Guten Morgen

Morgenkaffee Inzwis­chen ist auch Gut­ten­bergs Ortsvere­in nicht mehr ganz so gut auf ihn zu sprechen. Damit ist fraglich, ob er ihn nochmal als Kan­di­dat­en für den Bun­destag auf­stellt.
Im Arbeits­markt scheint die Krise noch nicht anzukom­men, aber die Zahlen sind auch etwas unklar.
Das Küchen­ra­dio ist zum 5. Geburt­stag von neunetz.com gegan­gen.

Und während ich mir die Frage stelle: Ist Gut­ten­berg eigentlich ger­ade arbeit­s­los? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Neonazismus in NRW

Tja, schon merk­würdig: Entwed­er bin ich blind oder Nazis kom­men in meinem Umfeld eben nicht vor. Aber ich verkehre in West­falen und im Rhein­land und offen­bar sind die Nazis da nur eine Straße­necke ent­fer­nt. Daneben wun­dert mich, dass es immer noch so eine stark aus­ge­bre­it­ete Bere­itschaft gibt, sich anbrüllen zu lassen und dieses Anbrüllen als aus­ge­sproch­ene Wahrheit anzuerken­nen, nur weil man selb­st dabei den Ver­stand auss­chal­ten kann. Anson­sten bräuchte ja nie­mand brüllen.

Ja, und die Ver­wen­dung des Volks­be­griffs, die ver­wun­dert mich auch: Ein­er­seits wird sie nicht als Ausweis der Lan­deszuge­hörigkeit genom­men, son­dern als ras­sis­tisch, d.i. als pseu­do-naturbe­grün­de­ter Aber­glaube. Konkret will das natür­lich auch nie­mand aus­führen, weil es the­ma­tisch so dümm­lich ist.Und ander­er­seits ist dieses Deutschvolkd­ing doch nur die Selb­stetiket­tierung: Ich armes Würstchen muss mich gegen die böse, sich aus­bre­i­t­ende Ein­wan­derungs­macht wehren. Qui bono? Leute wie Reitz, die das Brüllen zu ihrer finanzierten Hauptbeschäf­ti­gung machen kön­nen.

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