Guten Morgen

Morgenkaffee

Hertha BSC lässt ab sofort seine Jung-Stars auslei­h­weise für Union Berlin spie­len.

Karl-Theodor Gut­ten­berg wech­selt in die Führungse­tage des Springer-Ver­lages und löst dort Andreas Wiele ab.

Thi­lo Sar­razin bleibt dage­gen in der Poli­tik und kan­di­diert für die FDP.

Das Kraft­fahrtzeug­bun­de­samt feiert seinen 60. mit ein­er Punk­teer­lassver­losung.

Googles Mailser­vice kann man jet­zt auch mit Gestiken steuern:

Daneben wur­den die allerersten YouTube-Videos aus dem Jahre 1911 veröf­fentlicht:

Und während ich mir die Frage stelle: Und wie ist das mit Eich­born, 1860 und dem Netzpolitik.org-Design? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

[Foto: Luc van Gent]

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Guten Morgen

Morgenkaffee

Der Foe­BuD hat in Biele­feld die Big-Broth­er-Awards ver­liehen. Z.B. an Apple, Face­book und Daim­ler.

RWE klagt gegen die geplante Stil­le­gung von AKW, E.on noch nicht. Dabei bringt RWE selb­st CDU-Poli­tik­er aus der Fas­sung:

„Das Vorge­hen des RWE-Vor­standsvor­sitzen­den Jür­gen Groß­mann ist erneut ein Schlag ins Gesicht aller Men­schen, die nach ein­er redlichen Lösung suchen“, schreibt Zyla­jew in ein­er Pressemit­teilung. „Hier wird ver­sucht, gegen bre­ite Schicht­en der Bevölkerung eigene wirtschaftliche Ziele hem­mungs­los durchzuset­zen.“

Peer Stein­brück beschäftigt sich in der Zeit mit der Frage, ob es aus ist mit dem Amerikanis­chen Traum.

Die DuMont-Gruppe klöp­pelt die allein let­ztes Jahr 19 Mio. € Miese machende Frank­furter Rund­schau auf Lokalniveau runter, wofür das Blatt immer noch überdi­men­sion­iert ist und gegen in dem Bere­ich etablierte Blät­ter konkuri­eren muss.

Und während ich mir die Frage stelle: Warum hat man der FR denn den Gnaden­schuss ver­we­ht, wenn man selb­st schon so konzept­los ist? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

[Foto: Luc van Gent]

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Was ich noch sagen wollte… zum Generationswechsel der FDP

Heute ist FDP-Chef West­er­welle zurück­ge­treten, denn irgend­was musste ja passieren, nach­dem die FDP in let­zter Zeit hochkantig aus zwei Land­ta­gen geflo­gen ist.

Nun ist es zwar nie, nie, nie so gewe­sen, dass die Worte West­er­welles irgen­deinen Nagel auf den Punkt Kopf getrof­fen hät­ten. Sei es das Pro­jekt 18, die spätrömis­che Dekadenz oder neuerd­ings die zus­tim­mende Enthal­tung. Das war alles begrif­flich gese­hen und wohl nicht nur in dieser Hin­sicht: Großer Murks.

Und in seinen Abschiedsworten vom FDP-Chef­ses­sel hat er das­selbe erneut auf­blitzen lassen: Er mache das Feld frei an der Parteispitze mit einem weinen­den und einem lachen­den Auge: Weinend, weil nie­mand gerne von seinem Posten geräumt wird, und lachend, weil fährige Leute nachrück­en kön­nten, die einen Gen­er­a­tionswech­sel darstellen.

Das genau ist aber wieder der West­er­wellsche Blödsinn: Es find­et mit Bahr, Lind­ner und Rösler, die West­er­welle als Nach­fol­ger im Sinn hat, eben kein Gen­er­a­tionswech­sel statt, weil sie eben genau das sind, was West­er­welle auch ist: Aal­glat­te, blasierte Yup­pies. Mit denen gewin­nt man keinen Blu­menkü­bel. Dass sie Yup­pies sind ist ja genau der Grund, weswe­gen die noch nicht in ern­sthafter parteilich­er Ver­ant­wor­tung ste­hen.

Inner­halb der FDP hört sich das dann an wie bei Wal­ter Döring:

was Lind­ner da über Nacht verkün­det hat, ein­fach mal ein Atom­kraftwerk abschal­ten, das ist doch Kokolores. Das ist ein­fach nur Aus­druck von Plan­losigkeit

Eben.

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Guten Morgen

Morgenkaffee

Man darf es schon ver­wun­der­lich nen­nen, wie schnell die FDP gestern Gui­do West­er­welle abgesägt hat, auch wenn sie es selb­st als bei der näch­sten Wahl zum Vor­sitzen­den nicht wieder antreten inter­pretiert haben möchte — als ob man eine durch­dachte Strate­gie ohne West­er­welle in der Schublade hätte. Ulrich Horn meint hierzu, dass ein abge­segter Parte­ichef als Außen­min­is­ter nicht trag­bar ist. Heute un mor­gen berät man in der FDP-Führung, welche Stüh­le wie hin und her gerückt wer­den und ob West­er­welle Vize-Kan­zler bleiben darf.

In NRW suchen sie ger­ade 2285 strahlende Bren­nele­mente, die in Jülich ver­schütt gegan­gen sind. Über­sieht man aber auch leicht, so Atom­müll.

Jeff Jarvis wun­dert sich, dass sich die New York Times ger­ade auf Ari­an­na Huff­in­g­ton einzuschießen scheint. Huff­in­g­ton hat­te den Blog Huff­in­g­ton Post gegrün­det, der vor kurzem für 315 Mio. $ von AOL über­nom­men wurde.

Und während ich mir die Frage stelle: Ver­wech­selt die FDP bei ihrer Neuge­burt nicht mal wieder Inhalte mit Per­so­n­en? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

[ Foto: Luc van Gent ]

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Was ich noch sagen wollte… zum Kampfbegriff des rechtsfreien Raums

Inzwis­chen ist die Rede vom rechts­freien Raum im Inter­net schon so dumm, so miefig und abge­s­tanden, dass ich für meinen Teil auf einen drei Jahre alten Text von mir ver­weise.

Das Niveau von CDU & CSU in Sachen Inter­ne­trecht hat sich, nehmen wir Innen­min­is­ter Friedrich zum Aus­gangspunkt, also seit gefühlten 3 und wohl schon wesentlich mehr Jahren nicht auf eine akzept­able Diskus­sion­sebene hin­auf bewe­gen kön­nen. Mit Kri­tik hat sich die Partei nicht auseinan­der geset­zt.

Dieser Pop­ulis­mus ist nichts weit­er als der Pegel­stand­sanzeiger ein­er in vie­len The­matiken schlicht über­holten Partei. Kon­ser­v­a­tiv kann für Gutes erhal­ten ste­hen — aber auch für konzept­los im Gestern ste­hen­bleiben. Die Union ist gestrig — in Energiepolitik‑, in Inte­gra­tionspoli­tik- und in Inter­net­poli­tik­fra­gen. Und die Liste weit­et sich stetig aus.

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Guten Morgen

Morgenkaffee

Der Chemik­er Man­fred San­ten von Green­peace schätzt den Plan der Japan­er, verseucht­es Wass­er in den Paz­i­fik zu leit­en, ein.

Da kippt wohl die näch­ste Dok­torar­beit. Der Tochter von Edmund Stoiber, Veroni­ka Saß, wird vorge­wor­fen, auf 33% der Seit­en ihrer Dok­torar­beit ungekennze­ich­net über­nom­men zu haben. Mal sehen, ob ihr Papa da erneut ein­er wack­el­nden Dok­torar­beit zur Seite springt.

Bun­desin­nen­min­is­ter Friedrich möchte kün­ftig lieber von Min­dest­daten­spe­icherung sprechen, statt von Vor­rats­daten­spe­icherung, weil man so komisch angeschaut werde, wenn man von Vor­rats­daten­spe­icherung spreche. Ich glaube ja nicht, dass es das ist, weswe­gen Friedrich komisch angeschaut wird.

Und während ich mir die Frage stelle: Was bedeutet ‘Min­dest­dat­en’ über­haupt, wenn man es auf gut deutsch sagt? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

[ Foto: Luc van Gent ]

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Guten Morgen

Morgenkaffee

Unwillkür­lich fragt man sich, wenn man Lanz angeschal­tet hat, warum man diesen Unsinn ger­ade schaut. Aber die Antwort liegt nahe: Weil es der schlecht­este Talk ist, den das Fernse­hen ger­ade zu bieten hat. Lanz’ Kampf mit den Mod­er­a­tionskarten, die ihn neben seinen unge­bändigten Gästen gän­zlich über­fordern, hätte den Titel Neues aus der Anstalt ver­di­ent, wäre dieser nicht schon vergeben.
Die Dra­maturgie der gestri­gen Folge sah so aus, dass man ein­er­seits die FDP-Sprecherin Sil­vana auf die Come­di­ans Jörg Knör und Ingo Appelt tre­f­fen ließ, wobei let­ztere Poli­tik nur vom Hören­sagen ken­nen. Und so war kom­biniert mit der Lanzschen vorurteils­be­hafteten Inkom­pe­tenz jede Ern­sthaftigkeit von vorn­here­in aus­geschlossen. Man hätte fast Mitleid mit der FDP kriegen kön­nen. Fast.
Der zweite Teil der Dra­maturgie bestand aus dem Aufeinan­dertr­e­f­fen von Rolf Zach­er und Lanz. Lanz wollte in den Koks­geschicht­en Zach­ers baden, der wollte darüber ger­ade nicht sprechen, weil es Ewigkeit­en her ist. Der Knaller ergab sich dadurch, dass Zach­er seine Dro­ge­nan­fäl­ligkeit mit Lanz’ Zus­pruch zu Alko­hol ver­glich, worauf dieser pikiert beschwörte, eigentlich kaum zu trinken. Brüller.
Ach ja: Da war auch noch eine Roll­stuhlfahrerin, die ihre Lebens­geschichte erzählen sollte. Die hat Lanz nicht mehr in die Sendung ein­binden kön­nen. Aber wie gesagt: Er ist halt über­fordert.
Der desig­nierte FDP-Chef Rösler hält das Stüh­lerück­en in sein­er Partei für einen Neuan­fang, der aber nicht in Talk­shows bestrit­ten wer­den soll. Was, wie bei Lanz, ja auch nur ein Schuss ins Knie ist. Ger­ade prozent­tech­nisch ist das aber auch ein gefühlter Neuan­fang, denn die FDP ist in Umfra­gen bei 3% angekom­men, 25% hin­ter den Grü­nen.
Gestern ist das Zen­sur­su­la-Pro­jekt, eines der von der CDU am stärk­sten im Wahlkampf 2009 genutzten The­men, beerdigt wor­den. Erstaunlich ist unterm Strich, wie lange CDU & CSU an dieser sin­n­freien Idee fest­ge­hal­ten haben. Noch Ende Feb­ru­ar woll­ten ihre Abge­ord­nete Inter­netsper­ren sofort ein­führen.

Und während ich mir die Frage stelle: Wer braucht inhaltlich die FDP? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

[Foto: Luc van Gent]
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Guten Morgen

Morgenkaffee

Das Oberver­wal­tungs­gericht Mün­ster hat für NRW geurteilt, dass Restau­rants keine Raucher­clubs sein kön­nen.
Es ist schon bit­ter mit anzuse­hen, wom­it sich die FDP die Ver­ab­schiedung der Inter­net­zen­sur in Deutsch­land als Erfolg erkauft hat: Die Visa-Warn­datei ist eine umfassende Spe­icherung der Dat­en von Per­so­n­en und möglicher­weise deren Ange­höri­gen(!), die visum­spflichtige Gäste aufnehmen. Aber für die FDP ste­ht frei ja eh immer nur für das, was sie ger­ade gut find­en.
Im Zuge der Kon­sta­tierung, dass der Strom der Aus­tritte aus Katholis­ch­er und Evan­ge­lis­ch­er Kirche nicht abn­immt, hat Bischof Robert Zol­litsch die Reformbe­mühun­gen in der Katholis­chen Kirche abge­watscht: Auch durch sie würde die Katholis­che Kirche nicht zu neuer Blüte kom­men.

Christoph Süß inter­essiert sich für die Real­itätswahrnehmung der FDP:

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Und während ich mir die Frage stelle: Ist die Katholis­che Kirche eigentlich eine Schwarz­ma­lerge­mein­schaft? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

[Foto: Luc van Gent]

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