Guten Morgen

Morgenkaffee

Die Taxi-Fahrer disku­tieren über ihr jew­eiliges Bezahlungssys­tem, was grund­sät­zlich schon­mal sehr inter­es­sant ist.

Der Lord of War Vic­tor Bout wurde verurteilt.

Den Chi­ne­sen ist erst­mals ein Andock­manöver im All gelun­gen.

Eine Ära geht zu Ende: Der Mark­tan­teil des Inter­net Explor­ers ist unter 50% gesunken.

Knud­delig ist anders: In Argen­tinien wur­den Spuren eines Säbelzah­ne­ich­hörnchens gefun­den.

Friedrich Küp­pers­buschs Wort der Woche ist Schulden­schnitt:
[audio:http://httpmedia.radiobremen.de/mediabase/057835/057835_199244.mp3|artists=Friedrich Küp­pers­busch auf Radio Bremen|titles=Schuldenschnitt]

Und während ich mir die Frage stelle: Kauft Chi­na irgend­wann den Amerikan­ern deren Raum­fahrtergeb­nisse ab? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Wie Google Plus fremde Mailadressen anspamt

Ich besitze eine Mailadresse der Form Vorname@Nachname.TLD. Für andere Zwecke habe ich mal Google Mail ver­wen­det, dort aber diese Adresse nicht angegeben. Inter­es­san­ter­weise wird aber dem Google-Kon­to die VN-Adresse als Google-Plus-Kon­takt ange­boten. Ohne dass ich mich dort unter dieser Adresse angemeldet hätte und ohne dass ich sel­ber diese Adresse in Google Mail einge­speist hätte, will sagen: Sie kommt nicht aus meinem Adress­buch. Mag sein dass jemand anders mir ein­mal eine Mail geschickt hat aus Google Mail her­aus.
Dem Google-Plus-Nutzer X wird also ange­boten, sich mit mir unter der Mailadresse VN zu verbinden. Erst dann merkt er, dass gar kein Google-Plus-Account unter dieser Adresse beste­ht. Ich kriege den­noch eine Mail, dass X mich zu Google Plus ein­laden würde, was X gar nicht beab­sichtigt hat, son­dern nur gedacht hat, ich wäre schon da.
Ich habe kein Prob­lem damit, dass Leute meine Mailadressen irgend­wo spe­ich­ern. Ich möchte sie lediglich etwas vor Spam schützen. Der Umgang von Google mit der­ar­ti­gen Mailadressen befremdet mich daher etwas.

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Bürgerliche Notwehr

Zumin­d­est das Urteil ist inter­es­sant: Ein Polizist wird durch einen Bürg­er erschossen, dieser widerum wird wegen Notwehr in Annahme ein­er Gefahren­si­t­u­a­tion freige­sprochen. Ich hat­te gedacht, das wäre im deutschen Recht so nicht vorge­se­hen.
Es erin­nert mich an eine Folge von Pick­et Fences, in der bewaffnete Polizis­ten eine Woh­nung stür­men, der Woh­nungsin­hab­er in Angst eines Über­falls zur Waffe greift und zwei Polizis­ten erschießt. Dort wird er freige­sprochen, weil er berechtigt annehmen muss, dass die Polizis­ten auf ihn schießen, wenn er auf sie eine Waffe richtet, was der Fall war.
Das deutsche Urteil ist ver­gle­ich­sweise noch weit­er­führend, indem es dem Beklagten ein­räumt, unter fälschlich­er Annahme der Iden­tität des Opfers eine rechte Hand­lung aus­ge­führt zu haben. Für eine weit­ere Diskus­sion müsste man mehr Ein­sicht­en in die Umstände haben.

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