Guten Morgen

Morgenkaffee

Wie war das noch gle­ich? Wer firsst wessen Kinder? Eh egal, die Meta­pher ist auch schon wieder sowas von über. Jeden­falls stellt man bei den Orkpi­rat­en klar, dass Eigen­tum­srecht nicht zur Kernkom­pe­tenz der Piraten­partei gehört, da zu kom­plex und zu wenig ver­standen. Ich würde ja sagen, dass all das, was ich aus Piraten­rich­tung zum The­ma “Demokratie” gekom­men ist, darauf schliessen lässt, dass auch dies ein The­ma ist, das inner­halb der Piraten­partei viel zu ger­ing inhaltlich erfasst wor­den ist. Kon­stan­tin Klein kon­sta­tiert schließlich, die Piraten­partei sei nicht ernst zu nehmen, da sie an wichti­gen Stellen nur mit flot­ten Sprüchen käme, wo inhaltlich durch­dachte Hal­tun­gen posi­tion­iert wer­den müssten.

Rafael Behr meint, Polizis­ten wür­den heute nicht öfter Opfer von Gewalt, wären nur auf die aktuellen Krisen­herde nicht passend eingestellt.

Christoph Süß fragt sich, wer in Europa ger­ade über­haupt gerettet wird:
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Und während ich mir die Frage stelle: Sparen wir eigentlich Geld, wenn Griechen­land aus der EU fliegt? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

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Guten Morgen

Morgenkaffee

In der taz bericht­en Jour­nal­is­ten über eigene Artikel, die durch Lob­by­is­mus ent­standen sind.

Frank Schirrma­ch­er kon­sta­tiert einen Kurssturz des Repub­likanis­chen, was nur eine Meta­pher für die Abkehr kon­ser­v­a­tiv­er Posi­tio­nen in der Poli­tik ist. 

Katrin Schus­ter bemän­gelt, dass bei Bericht­en über chro­nisch unter­bezahlte Berufe aus­gerech­net der Jour­nal­is­mus immer unter den Tisch fall­en gelassen wird.

Und während ich mir die Frage stelle: Wie sieht eigentlich fair finanziert­er Jour­nal­is­mus aus? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

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Guten Morgen

Morgenkaffee

Die Taxi-Fahrer disku­tieren über ihr jew­eiliges Bezahlungssys­tem, was grund­sät­zlich schon­mal sehr inter­es­sant ist.

Der Lord of War Vic­tor Bout wurde verurteilt.

Den Chi­ne­sen ist erst­mals ein Andock­manöver im All gelun­gen.

Eine Ära geht zu Ende: Der Mark­tan­teil des Inter­net Explor­ers ist unter 50% gesunken.

Knud­delig ist anders: In Argen­tinien wur­den Spuren eines Säbelzah­ne­ich­hörnchens gefunden.

Friedrich Küp­pers­buschs Wort der Woche ist Schuldenschnitt:
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Und während ich mir die Frage stelle: Kauft Chi­na irgend­wann den Amerikan­ern deren Raum­fahrtergeb­nisse ab? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

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Wie Google Plus fremde Mailadressen anspamt

Ich besitze eine Mailadresse der Form Vorname@Nachname.TLD. Für andere Zwecke habe ich mal Google Mail ver­wen­det, dort aber diese Adresse nicht angegeben. Inter­es­san­ter­weise wird aber dem Google-Kon­to die VN-Adresse als Google-Plus-Kon­takt ange­boten. Ohne dass ich mich dort unter dieser Adresse angemeldet hätte und ohne dass ich sel­ber diese Adresse in Google Mail einge­speist hätte, will sagen: Sie kommt nicht aus meinem Adress­buch. Mag sein dass jemand anders mir ein­mal eine Mail geschickt hat aus Google Mail heraus.
Dem Google-Plus-Nutzer X wird also ange­boten, sich mit mir unter der Mailadresse VN zu verbinden. Erst dann merkt er, dass gar kein Google-Plus-Account unter dieser Adresse beste­ht. Ich kriege den­noch eine Mail, dass X mich zu Google Plus ein­laden würde, was X gar nicht beab­sichtigt hat, son­dern nur gedacht hat, ich wäre schon da.
Ich habe kein Prob­lem damit, dass Leute meine Mailadressen irgend­wo spe­ich­ern. Ich möchte sie lediglich etwas vor Spam schützen. Der Umgang von Google mit der­ar­ti­gen Mailadressen befremdet mich daher etwas.

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Bürgerliche Notwehr

Zumin­d­est das Urteil ist inter­es­sant: Ein Polizist wird durch einen Bürg­er erschossen, dieser widerum wird wegen Notwehr in Annahme ein­er Gefahren­si­t­u­a­tion freige­sprochen. Ich hat­te gedacht, das wäre im deutschen Recht so nicht vorgesehen.
Es erin­nert mich an eine Folge von Pick­et Fences, in der bewaffnete Polizis­ten eine Woh­nung stür­men, der Woh­nungsin­hab­er in Angst eines Über­falls zur Waffe greift und zwei Polizis­ten erschießt. Dort wird er freige­sprochen, weil er berechtigt annehmen muss, dass die Polizis­ten auf ihn schießen, wenn er auf sie eine Waffe richtet, was der Fall war.
Das deutsche Urteil ist ver­gle­ich­sweise noch weit­er­führend, indem es dem Beklagten ein­räumt, unter fälschlich­er Annahme der Iden­tität des Opfers eine rechte Hand­lung aus­ge­führt zu haben. Für eine weit­ere Diskus­sion müsste man mehr Ein­sicht­en in die Umstände haben.

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Guten Morgen

Morgenkaffee

Die Türkei wird von einem Jus­tizskan­dal erschüt­tert: Ein Gericht hat­te die diversen Verge­waltiger ein­er 13jährigen frei gesprochen — sie hätte auch Nein sagen können.

Es ist auch nicht alles Kun­st, was dafür gehal­ten wird: Putzfrau schrubbt Kunst­werk weg.

Ein Blick auf meine Diskus­sio­nen zeigt: Die re:publia darf man ruhig noch etwas inhaltlich disku­tieren und ix kann eine Diskus­sion über Trolle, Kam­eras, Apple-Fan­boys und Vorurteilen vom Stapel lassen, wenn er nur über seine Kam­era redet.

Und während ich mir die Frage stelle: Was spricht eigentlich gegen Putzfrauen als Kun­stindika­toren? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

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Guten Morgen

Morgenkaffee

Gestern schrieb ich ja, dass ich Ver­drän­gung nicht als ver­all­ge­meinerungswürdi­ge Meth­ode mit dem Umgang zu viel­er Pfunde erachte, am gle­ichen Tag beschreibt Torsten im Taxi-Blog seinen Kampf mit den Pfun­den. Und der sieht ambi­tion­iert und unterm Strich erfol­gre­ich aus. 

Einen Blick in die phan­tasievolle Klatsch­presse wagt Gorgmorg: Der Michael von Mar­i­anne und Michael ist süchtig nach Sparschälern, sagt ange­blich die Marianne.

Christoph Süß wun­dert sich über die Wahl des neuen Bayrischen Finanzministers:
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Und während ich mir die Frage stelle: War die Klattsch­presse eigentlich früher schon so frei von Tat­sachen­be­haup­tun­gen wie heute? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

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Guten Morgen

Morgenkaffee
Euro-Grup­pen-Chef Jean-Claude Junck­er ist inzwis­chen etwas gen­ervt von der griechis­chen Poli­tik.
Google hat für sein Sozial­net­zw­erk Google+ nun für Organ­i­sa­tio­nen und Grup­pen Seit­en einge­führt, hier meine. Deren Funk­tion­al­ität steckt aber noch in den Kinder­schuhen. Mal sehen, ob die Benutzer darüber hinwegsehen.
Die US-Präsi­den­ten-Auswahl bein­hal­tet weit­er­hin, dass Kan­di­dat­en sex­uelle Über­griffe vorge­wor­fen wer­den. Dieses Mal Her­man Cain, der damit aus dem Ren­nen sein dürfte.
Und während ich mir die Frage stelle: Wie viele Bewer­ber braucht es noch, damit Ameri­ka mal the­ma­tisiert, was für ein Chau­vin­is­mus dort regiert? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

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Guten Morgen

Morgenkaffee

Am ehe­ma­li­gen Schlachthof in Düs­sel­dorf erin­nern Blu­menkränze an die vor 70 Jahren dort stattge­fun­de­nen Depor­ta­tio­nen. In etwa so trost­los wie die Infor­ma­tion, dass auf Deutsch­lands Schul­höfen Jude wieder als Schimpf­wort taugt.

Peer Schrad­er beschreibt, wie die Pri­vat­sender per­sön­lichkeit­sre­si­tente Mod­er­a­tionsatrap­pen auf Leute anset­zen, die lediglich Hil­fe benötigen.

Papan­dreou weg, Berlus­coni weg, Gottschalk weg.

Und während ich mir die Frage stelle: Wie kann es sein, dass mit Gebühren­geldern zugesch… Sender nicht ein­mal eine pop­uläre Sam­stagabend­sendung am Leben hal­ten kön­nen? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

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Warum es keinen passenden Gottschalk-Nachfolger gibt

Das ZDF und diverse Zeitun­gen machen es sich derzeit zur Auf­gabe, einen passenden Nach­fol­ger für Thomas Gottschalk als Mod­er­a­tor von Wet­ten, dass..? zu find­en.
Grund­lage ein­er solchen Suche ist es, dass es Mod­er­a­toren gibt, die eine solche Sendung mod­erieren kön­nten, und zwar erfol­gre­ich. Aber es gibt max­i­mal Moderatoren.
Es gibt nie­man­den, der das kann, was Gottschalk kann: Prinz Charm­ing, Spielkind und Witzbold. Ste­fan Raab ist eben­bür­tig als Spielkind, HaPe Ker­kel­ing als Witzbold, aber den Charme Gottschalks strahlen bei­de nicht aus. Und bei­de sind zu alt, um das noch zu entwickeln.
Gottschalk hat diese Chance noch gehabt, durfte Na sowas! mit inter­na­tionalen Gästen mod­erieren, von da aus ist es nicht weit zu Wet­ten, dass..?. Nach­fol­ger von Gottschalk damals wurde übri­gens Gün­ter Jauch mit Na siehste!
Aber der­ar­tige Entwick­lungs­for­mate gibt es nicht mehr. Über­haupt wird Unter­hal­tung bei den Öff­is nur noch ver­wal­tet, nicht entwick­elt. Anson­sten wäre das Traum­schiff ja schon längst unterge­gan­gen, weil die Geschichte seit 25 Jahren auserzählt ist.

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