Guten Morgen

Morgenkaffee

Ab heute kann man Twit­ter-Ein­träge und ‑kon­ten flat­trn, d.h. ihnen über ein flat­tr-Kon­to Geld zukom­men lassen. Den­noch will mir nicht ein­leucht­en, dass flat­tr durch seine neuen Strate­gien den Durch­bruch erzielt.

Tony Blair ist ja in Großbri­tan­nien der unbe­liebteste Ex-Pre­mier­min­is­ter. Und das füt­tert er ger­ade wohl wieder: Sein neues Büro in Wes­t­asien ließ er sich aus einem Topf mit Geldern für behin­derte Kinder bezahlen, berichtet Fefe.

Der japanis­che Wis­senschaftler Shi­ba­ta hat in Darm­stadt den Pfleger­o­bot­er Paro vorgestellt.

Christoph Süß befasst sich anlässlich der bin-Laden-Tötung mit Rache und Rechtsstaat:

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Und während ich mir die Frage stelle: Sind große Poli­tik­er immer im Aus­land beliebter als daheim? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

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Was ich noch sagen wollte zu… Horst Seehofers Hobbykeller

Vielle­icht ist das ja die süße Rache des CSU-Chefs: Da wird ihm von den Medi­en sein Nach­fol­ger von der Poli­tik­bühne wegrecher­chiert und ist sein Hob­bykeller mit auss­chlaggebend dafür, dass einem SPIEGEL-Mitar­beit­er ein Jour­nal­is­mus­preis aberkan­nt wird, weil dieser seinen als Reportage ein­gere­icht­en Text etwas ver­schön­ert hat.
Beim Spiegel ist man brüskiert:

René Pfis­ter hat in den ersten vier Absätzen sein­er vier Seit­en umfassenden Geschichte über Horst See­hofer das Hob­by des CSU-Vor­sitzen­den geschildert, der in seinem Keller eine Märklin-Eisen­bahn ste­hen hat. Die Infor­ma­tio­nen für den Ein­stieg beruht­en auf Gesprächen mit See­hofer, dessen Mitar­beit­ern sowie SPIEGEL-Kol­le­gen, die den Hob­bykeller selb­st in Augen­schein genom­men haben. An kein­er Stelle hat der Autor behauptet, selb­st in dem Keller gewe­sen zu sein.

Das ist ja auch nicht unbe­d­ingt Kern des Anstoßes. Kern des Anstoßes ist die Inter­pre­ta­tion des Begriffes Reportage. Und wenn man das darunter ver­ste­ht, was man in der Wikipedia fes­thält, nämlich

Als Reportage (von lat. reportare = bericht­en, melden) beze­ich­net man im Jour­nal­is­mus unter­schiedliche Darstel­lungs­for­men, bei denen der Autor nicht vom Schreibtisch aus, son­dern aus unmit­tel­bar­er Anschau­ung berichtet.

dann ist Pfis­ters Text eher ein Mix aus Kol­por- und Reportage, als eine lupen­reine Reportage. Aber es find­en sich weit­ere Textstellen, die fraglich machen, wieso die Jury diesen Text über­haupt als Reportage ange­se­hen hat.
Dabei ist Pfis­ters Text, wenn man von der Hob­bykeller-Geschichte mal absieht, wirk­lich gut, und die Hob­bykeller-Geschichte wird es nicht gewe­sen sein, die die Jury des Egon-Erwin-Kisch-Preis­es zu ihrer Entschei­dung ver­an­lasst hat. Darin liegt eben die Tragik der Geschichte: Dass Pfis­ter gedacht hat, man müsse die an sich gute Geschichte mit der Hob­bykeller-Geschichte anheizen. 

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wm-tv: Erkennungssiegel für münsterländische Produkte

Und noch ein Fernse­hab­spielir­gend­wied­ing, das über Regionales im Kreis Ste­in­furt bericht­en möchte, das kann ja heit­er wer­den: wm.tv kommt aus Bocholt, hat standes­gemäß natür­lich nicht die Domain wm.tv, son­dern wmtv-online.de. Immer­hin die Mod­er­a­tion geht sprechtech­nisch gut mit dem Zuschauer um

aber dass ein solch­er Beitrag mal kri­tisch daher kommt, das ist wohl noch Zukun­ftsmusik. Eine Region­alkennze­ich­nung sagt über Qual­ität schließlich noch gar nichts aus. Und wenn es dann mal einen Lebens­mit­tel­skan­dal gibt, nimmt so eine Kennze­ich­nung dann nicht gle­ich alle so gekennze­ich­neten Pro­duk­te mit in Geisel­haft? Mal sehen, wie das weitergeht. 

Zukun­ftsmusik sind wohl auch noch diese regionalen Fernseh­por­tale. Bevor die nicht alle auf Handy ver­schickt wer­den kön­nen, brin­gen die vielle­icht etwas Erfahrungsam­meln mit anderen Medi­en, aber keinen wirtschaftlichen Mehrwert. 

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