Was ich noch sagen wollte zu … Facebooks Mailadressen

Vor ein paar Monaten habe ich aufgehört, Google Mail zu verwenden. Google verfolgt sicher weiterhin irgendwie, was ich ansurfe, aber ich bin das blöde Gefühl los, dass Google meine Mails mitliest und irgendwie auswertet.

Jetzt will also Facebook auf diesen Zug aufspringen und man darf getrost vermerken, dass Facebook-Chef Zuckerberg mit seiner Annahme, dass die Zeit der E-Mails abgelaufen sei, verdammt daneben lag.

Facebook-Benutzer sollen sich künftig mit Facebook-E-Mail-Adresse anmelden müssen. Damit versucht man, E-Mail-Verkehr, und das zielt vornehmlich auf die Inhalte von E-Mails. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass die nach werberelevantem Inhalt durchleuchtet werden sollen. Erwarten uns künftig auch Facebook-Office und -Kalenderdienste?

Das grundsätzlich Blöde für Benutzer ist, dass der Zusatz @facebook.com doch ein sehr langer Zusatz ist. Googles Kürzel Gmail.com ist schon mal deutlich kürzer. Für den Gedanken einer kurzen Mailadresse spricht auch, dass Google sich gerade gmail.de unter den Nagel gerissen hat. Und ob Facebook bei einem E-Mail-Dienst technisch mithalten kann, bleibt abzuwarten.

Viel erwarte ich also nicht von Facebooks Maildienst. Ich wüsste nicht, was mich zu einem solchen Dienst ziehen sollte, da ich selbst Facebook nur noch sporadisch nutze. Und für viele Privatanwender besteht ein kleines Problem, das Google so nicht hat: Facebook ist von vielen Arbeitgebern auf Dienstrechnern gesperrt.

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3 Kommentare

  1. Och, viele Nicht-ganz-so-Netzuser benutzen Facebook sehr gerne für ihre Kommunikation. Auch als Mail-Ersatz.
    Da wäre ja doch praktischer, wenn ich denen eine Mail an ihre Facebook-Mail-Adresse schicke und die bekommen dass dann als „Facebook-Nachricht“. In Facebook gucken solche Leute häufiger rein als in ihren Webmail-Account.

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