Morgenkaffee

Sehr schön: Beetlebum war Taschentücher einkaufen.

Claudia Roth ist über das Ergebnis der Urwahl der Grünen, die das Tandemteam für die kommende Bundestagswahl ausgemacht hat, ziemlich enttäuscht. Sie hat eine Erklärung für heute angekündigt und man munkelt, sie könne zurücktreten wollen.

Lance Armstrong provoziert mit einem Bild vor den Siegertrikots der Tour de France.

Und während ich mir die Frage stelle: Kann man Claudia Roth nicht auf irgendein wahlungefährdetes Ehrenamtsamt platzieren? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

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Manche Dinge verstehe ich auch nicht. Ich verstehe z.B. nicht, wie man diesen Beitrag in der Simon-Akademie (was ist daran überhaupt akademisch?) anhören kann, ohne nach kurzer Zeit schreiend den Saal zu verlassen:

Erfolg beginnt im Kopf ist der pseudowissenschaftliche Grundgedanke in diesem Beitrag. Der Satz ist so richtig wie völlig banal. Erfolg ist ein Begriff, kein Erfahrungsgegenstand. Der Satz ist so sinnvoll wie: Mathematik fängt im Kopf an, Sprache fängt im Kopf an, der Inhalt meines Einkaufszettels fängt im Kopf an. Wo sollten diese Dinge denn sonst anfangen? Wer solche Sachen sagt, will imponieren, nicht erklären.

Deswegen ist es auch so lachhaft, wenn hier erklärt wird, was der Grund verschossener Elfmeter ist: Der fehlende Glaube. Als ob es keine physikalischen Einflüsse gäbe, die bei menschlichen Handlungen eine Rolle spielen, die der Mensch aber einfach gerade oder grundsätzlich nicht kennt. Natürlich kann Nervösität einen Fussballspieler negativ beeinflussen. Nervösität kann daher eine Erklärung sein, weswegen eine beabsichtigte Handlung erfolgreich ist oder nicht. Man kann aber einen Elfer auch verwandeln, wenn man nervös ist und den Ball nicht wie beabsichtigt trifft. Die Ursache von Erfolg kann nämlich auch schlicht Zufall sein. Oder im Sport: Doping. Aber so einer Erklärung ist es natürlich ziemlich schwierig, irgendwem zu imponieren.

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