Morgenkaffee

Im Fall Strauß-Kahn macht die New York Times mit ein­er Wen­demöglichkeit auf: Wird die Anklage schon bald fall­en gelassen?
Ein erster Erfolg der Umstel­lung auf das Bach­e­lor-/Mas­ter-Stu­di­en­sys­tem: Die Stu­den­ten nehmen mehr Psy­chophar­ma­ka.
Zum Woch­enende: Die Top 10 Tweets des Juni.

Und während ich mir die Frage stelle: Wer­den Män­ner zunehmend durch die öffentlich skan­dal­isierten Verge­wal­ti­gungsvor­würfe in ihrer Exis­tenz gefährdet? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Morgenkaffee

Die Bun­desregierung plant zu Gun­sten der FDP eine Steuersenkung ab 2013, die so kaum jemand will. 2013 ist das dann aber wohl eher ein poli­tis­ches Prob­lem von Rot-Grün. Jet­zt soll die FDP aber mal erk­lären, wo dafür ges­part wer­den soll.
Dafür haben Poli­tik­er wieder ein Som­mer­loch-The­ma gefun­den: Face­book-Par­ties ver­bi­eten. Gott­sei­dank haben wir alle anderen Prob­leme schon gelöst.
Die Jahres­ge­häl­ter von 17 Führungskräften von Spiegel TV sind geleakt wor­den. Vor kurzem soll­ten 35 weniger gut dotierte Stellen gestrichen wer­den.

Und während ich mir die Frage stelle: Wird das jet­zt Stan­dard, dass die Umset­zung von Wahlver­sprechen ans Ende ein­er Leg­is­laturpe­ri­ode geset­zt wer­den? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Morgenkaffee

Die FDP befind­et sich weit­er­hin in ein­er Bil­dungskrise: Nach­dem FDP-EU-Par­la­men­tari­er Jor­go Chatz­i­markakis in der ARD-Sendung die an seine Dok­torar­beit gerichteten Pla­giatsvor­würfe mit ein­er ange­blichen Arbeitsweise, wie sie in Oxford betrieben wird, recht­fer­ti­gen wollte, läuft man in Oxford Sturm gegen diese Behaup­tung.
Malte Weld­ing ver­weist zum aktuellen Jour­nal­is­ten­streik auf einen sein­er Artikel zur Abwick­lung der Net­zeitung.
Fefe kri­tisiert die Inter­net-Enquete, hier­bei ins­beson­dere den Biele­felder Inter­ne­tak­tivis­ten padelu­un, und im Zuge dessen kommt raus, dass die Inter­net-Enquete-Mit­glieder eine Knapp-700€-Aufwandsentschädigung bekom­men. Ganz schön viel für eine Schmierenkomödie.
Christoph Süß beschäftigt diese Woche die “Fla­trate-Steuer”:
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Und während ich mir die Frage stelle: Wo hört Aufwand­sentschädi­gung auf und fängt inter­essens­beziehbare Bezahlung an? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Morgenkaffee

Die Uni­ver­sität Tübrin­gen hat dem CDU-Vor­sitzende von Stuttgart, Matthias Pröfrock, dessen Dok­tor­grad ent­zo­gen. Natür­lich will Pröfrock sein Land­tags­man­dat nicht abgeben, mit dieser Dreistigkeit ste­ht er Dieter Jasper in nichts nach. Damit hat noch kein der von Vroni­plag des Pla­giats Beschuldigten seinen Dok­tor­grad hal­ten kön­nen.
Face­book baut eine Vide­o­funk­tion wie Skype ein.
Die Diskus­sion um die Abschaf­fung der Hauptschule führt zu Argu­men­ta­tio­nen in der CDU für diese, die der Real­ität nicht stand hal­ten.
Friedrich Küp­pers­busch schlägt “Bun­des­frei­willi­gen­di­enst” nach:
[audio:http://httpmedia.radiobremen.de/mediabase/051252/051252_176478.mp3]

Und während ich mir die Frage stelle: Was war das eigentlich für eine Zeit, in der Poli­tik­er noch wegen pri­vat genutzter Berufs­flug­meilen zurück­ge­treten sind? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Morgenkaffee

Alfons sagt heute lieber mal nichts.
James Mur­dock, Sohn von Medi­en­mogul Rupert Mur­dock, bringt die News of the World zum Schweigen, nach­dem durch diese ein Nachricht­en­skan­dal verur­sacht wor­den ist.
Fefe regt sich darüber auf, dass der Rechtswis­senschaftler Franz May­er meint, ein Grun­drecht auf Demokratie sei ein nicht exis­tentes Recht. Das stimmt zwar, aber da unter Demokratie heute eben mehr ver­standen wird als bloße Mehrheitsab­stim­mung, näm­lich Demokratie unter Voraus­set­zung ein­er Repub­lik als die Gewal­tenteilung notwendig machende Regierungsregierungs­form, ist Demokratie natür­lich Recht.

Und während ich mir die Frage stelle: Freuen sich Rechtswis­senschaftler eigentlich einen Ast ab, wenn ihnen Aus­drücke wie ‘Grun­drecht auf Demokratie’ über den Weg laufen? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Morgenkaffee

Das Som­mer­märchen ist vor­bei.
Wenn das Som­mer­märchen vor­bei ist, kann ja das Genießen des Som­mers begin­nen, wie beim Prov­inzkind.
Der Chatzi ist ja auch drol­lig: Nicht nur, dass der FDP-Poli­tik­er die an seine Dok­torar­beit gerichteten Pla­giatsvor­würfe nicht entkräften kann, er meint auch, dass, weil Pla­giate aufgedeckt wer­den, Akademik­er nicht mehr Poli­tik­er wer­den wollen. Die Argu­men­ta­tion besagt in etwa, dass man nicht mehr einkaufen geht, weil Diebe geschnappt wor­den sind .
Wann ist ein Blog ein Blog? fragt Rou­ven, ein wenig wohl, um sich über das ver­al­tete Redak­tion­ssys­tem der Neuen West­fälis­chen zu wun­dern, ein wenig der Schreiblust wegen.

Und während ich mir die Frage stelle: Warum ist dieser zusam­mengeschus­terte Kopierblödsinn eigentlich so en vogue? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Morgenkaffee

Philip Banse zeigt sich ent­täuscht darüber, dass es an der Hum­boldt Uni in Berlin nun ein Google finanziertes Zen­trum gibt.
Der Spiegelfechter doku­men­tiert, wie eine Satire über Frauen­fußball die taz-Chefredak­teurin einknick­en lässt.
Christoph Süß palavert etwas über die Absage der Olymp­is­chen Win­ter­spiele 2018 an München:
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Und während ich mir die Frage stelle: Seit wann beste­hen in der Spaßge­sellschaft solche Humortabus? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Morgenkaffee

Die CDU bleibt der Net­zge­meinde lieb­ster Spiel­ball: Derzeit wer­den ihre Som­mer­feste angekündigter­maßen über­laufen.
Recht­san­walt Markus Kom­pa bedauert, wie der NDR vor Carsten Maschmey­er vor Gericht einknickt.
Recht­san­walt Udo Vet­ter geht ein weit­eres Mal für die Rechtsstaatlichkeit in die Bresche.

Und während ich mir die Frage stelle: Wieviel ist den Leuten heute ihr gutes Recht eigentlich noch wert? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Was ist nicht alles schon mas­sen­genörgelt und ‑gelobt wor­den über Google+. Das erin­nert einen fast schon an das Frauen­fußball-WM-Analyse-Ver­hal­ten.
Man ist befasst sich dur­chaus mit der­ar­ti­gen The­men, fühlt sich aber etwas gehemmt, weil jed­er Hans und Franz dazu ger­ade was abson­dert, und via Soziale Net­zw­erke qua­si über­all abson­dern kann. Dabei sind Sozialen Net­zw­erke doch ger­ade qual­i­ta­tiv im Sink­flug, oder ist noch jemand son­der­lich bei den VZ-Net­zw­erken aktiv? Oder hat jemand darüber let­ztens eine unglaublich wichtige Nachricht bekom­men? Diese Net­zw­erke brin­gen keine eigene Inhalte, was sich Nutzern irgend­wann unter­schwellig bemerk­bar macht. Ich ver­ste­he eh nicht, was es nun brin­gen soll, wenn die Leute, die man aus Face­book ken­nt, in Google π*Daumen das­selbe machen.
Beim eige­nen Blog ist das dahinge­hend anders, als dass man selb­st für alles ver­ant­wortlich ist und aus Benutzer­sicht, dass man nicht auf Hin­ter­hältigkeit­en vor­bere­it­et sein muss. Man hat ja auch nie das Gefühl, länger auf einem Blog gewe­sen zu sein, als nötig. Bei Face­book ist das anders.
Ja, natür­lich sind das alles Bin­sen­weisheit­en und vielle­icht habe ich irgen­det­was nicht geschnallt, weil ich Google+ nicht auf einem 600-Ock­en-Schlau­fon benutze. Aber das The­ma drängt sich bei Benutzung des Inter­nets eben so auf, dass man auch zu sowas sel­ber mal was run­ter­schreiben muss.

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