Guten Morgen

morgenkaffee
… aus Bocholt heute mal. Bocholt ist ja genau­so, wie man es sich vorstellt. Ich habe allerd­ings bis heute nicht ver­standen, wieso es Bo-cholt heißt, aber Bo-chum. Nun ja. Mal, lesen was die Welt so zu sagen hat:
Auch in der taz bemerkt man, dass Kristi­na Schröder einen neuen Typ der mod­er­nen Poli­tik­erin verkör­pert:

Kristi­na Schröder jeden­falls hat es nicht nötig, maskulin aufzutreten, noch weniger als die neu­trale Angela Merkel. Aber darin erschöpft sich die Agen­da der Min­is­terin zum Glück nicht. Ihre Grün­dung eines eige­nen Refer­ats für Jungs ist ein küh­n­er Schritt — und ein Par­a­dig­men­wech­sel, für den viele Jahrzehnte lang gekämpft wurde.

Im WDR Klar­text hält Ralph Sina Barack Oba­ma für entza­ubert:
[audio:http://medien.wdr.de/m/1289636949/radio/klartext/wdr2_klartext_20101113_0928.mp3]
Anne Roth ver­weist auf den Bericht über einen schw­erver­let­zten Klet­ter­er beim Cas­tor-Trans­port.
Katrin Schus­ter wird nicht müde, Cast­ing Shows an den Pranger zu stellen:

Bei Pop­stars wer­den keine Musik­er gecastet, son­dern W****vorlagen. Doch dazu tau­gen erwach­sene Frauen nun­mal schlecht, min­der­jährige Mäd­chen dage­gen umso bess­er.

Und während ich mir die Frage stelle: Wie kommt es eigentlich, dass sich in Poli­tik und Unter­hal­tung jew­eils unter­schiedliche, ger­adezu gegen­sät­zliche Frauen­rollen durch­set­zen? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.
[Foto: Luc van Gent]

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