Gestern kam ich mit einem Bielefelder Blogger über Journalismus in der Provinz ins Gespräch. Und er meinte, dass man bei dieser Form von Journalismus nicht ansatzweise von einer 4. Gewalt reden könne, gefragt sei nur ein buntes Blättchen mit Unfällen, Sport und Todesanzeigen.

Und da warf ich ein, dass doch Antje Vollmer just im vergangenen Jahr die kritische Haltung der Provinzzeitung Neue Westfälische gegenüber dem Bertelsmann-Konzern so gelobt hatte. Wobei ich einräumte, dass das etwas seltsam daher kam, weil gleich einen Tag nach Veröffentlichung des Interviews mit Antje Vollmer auf der Internetseite der Neuen Westfälischen ein gänzlich kritikbefreiter Bertelsmann-Bericht veröffentlicht wurde.

Und da sagte mein Gegenüber:

Ja, rate doch mal, für wen der Sohn der Vollmer arbeitet.

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vermeldet zumindest die Linken in NRW:

Anlass ist ein Wahlprüfungsverfahren, das ein Ibbenbürener Bürger angestrengt hatte. Dieser hatte die Auffassung vertreten, dass der falsche Doktortitel des CDU-Kandidaten auf den Stimmzetteln im Wahlkreis 129/Steinfurt III einen Wahlbetrug darstelle und deswegen Neuwahlen verlangt.

Die IVZ hatte im vergangenen Jahr den Stein ins Rollen gebracht, dass Dieter Jasper seinen nicht anerkannten Doktortitel abgelegt hatte.

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Da schauen wir doch gerne mal über den Tellerrand nach Hörstel und lassen uns von der Firma Abstracto einen Imagefilm zeigen:

Manchmal noch etwas holprig, aber größtenteils doch eindrucksvoll professionell. Davon können einige Videofilmer hier im Kreis etwas lernen.

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Nein, der Herr Guttenberg wird kein zweiter Dieter Jasper.

Im Gegensatz zur Uni Teufen ist die Uni Bayreuth tatsächlich das, was man unter einer Uni versteht. Ich hab’s nachgeguckt. Aber wie bei Jasper müsste Guttenberg vorsätzlicher Betrug vorgeworfen werden können, damit ihm die Doktorwürde entzogen wird.

Zwar ist ganz offensichtlich, dass ganze Textpassagen in Guttenbergs Doktorarbeit putzigerweise zuerst als Texte anderer Autoren in anderen Publikationen veröffentlicht worden sind, zwar sind diese Textstellen weder durch Fußnoten noch durch Anführungsstriche als Zitate gekennzeichnet und zwar hat der Leser den Eindruck, diese Textpassagen seien Stellungnahmen Guttenbergs.

Aber Konsequenzen wird das keine geben. Das ist halt akademische Schusseligkeit. Da lagen halt dutzende von Zetteln vor einem und irgendwann wusste man nicht mehr, ob das da auf dem Zettel der eigene Gedanke oder ein fremder war.

Vorsätzliches Handeln wird man Guttenberg nicht nachweisen können. Konnte man bei Dieter Jasper auch nicht. Der hat das bei sich nicht schusselig genannt, sondern dämlich.

Wenn dagegen kleine Angestellte sich mit liegen gelassenen Pfandflaschen und abgestandenen Brötchen im Gegenwert weniger Cents bereichern, dann ist das vorsätzlicher Vertrauensmissbrauch. Mit schusselig oder dämlich können Sie sich da nicht rausreden. Da braucht man in Deutschland Abitur für.

Aktualisierung
Der STERN zieht übrigens auch die Parallele zu Jasper. Wat’n Zufall.

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Am 16.02.2011 fand ein interessantes Projekt zwischen Schülern des Goethe Gymnasiums und niederländischen Austauschschülern im JKZ Scheune statt.

Über den Tag verteilt fanden sie sich in verschiedenen AG’s wie z.B. Theater, Kochen und Band zusammen. Es wurden verschiedenste, tolle Ergebnisse fertiggestellt die anschließend auf einer Gala auf der Bühne präsentiert wurden.

Im Video sind Impressionen dieser Gala zu sehen als auch einen kleinen Ausschnitt der Band. Ein großes Kompliment an diese AG, dass sie es schafften innerhalb eines Tages ein tolles Programm von 3 Songs auf die Beine zu stellen. Allen anderen AG’s natürlich auch ein großes Kompliment, ihr ward super.

Tot volgende keer! 🙂

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