor­gen mal wieder:

Noch-min­destens-bis-zum-Finale-Bay­ern-Präsi­dent Uli Hoeneß gibt so eine Art Beichte in DIE ZEIT ab. Ulrich Horn zweifelt an der Aufrichtigkeit dieses öffentlichen Bedauerns, denn:

Er sorgte sich, man könne ihm auf die Spur kom­men.

Thomas Walde vom ZDF hat da auch eine inter­es­sante Inter­pre­ta­tion:

Und See­hofer natür­lich auch. Grandios aber auch:

Jür­gen Haber­mas meint auch schon wieder was zur Lage Europas:

What is required is sol­i­dar­i­ty instead, a coop­er­a­tive effort from a shared polit­i­cal per­spec­tive to pro­mote growth and com­pet­i­tive­ness in the euro zone as a whole. Such an effort would require Ger­many and sev­er­al oth­er coun­tries to accept short- and medi­um-term neg­a­tive redis­tri­b­u­tion effects in its own longer-term self-inter­est.

Europa ist also gerettet, wenn ein­fach nur irgendw­er irgend­was mal akzep­tiert.

Der Fefe des Tages: Bänker erk­lären, weswe­gen 1 Mio. £ Jahres­ge­halt unterm Strich wenig Geld sind. Muss man auch nur akzep­tieren, um nicht die Kopf zu schüt­teln.

Und während ich mir die Frage stelle: Wenn man den Hoeneß bish­er schon akzep­tiert hat­te, muss man dann das Akzep­tieren ein­fach erweit­ern? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Lesezeichen vom 2. Mai 2013

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Guten Morgen

Morgenkaffee

Bei quer wun­dert man sich immer noch über die Prozess­platzver­gabe des Gerichts beim NSU-Prozess: Der zuständi­ge Notar meinte, er habe nur spo­radisch kon­trol­liert. Na, dann.

Entwick­lungsmin­is­ter Dirk Niebel hat seit sein­er Amt­süber­nahme 40 FDP-Mit­glieder- und Mitar­beit­er eingestellt. Guten Fre­un­den gibt man ein Küss­chen.

Das Innen­min­is­teri­um hat 150.000€ aus­gegeben, um seine Bürg­er zu bespitzeln für den Staat­stro­jan­er Fin­Fish­er — ohne zu wis­sen, ob dessen Ein­satz geset­zlich erlaubt ist.

Und während ich mir die Frage stelle: Wollte die Merkel das nicht abstellen, dass man über seine Ver­hält­nisse lebt? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Lesezeichen vom 3. Mai 2013

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Guten Morgen

Morgenkaffee

Peter Breuer hat die wichtig­sten Teile von Rain­er Brüder­les Parteitagsrede zusam­mengeschnit­ten.

Aber schon gestern ver­mochte Daniel Pontzen für das ZDF heute-jour­nal schon nicht mehr, die FDP für voll zu nehmen und bew­ertete Brüder­les Auftritt als eine Mis­chung aus Pro­pa­gan­da und Fas­nacht.

Ste­fan Nigge­meier hört beim Spiegel auf, weil es nicht richtig gepasst hat.

Und während ich mir die Frage stelle: Ver­wech­selt man bei der FDP eigentlich inzwis­chen Gesin­nungsap­plaus mit Über­legen­heit? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Lesezeichen vom 6. Mai 2013

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Guten Morgen

Morgenkaffee

In den USA kon­nte sich eine Frau befreien, die jahre­lang fest­ge­hal­ten wurde. Sie ran­nte aus dem Haus in die Arme eines afro-amerikanis­chen Nach­barns. Als der nach dieser Sit­u­a­tion gefragt hat, meint er, es wäre klar gewe­sen, dass das hüb­sche Mäd­chen entwed­er obdach­los oder in größten Schwierigkeit­en sein müsse — son­st wäre sie nicht zu einem Schwarzen rüberg­er­an­nt.

Andrea Köh­ler beschäftigt sich mit der Inter­netwer­bekam­pagne eines Seifen­her­stellers, das online für Furore sorgte.

Der Auftritt von NSU-Mit­glied Beate Zschäpe wird allen­thal­ben als zu wenig demütig kri­tisiert.

Und während ich mir die Frage stelle: Was für ein Auftreten den Kri­tik­ern wohl bess­er gefall­en hätte? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Lesezeichen vom 7. Mai 2013

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Guten Morgen

Morgenkaffee

Arbeit­ge­ber suchen intel­li­gente Mitar­beit­er, aber Hochbe­gabte kom­men mit dem Büroall­t­ag oft nicht klar, schreibt Thomas Trappe.

In den USA kon­sta­tiert man, dass man bei den Boston­er Atten­tätern ver­sagt habe. Man könne das bess­er machen. Durch noch mehr Überwachung?

Der Jurist und Schrift­steller Georg M. Oswald legt den Anwäl­ten von Beate Zschäpe den Rück­tritt vom Man­dat nahe, da sie allein wegen ihrer Namen schon instru­men­tal­isiert erscheinen.

Und während ich mir die Frage stelle: Wäre das wom­ögliche Prob­lem nicht schon dadurch gelöst, wenn die Medi­en die Namen der Anwälte wenig erwäh­nen? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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