Guten Morgen

Morgenkaffee

Es ist die alte Leier: Da treten Poli­tikvere­ini­gun­gen als die neuen Sauber­män­ner im poli­tis­chen Geschehen auf, und dann sind es Schmierfinken deluxe: Bei ProN­RW darf man erst­mal 3000€ auf den Tisch leg­en, um auf deren Liste zu kommen.
Ste­fan Nigge­meier beschreibt die Befind­lichkeit­en der alten Euro­vi­sion-Song-Con­test-Haude­gen als ste­henge­bliebene, verk­lärende Nos­tal­gie und hält seine Inter­pre­ta­tion dage­gen, wie der ESC eigentlich ist. Dabei waren die Lieder beim ESC vor Jahren in der Tat bess­er. Wer ken­nt schon noch den Siegerti­tel von 2009. Oder 2008. Oder 2007.
Großar­tige Idee von Matthias Dell: Die Kon­tro­verse um die Aberken­nung des Egon-Erwin-Kisch-Preis­es an René Pfis­ter im Spiegel-Stil zu par­o­dieren.

Und während ich mir die Frage stelle: Wieviel Kri­tikver­ar­beitungspo­ten­tial hat der Spiegel denn noch, um etwas zu ändern? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

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Die eigentlichen Sieger — Faktencheck

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Wer sich heute noch fortwährend sel­ber auf die Schul­ter klopft, weil die Roten auf dem Müll­haufen der Geschichte gelandet sind, wird über die eigentlichen Sieger erst dann nach­denken, wenn Coca Cola einen Sitz in der UNO beansprucht.

(aus “So wahr mir Geld helfe” von Scott Turow)

Fak­tencheck:

Next month Sarkozy plans to bring politi­cians from around the G8 — the eco­nom­ic forum that France found­ed in the 1970s which includes the U.S., Japan, Rus­sia, Ger­many, the U.K., Cana­da and Italy (and, of course, France itself) — and get them in the same room as some of the tech­nol­o­gy industry’s most pow­er­ful fig­ures. Names on the guest list include Eric Schmidt of Google, Jack Ma of Aliba­ba, Jeff Bezos of Ama­zon and Facebook’s Mark Zuckerberg.

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