Jasper: Hinterbänklertum ist genau sein Ding

Wenn schon nicht als kritische Zeitung, so kann man die IVZ ja immer noch zum Fliegentotschlagen verwenden (wenn genug Werbung drin ist, versteht sich) oder aber auch als Stimmungstester.

Und möglicherweise genau dazu steht heute ein Artikel in der IVZ durch den getestet werden kann, wie die Stimmung aussieht, wenn man mal in den Raum stellt, dass Dieter Jasper erneut für den Bundestag kandidieren will.

Denn irgendwie hat Jasper doch schon im vergangenen Oktober angekündigt, dass er noch einmal in den Bundestag gewählt werden will. Vielleicht hat er nun gemerkt, dass das ohne das Votum seines Kreisverbands gar nicht geht. Deswegen hofft er nun nicht direkt darauf, dass die Wählerinnen und Wähler ihn wiederwählen, sondern dass der Kreisverband ihn nochmal aufstellt. Da kann man also Gegenwind erwarten.

Jasper selbst hat nichts gegen einen Gegenkandidaten in der eigenen Partei, wenn dieser denn meine, er könne das besser. Und seine Frau fügt hinzu, dass das genau sein Ding sei. Was ‚das‘? würde jetzt ein kritischer Journalist fragen. Einen Doktorgrad erlangen? Als letzter Redner in Bundestagsdebatten aufgerufen werden? Doppelkopf-Preise in Dreierwalde verleihen?

Man darf also gespannt sein, ob und wer sich da in Reihen der CDU in kommender Zeit warm läuft. Einen schwächeren amtierenden Bundestagsabgeordneten als den Ex-Doktor kann man sich nur schwer vorstellen.

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