Guten Morgen

morgenkaffee

Die Blog­gosphäre bewegt immer noch, dass Richard Gut­jahr auf eigene Faust nach Ägypten gereist ist, um dort Jour­nal­is­mus zu betreiben. Der­weil kön­nen die Ägypter trotz abgeschal­tetem Inter­net via Google twit­tern.
Die West­LB, die West­deutsche Lan­des­bank, muss noch dieses Jahr fusion­ieren und aufgeteilt wer­den, son­st dro­ht eine Zer­schla­gung. Was passiert weiss noch kein­er so genau, nur eines weiss man: Es wird teuer.
Karl Dall wird heute 70. Und dazu grat­uliert man beim Früh­stück bei Ste­fanie auf seine Weise:
[audio:http://media.ndr.de/download/podcasts/podcast2956/AU-20110201–0919-2101.mp3]

Und während ich mir die Frage stelle: Schal­ten Staat­en irgend­wann auch Tele­fone ab? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

[Foto: Luc van Gent]

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Was ich noch sagen wollte… zu Markus Lanz

Was soll auch schon dabei rumkom­men, wenn man wie gestern Abend im Fernse­hen Markus Lanz im Gespräch mit Til Schweiger und Armin Rohde sieht? Bitte. Was kann man da erwarten?

Markus Lanz sitzt da eh nur wegen seines Ausse­hens, das For­mat an sich über­fordert ihn der­maßen, dass er sein verkrampftes Zettelo­ri­en­ta­tion­sklam­mern nie loswer­den wird.

Die Bildzeitungslakaien Schweiger und Rohde durften in erregter Herzenslust rachelüsternd und unkri­tisiert erbar­mungslos­es Strafen und öffentlich­es Brand­marken für Sex­u­al­straftäter fordern, weil Sex­u­al­straftäter ihr Recht in dieser Gemein­schaft ver­wirkt hät­ten. Als ob so etwas über­haupt möglich wäre: Sich selb­st aller men­schlichen Rechte zu entledi­gen.

Das Niveau der Sendung erin­nerte mich an eine Folge von Sabine Chris­tiansen über Gesund­heit­spoli­tik, zu der Rain­er Hunold ein­ge­laden wurde, weil der den Dok­tor in Prax­is Bülow­bo­gen gespielt hat. Die Zuständi­gen bei der ARD hat­ten im Vor­feld gar nicht geschnallt, dass Hunold von der Materie keinen Schim­mer hat­te und wirk­lich nur Schaus­piel­er ist.

Und genau­so ist im ZDF nie­mand, der der ver­hin­dert, dass eine Sendung wie Lanz der­art aus dem Rud­er läuft, dass die ein­ge­ladene Jas­min Ger­at wegen der aggres­siv-reißerischen Atmo­sphäre das Stu­dio ver­lässt.

Til Man­ta, Man­ta Schweiger unter­strich seine Wel­tentrück­theit in der Sendung gar dadurch, dass er ein­räumte, sich selb­st als Intellek­tuellen anzuse­hen. Ok, ich will mal fair sein: Ich denke mal, der Schweiger weiß ein­fach nicht, was ein Intellek­tueller ist. So wie in dieser Sendung kaum jemand irgen­det­was genau auf dem Schirm hat­te.

[ Foto: http://www.flickr.com/photos/teller/ / CC BY-NC-SA 2.0 ]

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Guten Morgen

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Katrin Schus­ter wun­dert sich, dass sich Leute durch Dinge unter­hal­ten lassen, die sie für rein­sten Schwindel hal­ten.
Die Wirtschaftswoche erläutert nochmal Blog­ger­gate. Darin geht es um nicht als solche deklar­i­erte Wer­bung in Blogs zwecks Such­maschi­nenop­ti­mierung der bewor­be­nen Seit­en. Felix Schwen­zel schreibt, dies mache Spiegel Online genau­so. Inzwis­chen ist der von Schwen­zel kri­tisierte SpiegelOn­line-Net­zwelt-Chef Frank Pat­a­long aus­geschert und Nach­fol­ger Chris­t­ian Stöck­er demen­tiert, dass Spiegel Online der­art Links verkaufe.
Konz­ertver­anstal­ter Berthold Seliger äußert sich über die Ver­bre­itung des Kul­tur­prekari­ats, der­weil das große Geld woan­ders ver­di­ent wird.
Und während ich mir die Frage stelle: Wie traut man dem Spiegel? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

[ Foto: Luc van Gent ]

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Guten Morgen

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Rounders streift die Erken­nt­nis, dass Affen lügen kön­nen.
Ver­schwörungsspezial­ist Fefe ver­weist auf die Nach­denk­seit­en, wo wir erfahren, dass die Gesund­heit­skarte trotz poli­tis­ch­er Hin­dernisse durchge­mauschelt wer­den soll:

Dr. Silke Lüder: Wir erin­nern uns daran, was die FDP uns vor der Bun­destagswahl in 2009 ver­sprochen hat­te: Sin­ngemäß Frau Flach zum Ham­burg­er Abend­blatt: Wenn die FDP nach der Wahl in der Regierung ist, kön­nten die bish­er aufge­laufe­nen Kosten von 1,4 Mil­liar­den für die eGK die let­zten gewe­sen sein. Und sie sagte.
“Die elek­tro­n­is­che Gesund­heit­skarte, eines der Leucht­turm­pro­jek­te der großen Koali­tion, ist gescheit­ert.”
(Flach-State­ment nach der Anhörung zur eGK im Mai 2009)
Das Pro­jekt ist tat­säch­lich schon im Vor­wege gescheit­ert. Aber um dieses indus­triegetriebene Pro­jekt den­noch real­isieren zu kön­nen, erlässt Rösler jet­zt eine neue Rechtsverord­nung, die die bish­eri­gen Rechts­grund­la­gen für die Tests und die Ein­führungsphase voll­ständig verän­dern und so reduzieren, dass die Karte auch ohne die bish­er vorgeschriebe­nen Tests einge­führt wer­den kann.

Friedrich Küp­pers­buschs Wort der Woche ist Panikraum: [audio:http://httpmedia.radiobremen.de/mediabase/042257/042257_146469.mp3]
Und während ich mir die Frage stelle: Wozu braucht die Indus­trie die Gesund­heit­skarte? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

[Foto: Luc van Gent]

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Guten Morgen

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In NRW haben sich Lehrer gemeldet, die über Ein­schüchterungsver­suche kla­gen, nach­dem sie sich gegen das von Rot-Grün erar­beit­ete Konzept der Gesamtschule aus­ge­sprochen haben.

Beim STERN hält man den kaum weit­er­führen­den Kachel­mann-Prozess inzwis­chen für einen Stel­lungskrieg. Diese Meta­pher war ja zu erwarten.

Bei der Tagess­chau ärg­ert man sich über den Bericht der FAZ, der bein­hal­tete, ARD und ZDF hät­ten bei der Berichter­stat­tung über die anhal­tenden­den Unruhen in Ägypten ver­sagt.

Und während ich mir die Frage stelle: Warum ist Deck­eln in Deutsch­land eigentlich so beliebt? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

[ Foto: Luc van Gent ]

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Ende des Katholischen Fickverbots?

Der Heilige Vater hat in sein­er jüng­sten Buch­pub­lika­tion erk­lärt, dass, selb­st wenn er es wollte, er nicht gegen das Zöli­bat ange­hen könne, schließlich habe Gott das so gewollt.
Unterm Strich bedeutet das nur, dass Benedikt nicht ratio­nal erk­lären kann, wozu dieses Gebot beste­ht, aber Gott wird schon seine Gründe haben. Diese Ansicht bezweifeln jet­zt 144 Katholis­che The­olo­gen öffentlich und fordern die Fick­freiga­be für Priester. Entwed­er aus ratio­naler oder ökonomis­ch­er Sicht — schließlich gehen der Katholis­chen Kirche in Deutsch­land sowohl Schafe als auch Hirten aus.
War das zu platt aus­ge­drückt? Okay, dann machen wir es mal lit­er­arisch. Herr Reich-Ran­ic­ki, bitte:

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Wie ist das eigentlich mit… Merkels Weltanschauung?

Sie hat es gesagt. Doch, hat sie. Sie hat gesagt, es ist ein Ver­di­enst der Bun­desregierung oder irgen­dein­er Grup­pierung, der sie ange­hört, dass Twit­ter und Face­book so weitre­ichend auf der Welt benutzbar sind. Doooooch, hat sie. Das war alles die CDU. Und wären die Grü­nen an der Macht gewe­sen, bevor es sie über­haupt gab, dann gäbe es heute in Deutsch­land kein Inter­net. Und keine Mond­lan­dung. Und kein Strom aus der Dose. Und keine Autos. Und kein Urk­nall. Das war alles die CDU.
[audio:http://audioboo.fm/boos/270835-merkel-facebook-twitter‑5–2‑2011.mp3]
Ja, nicht nur die Zukun­ft ist schw­er vorstell­bar, auch die Gegen­wart macht da derbe Prob­leme.
[via augengeradeaus.net]

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Guten Morgen

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Die Huff­in­g­ton Post wird an AOL verkauft. Der Kauf­preis für das mit 1 Mio. Dol­lar errichtete Blog liegt bei 315 Mio. Dol­lar. Und da sage noch jemand, mit Blogs ließe sich kein Geld ver­di­enen.

Die SPD will Ärzten an den Kra­gen, die in ihrer Prax­is Pri­vat­pa­tien­ten bevorzu­gen. Da hät­ten sie allerd­ings viel Arbeit.

Christoph Süß, von dem ich immer noch nicht weiss, wieso er nur im Drit­ten zu sehen ist, wun­dert sich über die abge­sagte Frauen­quote. Köstlich:
[audio:http://cdn-storage.br.de/mir-live/bw1XsLzS/bLQH/bLOliLioMXZhiKT1/iLCpbHJG/uwQtsKFCuwJC/_2rc_K1S/_‑JS/_‑Fc5U1S/uLoXb69zbX06/110205_0903_orange_Frauenquote-abgesagt.mp3]

Und während ich mir die Frage stelle: Kommt jet­zt die deutsche Wirtschaft mal auf die Idee, in Blogs ern­sthaft zu investieren? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

[ Foto: Luc van Gent ]

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Guten Morgen

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Don Dahlmann beschäftigt sich mit Verk­la­gungsmöglichkeit­en von ille­galen Stream-Anbiert­ern z.B. der Fußball­bun­desli­ga. Man scheint denen sog­ar mit ein­er List die Domain weg­nehmen zu kön­nen.
Kein­er weiss so recht, wohin mit dem agyp­tis­chen Min­is­ter­präsi­den­ten.
Das Köl­ner Ver­wal­tungs­gericht hat nun entsch­ieden, dass ein Bürg­er­rechtler zu Unrecht vom Ver­fas­sungss­chutz beobachtet wor­den ist. 40 Jahre lang.

Und während ich mir die Frage stelle: Was machen die eigentlich, wenn Mubarak schon einen Urlaub geplant hat? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

[Foto: Luc van Gent]

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