Morgenkaffee

So, willkom­men zurück im All­t­ag nach der Kurzurlaub­sphase, die viele hat­ten.

Katrin Schus­ter ver­weist auf die TV-Studie Hohle Idole, nach der die Pro­tag­o­nis­ten bes­timmter Sendun­gen All­macht­sphan­tasien auslebten:

Klum und Bohlen spie­len nicht Monar­chie. Sie spie­len Dik­tatur.

Jan Tißler erk­lärt den Begriff dark social, der darauf hin­weist, dass Face­book im Social-Media-Teich eine kleinere Rolle ein­nimmt, als vielfach angenom­men.

Beetle­bum hat bezüglich sein­er Beziehung etwas sehr beruhi­gen­des fest­gestellt.

Und während ich mir die Frage stelle: Wann kommt endlich der Face­book-Nach­fol­ger? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

Continue Reading

Morgenkaffee Oba­ma bleibt der Präsi­dent der USA, was aber deut­lich nüchtern­er aufgenom­men wird als bei sein­er ersten Präsi­dentschaft. Immer­hin hat Rom­ney nicht mit der Strate­gie gewon­nen, der Presse so lange keine Antworten mehr zu geben, bis man nichts schlecht­es über ihn mehr denkt, so Fefe.

Die eigentlichen Sieger der Wahlnacht sind für Kon­stan­tin Klein die Daten­jour­nal­is­ten.

Beetle­bum ent­deckt den Man­gel eines Män­gelex­em­plars und ver­weist auf die durch Pri­vat­fi­nanzierung gestemmte Trick­film­pro­duk­tion von Nichtlustig.

Und während ich mir die Frage stelle: Hat Oba­ma eigentlich schon konkretisiert, was seine hand­festen Ziele sind, an denen er gemessen wer­den will? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

Continue Reading

Morgenkaffee

Bei der Süd­deutschen wird the­ma­tisiert, dass Mitt Rom­ney die US-Präsi­dentschaftswahl ver­loren hat, weil er sich bes­timmte Wäh­ler­grup­pen ver­prellt hat.

Die Band Selig ver­schenkt ihr neues Lied Love & peace auf ihrer Inter­net­seite.

Die Zeit berichtet, die Bun­deswehr habe trotz War­nun­gen Recht­sex­treme aus­ge­bildet.

Der AStA der Uni­ver­sität Ham­burg hat mit sein­er Bemerkung, Hanns Mar­tin Schley­er habe mit seinem Tod die Voraus­set­zung für die nach ihm benan­nte Mehrzweck­halle in Stuttgart geschaf­fen, den Zorn poli­tis­ch­er Grup­pierun­gen auf sich gezo­gen.

Und während ich mir die Frage stelle: Gibt es bald extra-ethis­che Vorschriften für die Bun­deswehr? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

Continue Reading

Bei den West­fälis­chen Nachricht­en gibt es die kom­plette Kle­mens-Nier­mann-Artikelserie von Gün­ter Ben­ning ohne Umschweife über fol­gende Links zu lesen:

Kle­mens Nier­mann – ein Platz für den zupack­enden Priester: Obdachlose unter der Kapelle

Serie Pfar­rer Kle­mens Nier­mann und die miss­glück­te Fluchthil­fe

1.  An der Gren­ze schnappt die Falle zu

2.  Das Genie und der Pas­tor

3.  Die Stasi fährt hin­ter­her

4. „Das war kein West-Gefäng­nis“

5. „Emanuel“ bleibt bis in die 1980er-Jahre im Visi­er der Stasi

Continue Reading

Irgend­wie ist es schon ein Armut­szeug­nis, dass die SPD es nicht schafft, aus dem Wahlkreis selb­st einen Kan­di­dat­en für den Bun­destag zu stellen. Dabei ist die Nach­folge des kläglichen Dieter Jasper doch seit län­ger­er Zeit eine lukra­tive Option. Nun stellt man einen exter­nen Kan­di­dat­en auf, obwohl schon der bekan­nte Rein­hold Hemk­er den Wahlkreis nicht gewin­nen kon­nte.

Und auch bei der CDU war die Kan­di­date­nauf­stel­lung kein Ponyschleck­en.

Die Kan­di­dat­en ste­hen nicht ger­ade Schlange

lässt sich CDU-Kreis­geschäfts­führer Johannes Machill bei der IVZ zitieren. Vielle­icht ist die Zeit mal reif für einen ambi­tion­ierten Nobody.

Continue Reading

Morgenkaffee

Sehr schön: Beetle­bum war Taschen­tüch­er einkaufen.

Clau­dia Roth ist über das Ergeb­nis der Urwahl der Grü­nen, die das Tandemteam für die kom­mende Bun­destagswahl aus­gemacht hat, ziem­lich ent­täuscht. Sie hat eine Erk­lärung für heute angekündigt und man munkelt, sie könne zurück­treten wollen.

Lance Arm­strong provoziert mit einem Bild vor den Siegertrikots der Tour de France.

Und während ich mir die Frage stelle: Kann man Clau­dia Roth nicht auf irgen­dein wahlunge­fährdetes Ehre­namt­samt platzieren? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

Continue Reading

Manche Dinge ver­ste­he ich auch nicht. Ich ver­ste­he z.B. nicht, wie man diesen Beitrag in der Simon-Akademie (was ist daran über­haupt akademisch?) anhören kann, ohne nach kurz­er Zeit schreiend den Saal zu ver­lassen:

Erfolg begin­nt im Kopf ist der pseudowis­senschaftliche Grundgedanke in diesem Beitrag. Der Satz ist so richtig wie völ­lig banal. Erfolg ist ein Begriff, kein Erfahrungs­ge­gen­stand. Der Satz ist so sin­nvoll wie: Math­e­matik fängt im Kopf an, Sprache fängt im Kopf an, der Inhalt meines Einkauf­szet­tels fängt im Kopf an. Wo soll­ten diese Dinge denn son­st anfan­gen? Wer solche Sachen sagt, will imponieren, nicht erk­lären.

Deswe­gen ist es auch so lach­haft, wenn hier erk­lärt wird, was der Grund ver­schossen­er Elfme­ter ist: Der fehlende Glaube. Als ob es keine physikalis­chen Ein­flüsse gäbe, die bei men­schlichen Hand­lun­gen eine Rolle spie­len, die der Men­sch aber ein­fach ger­ade oder grund­sät­zlich nicht ken­nt. Natür­lich kann Nervösität einen Fuss­ball­spiel­er neg­a­tiv bee­in­flussen. Nervösität kann daher eine Erk­lärung sein, weswe­gen eine beab­sichtigte Hand­lung erfol­gre­ich ist oder nicht. Man kann aber einen Elfer auch ver­wan­deln, wenn man nervös ist und den Ball nicht wie beab­sichtigt trifft. Die Ursache von Erfolg kann näm­lich auch schlicht Zufall sein. Oder im Sport: Dop­ing. Aber so ein­er Erk­lärung ist es natür­lich ziem­lich schwierig, irgendwem zu imponieren.

Continue Reading