Guten Morgen

Morgenkaffee Horst Köh­ler ist über­raschend wieder auf der poli­tis­chen Bühne aufge­taucht. Dabei ging es um Fra­gen zur Währung­sunion, die etwas abseits der massen­medi­alen Berichter­stat­tung liegen.
POPCORN! Eva Auto­bahn Her­man wirft Fam­i­lien­min­is­terin Schröder vor, ihrem Kind großen Schaden zuzufü­gen. Es sei ein Naturge­setz, dass eine Mut­ter die ersten 3 Jahre auf ihr Kind auf­passen müsse.
Das Nuf ver­gle­icht eigene mit frem­den Kindern. Die Leser­schaft knirscht mit den Zähnen.
Berlin­er Polizis­ten haben kün­ftig vielle­icht eine zusät­zliche Waffe dabei: Ihr Namenss­child.

Und während ich mir die Frage stelle: Hal­ten die anderen EU-Län­der die Deutschen eigentlich inzwis­chen für raf­fgierige Arschlöch­er? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

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Jugendverdrossenheit?

Ach, Gottchen, was soll man denn nun schon wieder mit so einem Text anfan­gen? John­ny Haeusler wäh­nt beim Tagesspiegel, Poli­tik­er kön­nten jugend­ver­drossen sein. Dies tut er mit Blick auf die E‑Petition von vor ein paar Tagen. Bei aller Liebe, John­ny, das war nicht die Jugend. Ich glaube auch nicht, dass die Piraten­partei die Jugend ist. Der Text bauscht lediglich Unter­stel­lun­gen auf. Poli­tiker­bash­ing nach dem Baukas­ten­prinzip. (Übri­gens das­selbe Baukas­ten­prinzip, nach dem Lobo in der Vor­wärts inkl. völ­lig vergeigtem Aris­tote­les-Bezug meinte, dass die Alten die Jun­gen wegen ihrer Tech­nikbegeis­terung geißeln. )

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Klaus Kocks und die Piraterie

Meine Güte, einen so strun­zdäm­lichen Text über Poli­tik habe ich auch schon lange nicht mehr gele­sen: Klaus Kocks ver­sim­pelt die Piraten­partei auf den Nen­ner, sie sei, weil sie gegen den Begriff des geisti­gen Eigen­tums sei, gän­zlich gegen Pri­vateigen­tum:

Wer Frei­heit und Sozial­is­mus will, muss Pri­vateigen­tum und Wet­tbe­werb wollen.

Ich stimme der Piraten­partei in ihrer Argu­men­ta­tion zum geisti­gen Eigen­tum nicht zu, aber aus ihr fol­gert sich nicht, dass man gle­ich ganz gegen Pri­vateigen­tum und Wet­tbe­werb ist. Und dass die Piraten­partei für Sozial­is­mus sein soll, der meines Eracht­ens ger­ade mit Frei­heit, Pri­vateigen­tum und Wet­tbe­werb auf Kriegs­fuß ste­ht — nein, Herr Kocks ist da wohl ein­fach durcheinan­der gekommen.

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