Guten Morgen

Morgenkaffee

So, letztes Guten Morgen vorm Urlaub, schätze ich mal.

Nachdem Gertrud Höhler wegen ihrer Interviewabsage bei 3sat etwas zu hören bekam, kriegt sie nun von Gerd Langguth beim Spiegel ordentlich einen vor den Latz: Ihre Betitelung Kanzlerberaterin von Helmut Kohl wird in Abrede gestellt sowie ihre Kritikfähigkeit an Angela Merkel:

Bei Gertrud Höhler kann man beobachten, wie es einer an sich klugen Frau gelingt, aus richtigen Beobachtungen systematisch falsche Schlüsse zu ziehen.

Auch für Christian Tretbar beim Tagesspiegel ist Höhlers Buch eher ein Abgesang auf Höhler als auf Merkel:

Nur schafft es Höhler, ihrer Kritik die Seriosität zu rauben, weil sie überdreht. Sie spielt mit Ressentiments gegenüber Ostdeutschen, zieht Vergleiche zu kriminellen Machenschaften, stellt Merkel in eine Ecke mit autokratischen Herrschern und sieht Deutschland auf dem Weg zu einem autoritären Staat.

Marek Lieberberg fordert ein Ende des Monopols der GEMA auf Musikrechteverwertung.

Dominik Rzepka geht der Frage nach, wie weit Transparanz in der Politik sein soll, freilich – wie bei den Öffis so üblich – ohne selbst dazu etwas beizutragen.

Peter Paschl ging letztes Jahr der provozierenden Frage nach, wie eine Welt ohne Vergewaltigung aussähe.

Und während ich mir die Frage stelle: Ob mir der September noch ein paar warme Tage lässt? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

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