Guten Morgen

morgenkaffee

Es gibt Mißgeschicke, die kön­nen eine Sit­u­a­tion spon­tan völ­lig aus dem Rud­er laufen lassen: In Ams­ter­dam hat ein Anwalt während ein­er Präsen­ta­tion statt den vorge­se­henen Pow­er­point-Folien seine pri­vate Porno-Kollek­tion gezeigt. Und so schnell ließ sich die kleine Vor­führung nicht stop­pen.

Nach der Kreiss­parkasse Ste­in­furt muss auch die Stadtsparkasse Ober­hausen der NPD ein Kon­to ein­richt­en, so sehen es zumin­d­est derzeit die Richter. Es wird wohl weit­ergeklagt. Zumin­d­est im Kreis Ste­in­furt ver­wun­dert das Anle­gen eines Kon­tos: Die NPD ist vor Ort per­son­ell schlicht am Ende.

Die schwedis­che Jus­tiz wird sich einige Fra­gen gefall­en lassen müssen: Am Fre­itag erließ sie einen Haft­be­fehl gegen Wik­ileaks-Grün­der Julian Assange wegen ange­be­blich­er Verge­wal­ti­gung, ließ diesen aber angesichts eines großen Empörungssturm im Inter­net noch am Sam­stag zügig fall­en. Das hat mehr als Geschmäck­le.

Und während ich mir die Frage stelle: Kann ein­er Partei ohne auftre­tende Per­so­n­en denn allein schon ein Kon­to als Öffentlichkeit­sar­beit reichen? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

[Foto: Luc van Gent]

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