Die Top10-Tweets des Aprils

ver­loren gegan­gen: https://twitter.com/#!/SuperMarki/status/196626235323981824

 

 

 

 

 

 

 

 

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Guten Morgen

Morgenkaffee

Ach, wie schön: Weil der Wahlkampf ja so lang­weilig ist, hat der WDR die Wahlplakate mal aus ästhetis­chen Gesicht­spunk­ten her­aus analysiert. (Laut­sprech­er an!)

Springer-Chef Math­ias Döpfn­er ver­sucht im Inter­view Mar­tin Walser zur Kom­men­tierung von Grass’ Gedicht zu ver­leit­en.

Har­ald Schmidt wech­selt zu SKY.

Denis emp­fiehlt ein Pod­Cast-Radio: Radio like you want.

Und während ich mir die Frage stelle: Wieso lässt sich jet­zt Walser von Springer partei­isch inter­viewen, wenn er unpoli­tis­ch­er Schrift­steller ist? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

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Guten Morgen

Morgenkaffee Alfons Pieper hat die NRW-Wahlsendung im WDR mit allen Spitzenkan­di­dat­en der Parteien, die wahrschein­licher­weise in den Land­tag ziehen, gese­hen. Ich fand es ja ermü­dend, wie dort nach Ran­gord­nung und Gott sei dank ohne Erfolg rumge­hackt wurde: Von CDU auf SPD, von SPD auf Pirat­en und von FDP auf etablierte Parteien.

Boris Fust schreibt einen Abge­sang auf die re-pub­li­ca:

Es sind die Geis­ter, die ihr rieft. Es ist die Prophezei­hung, die wahr gewor­den ist. Es müssen unglaubliche Schmerzen sein für VIP-Twit­ter­er zu sehen, wie das einst freie Twit­ter einen nun in die geschlossene Sys­temwelt der App treiben. Da hil­ft auch der Data-Sniff-Zugang, den Twit­ter nur Eingewei­ht­en zur Ver­fü­gung stellt, nicht. Man ist nicht mehr eingewei­ht, man ist nicht mehr one of the cho­sen. Der Auser­wählte ist von nun an der Mob. Und Mark Zuckerberg.

Unbe­d­ingt mal merken: Torsten erk­lärt, wie man real­is­tisch seine Tax­i­fahrtkosten berech­net.

Und während ich mir die Frage stelle: Sind Wahltrends für Poli­tik­er ein Opti­mis­muskiller? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

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Der Schniedel vom Ostkreuz

Ich durch­stöbere ger­ade noch meine Fotoauf­nah­men und stoße ger­ade auf diese hier. Eigentlich hätte ich die im Weld­ing­buchein­trag ver­wursten wollen, aber ich glaube die Berlin-Bilder waren auf unter­schiedlichen Karten, dann lässt man die eine hier liegen und arbeit­et da und dann vergißt man das Foto ein­fach. Es sei somit nachgere­icht. Erken­nt man übri­gens nur nachts.

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Guten Morgen

MorgenkaffeeSahra Wagenknecht hat einen ganz inter­es­san­ten Artikel zur europäis­chen Finan­zlage geschrieben. Die Quin­tes­senz ist, dass die Europäis­che Zen­tral­bank ein­fach allen Staat­en benötigte Kred­ite gewähren soll. Das klingt so wie die Forderung der Linken in NRW nach einem 10€-Stundenlohn-für alle: Wie das finanziert wer­den soll, prüfen wir später. In philosophis­ch­er Hin­sicht ist ihre Hegel-Affinität auf­fal­l­end: Ich habe mal mit einem Philosophen gesprochen, der meinte, man könne nur Hegelian­er oder Kan­tian­er sein. Man kriegt wohl nicht bei­des auf den Schirm, was ich bezweifeln würde. Aber gut, von Hegel ist meines Eracht­ens auch nur geblieben, dass CDU und CSU so am tra­di­tionellen Fam­i­lien­bild fes­thal­ten: Hegel meint, die Fam­i­lie sei Quelle allen moralis­chen Ver­hal­tens. Das behauptet nicht mal der Papst. Bei Wagenknecht nun merkt man, dass sie Kant nicht genau ken­nt: Hegels Völk­er­recht ist nur ein lauer Abklatsch des Kan­tis­chen und in let­zterem wird argu­men­tiert, dass Staat­en ihre rechtliche Autonomie nicht abgeben dür­fen. Auch nicht finanzpoli­tisch, was Wagenknecht für wün­schenswert erachtet. Kants eigen­er Schluss zur Finanzpoli­tik ist so sin­nvoll wie es heute ver­rückt klingt: Das Ver­bot von Staatsschulden.

Auch außer halb von Deutsch­land wird man inzwis­chen mit falschen Aus­bil­dungszuschrei­bun­gen sen­si­bel: Yahoo fürchtet Kon­se­quen­zen daraus, dass sein Chef im Lebenslauf angab, aus­ge­bilde­ter Com­put­er­wis­senschaftler zu sein anstatt lediglich Buchhalter.

Bei n24 (und der dpa) erzählt man gelang­weilt die let­zte Sendung Har­ald Schmidts auf Sat1 nach. Aber erzählen muss man es wohl. Ich ver­ste­he eh ger­ade nicht, wieso Schmidt als let­ztes Zeichen von Geist im Fernse­hen gehan­delt wird.

Und während ich mir die Frage stelle: Ist der All­t­ag von Leuten, die Schmidt nach­trauern, so witzarm oder wieso trauern sie? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

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Warum es höchste Zeit war, Harald Schmidt abzusetzen

Weil er scheißen­lang­weilig war.

Das muss jet­zt mal raus: Die Sendung von Har­ald Schmidt ist seit Jahren auf dem bräsi­gen Niveau, dass man gemein­hin 3sat nach­sagt. Erst kommt eine 5‑minütige Stand-up-Num­mer, deren Witzart sich seit 15 Jahren nicht verän­dert hat. Immer diese Ödnisse der Form “Has­se nicht gese­hen ist das-und-das-und-das. Man nen­nt ihn jet­zt schon Rums-di-bums.” Und dann kom­men Gesin­nungslach­er. Auch die Inter­views sind zu 90% öde Zeit­totschlagerei, dürftiges Satzping­pong mit Leuten, die Har­ald Schmidt nicht die Bohne inter­essiert, die aber ob ihres aktuellen Bekan­ntheits­grades oder ange­blichen Zuschauerge­moches auf dem Hart­stuhl platz nehmen dürfen.

Ein geistre­ich­er Zuschauer hoffe also auf die Lücke zwis­chen Stand-up und Gäste­be­grüßung und da war seit Jahren auch nur ein unin­spiri­ertes Weißhaupt zu sehen, das einen ent­fer­nt an einen spitz­züngi­gen Mod­er­a­tor der 90er erin­nert hat. Was ist aus dem eigentlich geworden?

Die Har­ald-Schmidt-Show, ob bei ARD oder Sat1, war immer nur ein nicht einge­haltenes Versprechen.

Es ist schon irri­tierend, wie so eine schlechte Sendung, der immer wieder Geistre­ich­heit unter­stellt wird, nur weil es daran den Haupt­sendern erman­gelt, zum Zeichen des Todes der Ironie hochge­jubelt wird. Ihre Verblendung wird der Autorin gar nicht mehr bewußt. Da wird jed­er Wortwitz gle­ich zur Ironie umgedeutet. Wie fürchter­lich. Ander­er­seits diskred­i­tiert man dadurch ironiere­iche, aber nicht so maß­los über­trieben hochge­hypte Pro­gramme wie quer.

Sicher­lich ist das Rest­pro­gramm von Sat1, das Schmidt hin­ter­lässt, noch unterirdis­ch­er — aber zum großen Teil auch bil­liger. Und wer unbe­d­ingt ein­mal die Woche Ironie im Fernse­hen möchte, der schaue quer. Oder die Mit­ter­nachtsspitzen. Oder die Kabarettpro­gramme auf 3sat.

So wenig wie Schmidt hin­ter­läßt Gottschalk mit sein­er Vor­abend­sendung eine Lücke. Sie hin­ter­lassen Platz.

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Guten Morgen

Morgenkaffee

Her­zlichen Glück­wun­sch, Ger­hard Polt, zum 70. Geburt­stag.

Ein Wahlwoch­enende ist zuende gegan­gen: François Hol­lande ist neuer Präsi­dent Frankre­ichs. Wenig­stens da waren die Prog­nosen belast­bar. Wie bei der Wahl in Schleswig-Hol­stein das Mei­n­ungsin­sti­tut For­sa bei der FDP um lockere 6% daneben liegen kon­nte, bleibt dage­gen offen. Aber gut, die SPD lag in ihren Erwartun­gen auch so 11% daneben.

Richard Herzinger erken­nt in den Bestre­bun­gen der Piraten­partei einen egal­itären Dig­i­tal­is­mus und damit meint er

die Unter­minierung der insti­tu­tionellen Rah­men­werke […], die aus langer his­torisch­er Erfahrung mit den Gefahren “rev­o­lu­tionär­er” Selb­ster­mäch­ti­gung sowohl hyper­ak­tiv­er Min-der­heit­en als auch unduld­samer Mehrheit­en ent­standen sind – als Bas­tio­nen des Schutzes unser­er demokratis­chen Freiheiten.

, was dann aber auch nichts anderes bedeutet, als dass es ange­blich keine Alter­na­tive zur vorherrschen­den Form von Parteien­demokratie gibt. Unterm Strich spricht hier also nur ein alter Mann, der seine poli­tis­che Phan­tasielosigkeit verteidigt.

Und während ich mir die Frage stelle: Ist das Gerede vom linken Umschwung in Europa ein hol­lan­desches Schrödern? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

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Guten Morgen

Morgenkaffee Manch­mal staunt man schon, wer da in Deutch­land auf einem Pro­fes­sorens­es­sel sitzt. Jür­gen Bellers z.B. hält homo­sex­uelle Part­ner­schaften für ein Ver­stoß gegen die Men­schen­rechte. Auch dürfe Sex­u­alerziehung in Schulen nicht über das durch evan­ge­lis­che und katholis­che The­olo­gie vorgegebene Maß erläutert werden.

Aufk­lärung darf an Schulen nicht dadurch betrieben wer­den, dass man die Wert­erziehung durch das Eltern­haus infrage stellt

Ich hätte ja Lust, mit Bellers in Grund­schulen im Ruhrge­bi­et zu gehen, wo blaugeschla­gene Schüler zur Schule kom­men. Da kön­nte er den Satz nochmal sagen.

Der Fefe des Tages: Flughafen-Nack­tscan­ner macht Insulin­pumpe kaputt.

Kon­stan­tin Klein berichtet von einem zweitägi­gen Sym­po­sium des Insti­tuts für Rund­funk­tech­nik, eines Think Tanks von ARD, ZDF, Deutsch­landRa­dio, ORF und SRG.

Nicht immer ganz ver­ständlich, aber sehr inter­es­sant ist Boris Fust mit dem The­ma Pirat­en und Musik­er.

Und während ich mir die Frage stelle: Was tun wir eigentlich gegen katholis­che Fun­da­men­tal­is­ten? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

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