Morgenkaffee Der STERN berichtet darüber, dass ein anonymer Blogger, der im letzten NRW-Wahlkampf Interna der CDU veröffentlicht hat, nach der rot-grünen Regierungsübernahme seitens der Landesregierung einen sehr lukrativen Auftrag bekommen hat. Weil der STERN schreibt, dass sich das Veröffentlichen für den Schreiber daher gelohnt hat, erwirkte die SPD gestern eine einstweilige Verfügung. Um es mal ganz vorsichtig zu sagen: Eine zumindest merkwürdige Verbindung gibt es da offenbar.

Felix Schwenzel schreibt über die aktuelle Relevanz von Blogs. Und ich gebe meinen Senf dazu.

Jason Kottke verweist auf ein Foto mit allen MGM-Filmstars aus dem Jahr 1943.

Und während ich mir die Frage stelle: Wieso kam der STERN mit der Geschichte eigentlich nicht eher? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

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Beim Videoableger der IVZ gibt es Mini-Interviews mit den Kandidaten des Wahlkreises Steinfurt III, Wilfried Grunendahl (CDU) und Frank Sundermann (SPD). Etwas mehr Substanz allenthalben hätte man sich da schon gewünscht.

Die Interviews beinhalten lediglich je eine Frage nach der Schuldenpolitik des Landes und der Arbeitsmarktzukunft Ibbenbürens. Bei dem einen hört man, dass er künftige Entwicklungen aktiv begleiten will, und bei dem anderen, dass er Gespräche geführt hat. Schlauer wird man nicht. Warum Energiepolitik kein Thema ist – wer weiß.

Irgendwie ist auch unklar, wieso man niemanden von den kleineren Parteien zum Interview geladen hat. Viel unverständlicher als Grundendahl können die sich auch nicht ausdrücken. Herzlich Willkommen.

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Und auch in diesem Wahlkampf wird man von Wahlkampfsongs nicht verschont. Dieses Mal aber nicht von den größeren, sondern von den kleineren Parteien. So werden die Grünen von Half a running Ghost, ein halbes Gespenst geht in Europa um, unterstützt, die mit Der Unterschied auch den Nachweis antreten: Man muss nicht singen können, um ein Lied aufzunehmen:

Bei der FDP lässt man Kinder von Mandatsträgern an den Start, nur inoffiziell natürlich, und raus kommt „Hallo NRW“ von Jaice, vielen coolen Moves und textlicher Naivität, die den Teenierappern später peinlich sein wird:

Was mich dazu verleitet, noch einmal den Wahlkampfsong der CDU des letzten Landtagswahlkampfes anzuschauen: „NRW in guten Händen“

Ja, melodisch ist das, sicher. Aber auch verlogen ohnegleichen: Dass man fest zusammen steht und auch bei Rückschlägen nicht aufgibt, das sieht man ja gut daran, dass man keine 2 Jahre nach der letzten Landtagswahl wieder den Jürgen Rüttgers, ohne den es damals ja nicht ging, wieder aufgestell… ach nee, hamse ja gar nicht. Ach, wären diese Videos doch nicht in Deutschland verfügbar.

Übrigens ist der Spruch NRW in guten Händen 2012 bei der SPD gelandet. Soviel Kreativität begeistert.

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