Guten Morgen

MorgenkaffeeUnd schwupss ist schon wieder let­zter Ostertag für dieses Jahr. Irgend­wie hat man aber eher das Gefühl von Abschied als von Neuan­fang, man kehrt ja wieder in den All­t­ag zurück. Geschrieben wird trotz­dem im Inter­net, deswe­gen lesen wir, dass

Markus Kom­pa sich mit dem merk­würdi­gen Ver­hal­ten der Zeitun­gen auf die Umfra­gen- und Wahler­folge der Piraten­partei auseinan­der­set­zt und meint, je höher der NRW-Wahler­folg der Partei, desto deut­lich­er das Zeichen, dass Zeitungsver­lage an poli­tis­ch­er Ein­flussver­mö­gen ein­büßen.

Ulrich Horn erfreut mit einem bis­si­gen Artikel zur immer noch nicht ganz in die Vollen gehen­den NRW-CDU. Dabei fällt mir ein weit­eres Mal auf, wie seicht dage­gen der im let­zten Wahlkampf so bedeu­tende Wir-in-NRW-Blog daher kommt und wie stark Jour­nal­is­ten dem Bere­ich der poli­tis­chen Blog­gosphäre die Mess­lat­te anzeigen. Man selb­st schreibt gar nicht mehr so viel zu Poli­tik wie früher, ein­fach weil die Lücke, die bis­lang da war, bess­er geschlossen wird.

Es ist aber auch nicht nur die Piraten­partei, die den Qual­itätsver­fall der Medi­en zu spüren bekommt, auch Gün­ter Grass wider­fährt eine bedauer­liche Medi­en­in­ter­pre­ta­tion, meint man beim Spiegel­blog. Es ist ver­gle­ich­sweise erhel­lend, wie Avi Pri­mor mit der Angele­gen­heit bei den Tages­the­men umge­ht. Zuvor hat­te die Berlin­er Zeitung Pri­mor inter­viewt.

Da passt es irgend­wie, wenn Chris Ander­son, Chef der amerikanis­chen WIRED, sagt, der Großteil der Zeitun­gen habe mit Jour­nal­is­mus gar nichts mehr zu tun.

Und während ich mir die Frage stelle: Ist Pro­pa­gan­da die Antwort der Ver­leger auf die Zeitungskrise? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

Continue Reading