Guten Morgen

morgenkaffee

Die ZEIT hält die gestrige Bun­de­spräsi­den­ten­wahl, in dem der CDU/C­SU/FDP-Mehrheit­skan­di­dat Chris­t­ian Wulff 3 Wahlgänge benötigte für ein Debakel für Angela Merkel.

Auch Michael Spreng siniert darüber, dass die Wahl zum Bun­de­spräsi­den­ten zeige, wie die CDU Angela Merkel ent­gleite. Don Dahlman ver­misst an Chris­t­ian Wulff das staatsmän­nis­che Auftreten.

Jür­gen Rüttgers hat es sich kurz vor Ende sein­er Amt­szeit nicht nehmen lassen, noch 7 Mitar­beit­er gut dotierte Renten­bezüge zu ver­schaf­fen.

Und während ich mir die Frage stelle: Wieviele Jobs hat die CDU eigentlich so durch­schnit­tlich für’s Bei­seiteste­hen und Arschkriechen bere­it gestellt? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

[Foto: Luc van Gent]

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Was ich noch sagen wollte zu… Christian Wulff, Deutschlands neuem Grüß-August

Also, ein wenig am Kopf kratzen wird man sich nach der gestri­gen Bun­de­spräsi­den­ten­wahl schon dür­fen: Da lässt sich Chris­t­ian Wulff mit eben der man­gel­haften per­sön­lichen Unter­stützung aus den eige­nen Rei­hen wählen, auf Grund der­er Horst Köh­ler zurück­ge­treten ist. Der eine geht, weil er meint, da sei ein Ges­tank im Gebälk, der mit­tler­weile unerträglich sei, und der andere, ach egal, wenn man sich nur die Nase dauer­haft zuhält und nichts an sich rankom­men lässt, dann geht’s. Sollte sich hier aber eine Ten­denz zeigen, dann ist das ernüchternd: Hat Wulff nicht mal das wenige Rück­rat, das Köh­ler besaß?

Dass er der per­sön­lich schwächere Kan­di­dat war gegenüber Joachim Gauck, ist soweit klar. Die Typoisierung, dass Gauck ein ganzes Leben habe, Wulff nur ein Parteibuch ist aber so nicht richtig. Dies gilt nur für den erbracht­en Qual­i­fika­tion­snach­weis. Und da hat die CDU eben nur nach der Parteizuge­hörigkeit geschaut, was widerum nicht mal in halb­wegs größeren CDU-Kreisen besprochen wurde, son­dern nur im Allerengsten.

Auch wenn es nicht so schien, so ist Chris­t­ian Wulff dur­chaus ein respek­tabler Kan­di­dat für das Bun­de­spräsi­den­te­namt gewe­sen. Chris­t­ian Wulff ver­fügt sehr wohl über Lebenser­fahrung, er hat im Pri­vat­en ein­drucksvoll und ehren­wert seinen Mann ges­tanden. Ich komme aus der Ecke, in der er groß gewor­den ist. Hier ist Steinkohle zuhause und Wulff war nie ein Fre­und der Kohle­sub­ven­tio­nen. Wie nicht anders zu erwarten, hat man ihm das in mein­er Heimat­stadt, ein­er Kohlestadt, übel genom­men. Man hat ihm damals Kohle direkt vor die Haustür gekippt. Und was machte Chris­t­ian Wulff? Er ging zu den Kumpels und stellte sich. Und das saß. Die Kumpels haben sich natür­lich nicht sein­er Mei­n­ung angeschlossen, aber, dass er Schneid hat, das wurde anerkannt. 

Was mich aber noch stört, ist seine Einge­bun­den­heit in der Treue zum Chris­ten­tum und zur Partei, die es schw­er wer­den lässt, ein objek­tiv­er Präsi­dent aller Deutschen zu wer­den. Vor kurzem hat er Aygül Özkan viel zu wenig in ihrer freien, kri­tis­chen Hal­tung unter­stützt. Das mag macht­poli­tisch geschickt und um des lieben Friedens in Nieder­sach­sen Willen richtig gewe­sen sein, aber der Sache nach war es eben falsch, anti-aufk­lärerisch und ver­logen. Ein Bun­de­spräsi­dent sollte sich der Sache angemessen ver­hal­tend urteilen, nicht sein Urteil nur unter der Bedin­gung ein­er Reli­gion oder ein­er Partei fällen.

Es wäre gut, wenn Chris­t­ian Wullf diesen Emanzi­pa­tion­sprozess in sein­er Posi­tion als Bun­de­spräsi­dent vol­lzieht. Nur so kann das Stig­ma­ta, nur der B‑Kandidat dieser Wahl gewe­sen zu sein, able­gen, kann er mehr sein als ein aus­tauschbar­er Grüß-August.

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Guten Morgen

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Anne Roth berichtet darüber, dass es ein Aussteiger­pro­gramm für Link­sex­trem­is­ten geben soll — mit Tele­fon­hot­line. Petra Pau hat schon Inter­esse bekun­det und soll als Pumuck­el in Bay­ern unter­tauchen, so erste Gerüchte. Na, da sage doch noch wer, Steuergelder wür­den nicht sin­nvoll ausgegeben.

In Tübin­gen geht der Philosoph Man­fred Frank in den Ruhes­stand und hin­ter­lässt noch ein paar Gedanken.

Michael Spreng befasst sich mal kurz mit dem Mach­tum­feld von Angela Merkel und stolpert über Pofalla. 

ZDF-Mod­eer­a­torin Katrin Müller-Hohen­stein macht die Kiwi und bringt sich kurz nach ihrem inneren Reichsparteitag durch treudoofe Inter­pre­ta­tio­nen über ihre Wer­betätigkeit für eine Molk­erei ins Gerede.

Und während ich mir die Frage stelle: Gibt es eigentlich schon ein Aussteiger­pro­gramm für ZDF-“Journalisten”? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

[Foto: Luc van Gent]

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Guten Morgen

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Der Ober­lehrer befasst sich kurz mit flat­tr, dem Micro­pay­ment­di­enst für Blogs, sieht aber eher schwarz für das Projekt.
In Hes­sen pumpt die Lan­desregierung Geld in eine Pri­vatu­ni, wobei in der­sel­ben Höhe bei staatlichen Unis Gelder gestrichen wurden.
The boy in the bub­ble bemerkt, dass die Tabakin­dus­trie nach dem ver­lore­nen Kampf um das generelle Rauchver­bot nachtritt.
Nessy hat ein paar mal bei der Trinkhalle eingekauft und sich das Erfol­gsrezept des Inhab­ers verk­lick­ern lassen:

Ein­szehn iste gute Preis: ein­szehn, zweizwanzig, kapieren die Leute. Und kuks­du: Cola iste bei mir immer große Cola, iste immer eins kom­ma funf. Denken die Leute: Oh, so große Cola, so bil­lig, iste super! Aber! Bier iste kleine Flasche, iste nur null drei. Und mit Bier und Cola iste so: Bier trinken die Leute, weil sie mussen trinken Alko­hol. Cola trinken sie fur die Genuss. Muss iste teuer, Genuss iste bil­lig. Iste große Sug­ges­tion hier. Große Geschäft fur mich.

Und während ich mir die Frage stelle: Wann war ich eigentlich das let­zte Mal zum Früh­stück­en bei der Trinkhalle? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.
[Foto: Luc van Gent]

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Guten Morgen

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Eine hol­ländis­che Erotik­darstel­lerin will all ihren Twit­ter-Fol­low­ern, sagen wir mal, etwas Gutes tun, wenn die Nieder­lande Fußball­welt­meis­ter wird. Dadurch stieg ihre Fol­low­er­an­zahl von 5.000 auf gute 60.000. Dazu hat sie sich allerd­ings inzwis­chen schon Ver­stärkung geholt. Dann mal gutes Gelin­gen allerseits!

Die umstrit­tene Umstel­lung der GEZ auf eine all­ge­meine Haushaltsab­gabe kostet schlappe 150 Mil­lio­nen Euro.

Ron­nie Grob befasst sich auf seinem Blog in einem län­geren Artikel mit der Finanzkrise und ihrem schein­baren Ende.

Da wir ein­er Sauren-Gurken-Nachricht­en-Zeit ent­ge­gen sehen, mal der Tipp, sich mit Musik zu beschäfti­gen: Beim Ton­träger hat man den jüdis­chen Dylan aus­gemacht. Hörenswert!

Und während ich mir die Frage stelle: Ist es für Fußball­fans auch außer­halb echt kein Prob­lem, immer nur ein­er von 60.000 zu sein? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

[Foto: Luc van Gent]

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Guten Morgen

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Der Osnabrück­er Bischoff Franz Josef Bode ist unter die Blog­ger gegan­gen und veröf­fentlicht ab und an diesen und jenen Gedanken unter Bistumsblog.de.

SPD und Linke kla­gen vor dem Bun­des­gericht­shof für eine Vernehmung des Bun­desvertei­di­gungsmin­is­ters Guten­berg mit den von ihm ent­lasse­nen Ex-Staatssekretär Peter Wichert und ehe­ma­li­gen Gen­er­alin­spek­teur der Bun­deswehr, Wolf­gang Schneiderhan.

Schon einen Monat bevor die Lon­don Times hin­ter einem Bezahlvorhang ver­schwindet, stellen sich die Ergeb­nisse ein: Nach der Anre­gung sich zu reg­istri­eren, stieg die Besucherzahl der Seite beträchtlich.

Und während ich mir die Frage stelle: Gibt es endlich bald mal ein Qual­ität­stageszeitungsabo in Deutsch­land? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

[Foto: Luc van Gent]

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Ibbenbürener bekommt Deutschlands erstes Smart-Taxi genehmigt

Bis­lang kon­nten in Deutsch­land nur Autos als Taxis genehmigt wer­den, die auf der Seite zwei Türen aufweisen kon­nten. Aber das ist nun anders: Der Ibben­büren­er Fried­helm Schwarz hat das erste Smart-Taxi genehmigt bekommen:

Unser Ziel ist eine bun­desweite Abdeck­ung von Smarts als Tax­en. Endlich liegen die ersten Konzes­sio­nen vor und wir haben 40 Smarts bestellt, die ger­ade mit der neuesten Tech­nik aus­gerüstet wer­den. Es ist an der Zeit, den Men­schen in Deutsch­land eine gün­stige und vor allem umwelt­be­wusste Per­so­n­en­be­förderung anzu­bi­eten. Nach erfol­gre­ichen Gesprächen mit Krankenkassen, die unsere smarte Per­so­n­en­be­förderung auf­grund des niedri­gen Preis­es befür­worten, wis­sen wir, dass wir den richti­gen Weg gegan­gen sind.

[mehr][Foto:  SmaTaxi.de ]

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