Guten Morgen

Morgenkaffee

Das The­ma der plagi­ierten Dok­torar­beit von Karl-Theo Gut­ten­berg ist immer noch aktuell. Zwar ist eine Stelle, die vom Wis­senschaftlichen Hil­fs­di­enst des Bun­destags über­nom­men wurde, Auf­mach­er des Spiegels. Allerd­ings wird von der heuti­gen Veröf­fentlichung der Seite Gut­ten­plag ein deut­lich besseres Ergeb­nis erwartet.

Bei ffn gibt es schon den Gut­ten­berg-Song zur Dok­torar­beit: Alles nur geklaut.

Was ich noch sagen wollte… zum zweifachen Guttenberg


Das The­ma Gut­ten­berg & sein Pla­giat ist nicht tot zu kriegen. Das mögen die einen bedauern und die anderen mag es inter­essieren. Rheotrisch betra­chtet ist der Schachzug, den die CDU da ger­ade vorn­immt, waghal­sig: Sie ver­dop­pelt ein­fach Karl-Theodor zu Gut­ten­berg.
Als Dieter Jasper im let­zten Jahr mit seinem erkauften Dok­tor­würde auf­flog, da scherte sich nie­mand aus der CDU um seine Per­son.

Was ich noch sagen wollte… zu konservativer Ehrlichkeit


Gut­ten­berg ist back — mit ein­er Wun­dertüte neuer Wirk­lichkeits­darstel­lun­gen, die Ehrlichkeit vortäuschen wollen, wie wun­der­bar. Es hil­ft nichts, man muss seine Bemerkun­gen rhetorisch auseinan­dernehmen, denn bei Gut­ten­berg bekommt man nur hin­re­ichend wahre Ein­räu­mungen, nicht die ganze Wahrheit.
Nur in sein­er eige­nen Welt hat er am ver­gan­genen Fre­itag in sein­er Rede alles richtig gemacht: Sich entschuldigt, Fehler eingeräumt und auf den Dok­tor­grad verzichtet.